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Bericht von Andreas Schlosser:

Kontrastreiche Landschaft am Traunsee in unmittelbarer Nähe zum Traunstein, anspruchsvolle Radrunde mit Bergauf- und Bergabpassagen sowie eine kurzweilige Laufstrecke direkt am See mit herrlicher Kulisse – ein ausgezeichneter Rahmen meine Premiere in einem Triathlon-Wettkampf zu feiern! Insofern auch speziell, da ich bereits 2017 sowie 2018 die Gelegenheiten den Trumer Triathlon in der olympischen Distanz zu absolvieren, unglücklicherweise auslassen musste.

Nach der Anmeldung im November 2018 für die Sprintdistanz, die nach einigen Jahren Pause sein Comeback feierte, war der Plan den Gmundner als Vorbereitung und Test für die Kurzdistanz beim Trumer Triathlon mitzunehmen. Allerdings nach nur acht Schwimm-, acht Rennrad- sowie zehn Lauf-Trainingseinheiten und keinerlei Koppeltrainings seit Beginn des Jahres, war mir beim Start des Rennens bewusst, es konnte nicht darum gehen, meinen Trainings- bzw. Vereinskollegen Armin Blasch, Dominique Roshardt und Florian Scholz ein Duell zu liefern, sondern ausschließlich darum, Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf Wettkampfvorbereitung sowie im Besonderen auf Erweiterung physischer Belastungsgrenzen in dieser Sportdisziplin und Distanz.

Der Regen hatte mehr oder weniger zeitgleich mit dem Startschuss um 9:31 Uhr aufgehört und so ging es mit der Startnummer 4 im Neoprenanzug im 17-Grad-warmen Traunsee auf die Reise. Die ersten paar hundert Meter waren geprägt von Orientierungsproblemen aufgrund beschlagener und undichter Schwimmbrille und damit verbundenen Angstreaktionen.

Unter Einsatz von Techniken des Rücken- und Brustschwimmens sowie der Besinnung auf vergangene Trainingsleistungen gelang es letztlich nach einer Zeit von 19:16 min, das bedeutete die 120. Platzierung in dieser Teildisziplin, in die Wechselzone zu kommen. Auf der für mich völlig unbekannten Radstrecke konnte ich dann im Vergleich zu meinen Trainingsfahrten und zu meinen Konkurrenten besser reüssieren. Nach 48:18 Minuten, das bedeutete den 107. Platz, ging es von der 2. Wechselzone auf die 1,7 km lange Laufstrecke entlang der Seepromenade, die dreimal zu absolvieren war.

Doch gut erschöpft ging es mit der Herzfrequenz von 182, die höchste in diesem Rennen, nach exakt 24 Minuten Laufzeit und einer Gesamtzeit von 1:36:21 ins Ziel. Die Platzierung an 139. Stelle von insgesamt 173 gewerteten Triathletinnen und Triathleten sei nur eine kurze Randnotiz.

An dieser Stelle meines Berichtes möchte ich auch nochmals den beiden sporadischen Trainingspartnern Dominique und Armin zu ihren Leistungen gratulieren und mich auch im Speziellen bei meiner Frau Michaela für Ihre Unterstützung bedanken! Die Faszination Triathlon-Wettkampf wird in zwei Wochen, mit der Teilnahme am 10. Trumer Triathlon in der olympischen Distanz, hoffentlich ein weiteres Male erlebbar.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West