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Berichte von Manu Höllensteiner:

1. Aquathlon Obertraun:

Nach dem absolvierten Kraulkurs für Anfänger im Frühjahr und ein paar Freiwasser-Schwimmversuche in den letzten Wochen hatte ich gefallen am Schwimmen gefunden und wollte meine neu erworbenen Fähigkeiten nun auch bei einem Bewerb auf die Probe stellen. Nachdem der Aquathlon in Gmunden abgesagt wurde, schien mir der Aquathlon in Obertraun mit 800 Meter Schwimm- und ca 4,5 Kilometer Laufdistanz das Richtige zu sein für den ersten Versuch.
Sehr aufgeregt ging es dann am Freitag Abend mit weiteren 22 Teilnehmern an den Start. Es war der erste Aquathlon in Obertraun, organisiert in Kombination mit dem bereits seit 2011 gängigen Schwimm-Marathon am Hallstätter See. Trotz der sehr sommerlichen Temperatur von ca 27°C entschied ich mich den von einer Freundin geborgten Neoprenanzug zu tragen, da es ja doch einfacher sein würde wenn man noch nicht so ein versierte Schwimmer ist, und auch aus Neugier wie das dann in der Wechselzone funktionieren würde.

Etwas zu sehr hatte mich wohl der Ehrgeiz beim Schwimmen gepackt, so kam ich nach 13:38 Minuten zwar mit einer für mich top Schwimmzeit aber doch sehr erschöpft in die Wechselzone. Das Ausziehen des Neo verlief leider nicht so reibungslos wie in Gedanken ausgemalt und zum Socken anziehen musste ich mich sogar kurz hinknien da ein Bein die Balance nicht halten wollte. Die Laufutensilien hatte ich mir gut durchdacht zurecht gelegt, dennoch benötigte ich gefühlt eine Ewigkeit für den Wechsel. Nach dieser „Tortur“ ging es dann noch immer völlig atemlos auf die Laufstrecke - bis mir dann der geschlossene Bahnschranke nach ca 1,5 km zu einer Verschnaufpause verhalf. Mit neuer Energie ging es in die zweite Runde und so konnte ich den Laufteil nach 24:31 Minuten (Runde 1 in 13:13 inkl. Wechselzone und Bahnstopp, Runde 2 in 11:18) finishen.

Sehr zufrieden mit meiner Leistung gab es in gemütlicher Atmosphäre noch Sportlerbier und Nudeln zur Belohnung.
Zusammengefasst war es ein super Event und für den ersten Versuch auch bestens geeignet, da sehr übersichtlich; und sicher wieder eine Fahrt nach Obertraun wert.

 

Attersee Überquerung:

Freitag Abend nach dem Aquathlon wollte ich mich noch nicht entscheiden, ich wollte erst mal abwarten wie zerstört ich am nächsten Morgen noch sein würde. Gegen 5 Uhr Samstag morgen, nach nur sehr wenig Schlaf sagte mir mein Körper er würde lieber noch ein bisschen rumliegen, mein Hirn meinte aber wenn ich es nicht mal versucht hätte, würde ich es sicher bereuen. Und so rappelte ich mich auf und fuhr nach Attersee um nach Möglichkeit noch eine der 30 Nachnennungen einzuholen. Leider waren diese bereits vor offizieller Ausgabezeit (06:30 Uhr) vergriffen und so wartete ich noch ab auf eine nicht behobene, online-reservierte Startnummer. Tatsächlich konnte ich noch die 407 ergattern, und so freute ich mich auf eine spontane Attersee-Überquerung.
Mit dem Schiff ging es um 07:50 nach Weyregg, von dort wurde um 08:30 Uhr mit weiteren ca 400 Teilnehmern gestartet. Sehr gemütlich ging ich diese Unternehmung an, hatte ich mich doch am Vorabend beim Aquathlon in Obertraun gut ausgetobt. Weiters war ich zuvor noch nie soweit im Freiwasser ohne Neo geschwommen, somit galt es sich die Distanz von 2.520m gut einzuteilen. Und so ließ ich mich nicht hetzen und genoß den doch langen Weg bis zum Strandbad in Attersee bei diesen traumhaften Bedingungen. Nach der 2. Boje versuchte ich mal etwas mehr Tempo zu machen, nachdem sich das Ziel aber augenscheinlich nicht näherte und dies doch kräfteraubend war, ließ ich von diesem Unterfangen sehr schnell wieder ab und nahm meinen bewährten Rhythmus wieder auf.

Nach 1 Stunde und ein paar Sekunden im Ziel angelangt, war ich sehr zufrieden, vor allem weil ich die ganze Strecke durchkraulen konnte. Einzig an meiner Linienführung sollte ich arbeiten, so zeigte mir mein Garmin doch fast 3 km Distanz an.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West