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Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 28.04. fand der erste 200km mit Start und Ziel in St. Georgen statt. Die Radstrecke führt über Unterach, Weißenbachtal, Bad Ischl und Bad Goisern zum Hallstättersee. Von dort beginnt der erste richtige Anstieg über Gosau zum Pass Gschütt. Nach der Abfahrt folgt schon der zweite längere Anstieg des Tages nach Annaberg hinauf. Von dort geht es über Hüttau Richtung Bischofen/Werfen und somit wieder zurück Richtung Ziel. Durch das Salzachtal führt die Strecke nach Golling und Hallein, um schließlich über das Wiestal, Hof, Thalgau, Mondsee, Loibichl und Oberwang wieder ins Ziel zu führen. Insgesamt sind 200 km und knapp 2.000 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon bei allen bisherigen Brevets im Jahr 2018 hatten die Teilnehmer Wetterglück und so ging es um 08:00 Uhr bei Sonnenschein beim Kirchenwirt in St. Georgen los.

Ich habe mich bei den schnelleren Startern eingereiht, wir wurden mit 2 Minuten Vorsprung losgelassen. Mein Ziel war bis zum Hallstättersee mit dieser Gruppe, in der auch mein Vereinskollege Markus Fiedler vertreten war, mitzuhalten um dann mit Beginn der ersten Steigung abreissen zu lassen und mich, nachdem ich die beiden Tagessteigungen gemütlich bewältigt hatte, von hinteren Gruppen einfangen zu lassen und mit ihnen dann wieder ins Ziel zu fahren.

Gesagt, getan. Bis zum Hallsättersee war es aber wirklich hart, da alle kleinen Steigungen mit ordentlich Gas überwunden werden mussten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Und dann soll man ja auch noch immer wieder Führungsarbeit verrichten. Wir erreichten den ersten Anstieg mit einem Schnitt von ca. 40km/h.

Ab dem Anstieg nach Gosau fuhr ich dann alleine den Pass Gschütt und auch den zweiten Pass. Hier traf ich mit Alfred zusammen, der auch aus der ersten Gruppe abreißen ließ, jedoch ein wenig früher, so wie manch andere. Da von hinten nichts nachkam, fuhren wir gemeinsam die 80km bis zur 2. Kontrollstelle nach Kuchl. Kurz vor unserer Abfahrt kam dann die nächste Gruppe mit 7 Radfahrern zur Kontrollstelle. Wir entschieden uns aber nicht noch 5 Minuten auf die anderen zu warten, sondern gemütlich loszufahren um dann später eingeholt zu werden.

Dazu kam es aber gar nicht mehr. Obwohl ich die meiste Führungsarbeit leistete, ging es mir trotzdem immer noch relativ gut, kein Vergleich zum ersten 200er. Und so konnten wir die Gruppe die restlichen 60km auf Distanz halten und kamen zu zweit nach ca. 6h45min wieder in St. Georgen an. Da ich von den 200km ca. 130km im Wind gefahren bin, bin ich mit der Leistung zufrieden.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West