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Bericht von Markus Fiedler:

Nachdem ich mit meiner Leistung am 24.03. beim ersten 200 km Brevet von Haid nicht sonderlich zufrieden war, konnte ich es beim zweiten Brevet über 200 km von Haid am 07.04. eigentlich nur besser machen. Wir hatten Bilderbuchwetter, ganzen Tag Sonnenschein, beinahe wolkenlos. Anfangs noch sehr frisch bei ca. 5 Grad, später leider windig. Bei diesem Brevet waren 100 Teilnehmer am Start, das ist das Maximum für solche Veranstaltungen. Um eventuelle Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, wurde in 2 Blöcken gestartet, wobei der erste Block mit ca. 60 Teilnehmer nochmals gesplittet wurde. Um Punkt 08:00 Uhr sind die ersten Fahrer, 5 Minuten später die restlichen Fahrer von Block eins auf die Strecke gegangen. Ich startete um 08:30 Uhr in Block zwei. Gleich beim ersten leichten Anstieg zog ich ein wenig an um zu testen ob irgendjemand bereit wäre sich mit mir von der doch etwas größeren Gruppe zu trennen - wollte aber keiner. Ich gab nicht auf und probierte es gleich beim nächsten Schupferl nochmals - wieder nichts. Kurzer Hand entschloss ich mich für einen Alleingang, wurde jedoch von einer roten Ampel nochmals eingebremst. Schon bald konnte ich einige Teilnehmer vom ersten Block überholen, das stärkte mein Selbstbewusstsein. Außerdem fuhr ich mit meinem neuen Rad, war sicherlich ein Vorteil gegenüber dem Trainingsrad, dass ich beim letzten Antreten gefahren bin. Ich kam in etwa 30 Minuten später als die schnellsten Fahrer des ersten Blockes in Neukirchen an, somit zeitgleich. Die nächste Kontrollstelle befand sich am Kronberg beim Feuerwehrhaus. Als ich dort ankam, machte sich Vereinskollege Roland Sperr wieder auf den Weg, mit den Worten „Markus, ich fahre schon mal los, du holst mich sowieso wieder ein“. Für mich hingegen gab es erstmals einige Schluck Coca Cola und 2, 3, … 5 Kuchenstücke . Als ich mit der Labe fertig war, radelte ich weiter nach Seewalchen. Kurz nach Schörfling konnte ich auf Roland aufschließen. Wir beschlossen die Strecke gemeinsam zu finishen. So pedalierten wir mit gutem Tempo in Richtung Haid weiter. In Thalheim bei Wels wurde jedoch der Gegenwind sehr stark, so wurden die letzten Kilometer nochmals kräfteraubend. In Haid angekommen gab es zur Belohnung die ersehnten Spaghetti von Edith. Mit meiner Fahrzeit von ca. 6 Std. 30 Minuten war ich sehr zufrieden.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West