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Bericht von Julia Sperr:

Im Rahmen des Vienna City Marathons findet jährlich die sogenannte Winterlaufserie in Wien statt. Dabei können die Teilnehmer bei 4 Bewerben im Jänner, Februar und März jeweils 7, 14 oder 21km in Runden laufen – und das interessante dabei: jeder Teilnehmer kann während des Bewerbs entscheiden, wie weit er laufen möchte.

Bei der Anmeldung muss diese Information nicht bekanntgegeben werden. Somit kann man diese Läufe perfekt als Vorbereitung für den ev. geplanten Halbmarathon oder Marathon im Frühling nutzen. Das habe ich auch letzten Sonntag gemacht und bin bei doch eher frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt im Wiener Prater gemeinsam mit ca. 500 Teilnehmern an der Startlinie gestanden.

Die Strecke im Wiener Prater ist leider etwas monoton da größtenteils die Wiener Hauptallee auf und ab gelaufen wird, dafür gibt es kaum Steigungen und man kann sich 100% auf das Lauftempo konzentrieren. Ich habe ursprünglich mit den Gedanken gespielt, drei Runden mit 21km zu laufen – allerdings hatte ich doch etwas müde Beine vom Spinning am Tag davor und deshalb habe ich das Rennen nach zwei Runden und 14km  beendet.

Die Zeit von 1:17:58 ist noch etwas ausbaufähig, aber die Saison hat ja gerade erst angefangen ;-). Insgesamt ist die Winterlaufserie eine gute Möglichkeit um den eigenen Trainingszustand abzutesten und wieder etwas Wettkampf Feeling zu erleben.

Bericht von Markus Fiedler:

Über einen Vereinskollegen erfuhr ich von einer außergewöhnlichen, einzigartigen Charity-Tourenski-Veranstaltung die am 16. Februar bereits zum 13. Mal in St. Johann im Pongau auf der deren Hausberg - dem legendären Hahnbaum - stattfindet.

Ziel dieser 12-stündigen Veranstaltung ist es so viele Höhenmeter wie möglich zu sammeln. Das Schöne an diesem Event, es gibt keine Verpflichtungen, kein Startgeld (nur freiwillige Spenden), egal wie oft man den Berg bezwingt, alleine oder in der Staffel, und zu guter Letzt gibt es am Abend nach der Siegerehrung auch noch eine Versteigerung von gesponserten Sachpreisen. Der Erlös aus dem Ganzen kommt der Kinderhilfe-Kinderspital Schwarzach zu gute.

Für mich als Sportler gab es da nichts mehr zu überlegen nicht dabei zu sein, ich hatte einerseits eine riesige Herausforderung 12-Stunden non-stop Skitouren gehen, andererseits kann ich mit meinen geschafften Höhenmetern einen guten und sinnvollen Beitrag leisten. Diesen Gedanken dürfte so manch anderer auch gehabt haben, denn die Veranstaltung war mit knapp 500 Teilnehmern ausgebucht.

Bei frostigen minus 4 Grad fiel um 7 Uhr der Startschuss. Es gab den ganzen Tag Bilderbuchwetter, strahlenden Sonnenschein, blitzblauen Himmel und obendrein ein atemberaubendes Panorama. Die zu bewältigende Strecke war nicht übermäßig lange, hatte aber mit über 500 Höhenmeter schwierige, teils sehr steile Anstiege, die auch noch rutschig waren. Am Berg und im Zielbereich gab es jeweils eine Labestation mit allem was man sich nur so vorstellen kann. Als mittelmäßiger Skitourengeher hatte ich mir 5.000 Höhenmeter als Ziel vorgenommen, das wiederum heißt dass ich 10 Mal den Berg hoch und wieder runter musste. Bereits nach der dritten Runde (ca 1500 HM) fing ich an zu zweifeln ob ich das gesteckte Ziel überhaupt erreichen werde. Ich hätte nie gedacht dass es schon nach so kurzer Zeit so unbeschreiblich hart und irrsinnig kräfteraubend werden würde. Obwohl ich meinen Körper mit der notwendigen Nahrung und Flüssigkeit immer gut versorgte, wurde es schon langsam zur Qual. Mein Ziel vor Augen kämpfte ich weiter, ich sagte mir „Ja nicht aufgeben, das ist die Herausforderung, der Schweinehund den ich besiegen muss auch wenn´s wirklich weh tut“. Nach 12 Stunden ohne jegliche Pause konnte ich den Hahnbaum 14 Mal bezwingen und somit 7.140 Höhenmeter für den guten Zweck beitragen. Ich erreichte mit den geschafften Höhenmetern den 54. Platz. Mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden aber auch froh das es vorbei war. Im Anschluss gab es Lasagne im Kongresshaus St. Johann wo auch die Siegerehrung stattfand. Diese Charity-Tourenski-Veranstaltung ist für alle Tourenskibegeisterte fast ein Muss an den Start zu gehen, oder als Zuschauer dabei zu sein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis und perfekt organisiertes Event von Bikeklinik.

Bericht von Johannes Humer, Peter Leitner und Roland Sperr:

Diesen Sonntag stand mit dem traditionellen Koasalauf am Fuße des wilden Kaisers das Highlight für die nordische Abteilung des ASC am Programm. Schon am Vortag (Samstag) fanden die klassischen Bewerbe mit ca. 460 Startern bei schönstem Tiroler Wetter statt, aber auch der Sonntag versprach für die ca. 750 Skatingstarter viel Sonnenschein.

Und so präsentierte sich das Koasastadion in St. Johann in Tirol für Hannes, Peter und Roland bei besten Langlaufbedingungen. Angesichts der Anzahl der Teilnehmer und des wunderschönen Bergambientes inkl. der richtigen motivierenden Musik vor dem Start verspürt man schon eine leichte Gänsehautstimmung.

Und so konnte man nicht darum herum, als sich von der Stimmung mitreißen zu lassen, egal ob man die 28km Strecke bewältigen will, wie Hannes oder ob man sich die 50km vorgenommen hat, wie Peter und Roland.

Das Wetter meinte es gut mit den Sportlern und so wurde es trotz Sonne nicht zu warm, sodass die Loipe auch nicht weich werden konnte, sondern über den ganzen Tag sehr schnell blieb.

Hannes konnte sein Rennen über die 28km in 1:46:01 finishen und wurde gesamt 282. sowie 62. in seiner Klasse.

Peter und Roland waren über die 50km lange annähernd gleichauf, schließlich beendete Roland das Rennen nach 2:38:47 als gesamt 191. sowie 29. in seiner Klasse, Peter erreichte das Ziel nach 2:40:01 als gesamt 198. und 30. seiner Klasse.

Insgesamt eine super organisierte Veranstaltung mit traumhaften Loipen bei wunderschönem Kaiserwetter! Es ist natürlich schade wenn man an diesem Tag daheimgeblieben ist.
 

Am 09. Februar fand die Jahreshauptversammlung des UASC Attersee West im Hotel Haberl in Altenberg statt. Wie jedes Jahr war es wieder eine gemütliche Runde für alle Beteiligten und auch die ausgezeichnete Küche mundete allen Teilnehmern sehr.

Peter, in seiner Funktion als Obmann, resümierte das vergangene Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf 2019 inkl. aller geplanten Veranstaltungen. 2018 waren wieder sehr viele Sportler des UASC Attersee West in unterschiedlichsten Disziplinen bei verschiedenen Bewerben am Start. Dabei gab es auch einige herausragende Ergebnisse unserer Sportler im vergangenen Jahr.

Die Finanzlage des Vereins durfte natürlich auch nicht fehlen. Aber es wurden auch einige Themen, die Zukunft betreffend, in der großen Runde rege diskutiert.

Zum Schluss des offiziellen Teils der Veranstaltung wurden noch die Vereinsmeister in den Disziplinen Lauf, Duathlon und Rad geehrt.

Insgesamt ein gelungener Abend. Wir freuen uns schon auf die folgenden Veranstaltungen im Jahr 2019!

Bericht von Charly Schiemer:

Bei winterlichen Wetter, Schneefall und minus 1 Grad waren über 650 Teilnehmer beim 10 km Lauf am Start. Die Strecke war die ersten 2 km sehr matschig. Ich habe mein Tempo dem Wetter gut anpassen können und erreichte das Ziel in 42:59 (2018 schneefreie Strecke in 39:57)


Zu meiner Überraschung habe ich mit nur 4 Sekunden Vorsprung Rang 3 in der M55 von 48 Teilnehmer erreicht. – Gesamtrang 79


Die Laufveranstaltung war wie immer Top-organisiert. Beim  Marathon waren ca. 200 Teilnehmer und Halbmarathon über 1500 Teilnehmer am Start.

Bericht von Flo Scholz:

Nachdem für mich heuer meine Triathlon-Langdistanz-Premiere am Progamm steht wollte ich vor allem für den Kopf noch mal einen "normalen"

Marathon absolvieren. Außerdem hilft es mir im Winter zur Motivation wenn auf ein greifbares, zeitnaheres Ziel hingearbeitet wird.

Der Termin Anfang Februar im grenznahen Bad Füssing/D traf sich da ganz gut, obwohl im Vorfeld auch klar war, dass je nach Wetter ein ganz unterschiedlicher Wettkampf auftreten kann.

Und tatsächlich: in der Nacht hatte es wieder einmal geschneit bzw.
schneite es bei der Fahrt nach Füssing noch weiter. Ein bei ca. 1-2° plus ein sehr nasser und schwerer Schnee - und die Schneeräumung kam nicht sofort nach (was verständlich ist). Somit war doch mitunter recht viel Matsch auf der Strecke zu erwarten (war es dann auch).

Start und Ziel ist direkt bei der Therme und das geniale daran ist dass in der sehr günstigen Startgebühr auch gleich noch der Thermenaufenthalt inkludiert ist. Für das Aufwärmen danach ist also schon mal vorgesorgt.

15 Minuten nach den 10km-LäuferInnen geht es auch für mich mit knapp
1000 anderen Halbmarathon- und Marathonläufern los. Der Schneematsch durchweicht in kurzer Zeit die Füße und der Schnee geht nach und nach in Schneeregen und Regen über.

Obwohl ich eigentlich ein langsameres Tempo (5:00) als geplant anlege tu ich mir schwer in den Lauf hineinzukommen. Nach 2km kommt auch ein erstes kleines Seitenstechen hinzu, das nach 8km stärker wird und zum Tempodrosseln zwingt. Es wird zwar besser aber der Körper kommt nicht wirklich auf Touren, alles geht irgendwie schwer von der Hand und ich fühle mich schlapp. Nach 12km ist es leider dann doch für mich klar, dass der ganze Marathon heute nicht sinnvoll sein wird - vielleicht fange ich mir dann noch sogar etwas gröberes ein. Wenn der Körper nicht will/kann... Denn auch der Versuch auf den letzten Kilometern des Halbmarathon das Tempo noch etwas anzuziehen gelingt nur mäßig. Immerhin bleibe ich dann doch noch in 1:44:19 (215. von 738, 29.AK von 60) unter 1:45h. Ist zwar meilenweit von meiner HM-Bestzeit entfernt, aber egal.
Im Ziel. Etwas gegessen. Krönchen gerichtet. Wieder aufgestanden. Abgehakt.

Wie heißt es doch so schön im Theater: "Auf eine mißglückte Generalprobe..."! In diesem Sinne kann es ja nur besser werden und das Jahr 2019 ist ja noch jung! :-)

Bericht von Peter Leitner, Philipp Rakuschan und Roland Sperr:

Die nordische Abteilung des ASC hat sich nach dem Steiralauf in Bad Mitterndorf auch den Skimarathon in Saalfelden mit 42km vorgenommen. Gleichzeitig fand auch ein Bewerb über die halbe Distanz (21km) statt.

Das Wetter meinte es wieder einmal nicht ganz so gut und so starteten Peter, Philipp und Roland bei Schneefall in die 4 Runden mit je 10,5km. Eigentlich war der Plan - auf Grund der Erfahrungen beim Steiralauf die Woche davor - bei schlechten Verhältnissen nicht zu starten, aber manchmal kommt es anders als man denkt.

Glücklicherweise lies der Schneefall immer wieder nach und hörte gegen Ende des Rennens komplett auf, sodass die Loipe wieder schneller wurde. Peter erreichte trotz Sturz in Runde 1 das Ziel in 2:46:22 und wurde damit gesamt 35. sowie 8. in der AK1. Kurz danach finishte Roland als 36. in 2:48:38. Damit wurde er 9. in der AK1. Philipp wurde 44. in 3:05:06 und 10. in der AK1. Zur Krönung erreichten die 3 in der Teamwertung über 42km als 3. das Stockerl und Philipp durfte sich bei der Tombola über neue Langlaufski freuen.

Nächste Woche wartet mit dem Koasalauf in St. Johann in Tirol der Höhepunkt der nordischen Saison – hoffentlich dann bei Sonnenschein.
 

Bericht von Peter Leitner, Philipp Rakuschan und Roland Sperr

Das Nordic Team des ASC - diesmal in der Besetzung Phlipp, Roland und Peter - haben die Langlauf-Rennsaison 2019 beim 40. Steiralauf über die 50 km Distanz in der freien Technik eröffnet. Anfang der Woche war der Wetterbericht noch hervorragend und so haben wir uns voll motiviert für die lange Distanz angemeldet. Bei der Anreise nach Bad Mitterndorf war aber schon klar, dass es von den Verhältnissen her eher ein bescheidenes Rennen werden wird. Starker Schneefall, schlechte bzw. keine Sicht sowie sehr tiefe Temperaturen waren die Zutaten für dieses besondere Rennen über die lange Distanz.

Nichts desto trotz sind wir voller Energie an den Start gegangen und haben uns vorgenmmen die erste Runde nicht zu schnell und gemeinam zu laufen. Da auch die Läufer über die 25 km mit uns gestartet sind, war in der ersten Runde viel Verkehr auf der Loipe. Dadurch war die schlechte Sicht kein großes Problem und man konnte sich relativ gut orientieren. Nach einer ersten kurzen Stärkung an der Labe nach der ersten Runde, sind wir dann gemeinsam mit zwei weiteren 50er-Läufern in die zweite Runde gegangen. Man muss sagen, dass hatte mit Langlaufen im herkömmlichen Sinn wenig bis gar nichts zu tun. Es war eher Tiefschnee-Orientierungs-Langlauf. Eine uns bis dahin nicht bekannte Disziplin.

Nichts desto trotz haben wir unser Ziel erreicht und die 50 km Distanz erfolgreich gefinisht. Peter belgte mit einer Zeit von 4:03:27 h den 94. Rang in der allgemeinen Klasse, Philipp mit 4:14:21 h den 97. Rang und Roland mit 4:14:22 h den 98. Rang.

Der Sieger Alexander Gotthalmseder benötige für die 50 km mit 2:23:41 h ebenfalls deutlich länger für die 50 km als bei halbwegs vernünftigen Verhältnissen.
Unser nächster Auftritt - besseres Wetter vorausgesetzt - ist der Skimarathon in Saalfelden am 03.02.2019.

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Erstmals nahm ich am 3 Königslauf in Schildorn teil. Es wurden die Distanzen 30km, 22km, 18km, 14km,10km für Läufer, Walker und Radfahrer geboten. Der Veranstalter war bemüht die Straßen nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage so gut als möglich frei zu räumen. Dennoch halbierte sich das Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 200 Starter.
Ich entschied mich aufgrund der widrigen Untergrund- und Witterungsverhältnisse für die 22-km Variante anstatt der ursprünglich geplanten 30 km. Das war auch definitiv die richtige Entscheidung, war ich nach 2:09 Stunden und knapp 500 Höhenmetern in den Beinen doch sehr froh das Ziel endlich erreicht zu haben.

Ergebnis für mich: Platz 9 gesamt und zugleich schnellste Dame in der 22-km Distanz (hierfür gab es nur leider keine eigene Wertung)

Allenfalls eine gelungene Veranstaltung und ein guter Start in ein neues, sportliches Jahr ;)

Auch ende des Jahres nahm Charly Schiemer noch an 2 Wettkämpfe teil:

WK 19: 33 Katsdorfer Altjahreslauf am 9.12.18 – 7,2km ca. 100HM
Bei 6 Grad Plus etwas regnerisch und windig waren 86 Teilnehmer am Start. Durch eine Verkühlung etwas geschwächt habe ich leider erst in 30:51 das Ziel erreicht (PB 2006 – 26:04) und Rang 7 in der M50
Gesamtplatz 34 von 86 Teilnehmern.  Aber es war es wieder wert bei diesem Lauf dabei zu sein ist super organisiert und eine angenehme Atmosphäre. (laufe seit 2002 bei diesem Lauf mit)

WK 20: 18.Linzer Silvesterlauf – 6 KM
Mit Teilnehmerrekord waren über 1000 Läufer am Start. Ich fand gleich mein richtiges Lauftempo und konnte die ersten 3 KM (1 Runde) in 11:35 laufen. Die 2.Runde war nur um ca. 30 sec langsamer und ich war in einer Zeit von 23:32 im Ziel (PB 2004- 20:10)
Zu meiner Überraschung reichte diese Zeit sogar für Rang 3 in der M55 von 30 Teilnehmern.
Mein Neffe Lukas Wistauder (Jugend 16 Jahre) erreichte das Ziel in 28:30 und erreichte damit den 10.Klassenrang.
Gesamtplatz 363 von 881 Teilnehmern.
Mit dem 20igsten Wettkampf habe ich diese Laufjahr beendet und hoffe für 2019, dass ich von Verletzungen verschont bleibe und öfter unter den TOP 3 „mitmischen“ kann.

Bilanz 2018:
2 x Rang 1
1 x Rang 2
4 x Rang 3

In diesem Sinne ein gesundes erfolgreiches Laufjahr 2019 wünscht Euch Charly!
 

 

Bericht von Armin Blasch:

Die Saison 2018 neigt sich seinem Ende zu, da darf zum Abschluss eines erfolgreichen sportlichen Jahres 2018 ein Silvesterlauf am 31.12.18 nicht fehlen.

Nach Gmundnen und Wels entschied ich mich heuer für den Klassiker, den wohl bekanntesten Silvesterlauf im Lande, den Int. Silvesterlauf Peuerbach mit insg. über 1.000 StarterInnnen. Bei nicht einladenen Wetter mit Wind, leichtem Regen und kalten Temparaturen um den Gefrierpunkt ging es mit meinen Laufkollegen Patrick um 12:40 an die Startlinie beim Allg. Volkslauf über die 6.800 m. Es galt 8 Runden im Zentrum von Peuerbach, auf leicht kupierter Strecke, zu absoliveren. Ein schnelles aber nicht leichtes Rennen. Ich entschied mich diesen Lauf sehr locker anzugehen, ohne Druck und ohne an mein Maximum zu gehen. Zügig mit einem 04:10 Schnitt konnte ich den Lauf als 61. von 253 StarterInnen finishen, das hieß 7. Platz von 20 Startern in der AK M30 in einer Zeit von 28:02 min. finishen. Tolle Orginsation und schöne Finishermedaille, jedoch bin ich leider kein Freund der Rundkurse ;-) Gratulation an meinen Laufbuddy Patrick der mit eine Top Zeit von 23:46 min. (Gesamt 16. und AK 5. Platz).

Ein toller Abschluss nicht am Limit, genug um am Abend noch den Silvesterabend gebührend zu feiern. Nun geht es weiter, die Saison 2019 kann kommen und bringt spannende und ua. neue Bewerbe, auch wieder im Triathlon und auf der Straße! Training läuft... so all eyes on #season19!

Bericht von Flo Scholz:

Als Jahresabschluß und auch als Test des Grundlagentrainings für die neue Saison war ich dieses Mal gleich 2x mal bei Silvesterläufen am Start. Da es in Wels 2 Läufe gibt (das "Race" für die schnelleren LauferInnen und den "Run" für alle, beide 5km) kann man hier so ohne viel herumfahren zu müssen gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auf der Hinfahrt ist meine Motivation aber noch etwas enden wollend: Regen und Schneegatsch kommt vom Himmel herunter und es ist relativ kalt (2°C) und etwas windig. Zum Glück ist es in Wels aber besser und es regnet nur mehr ganz leicht bis gar nicht.
Das Race startet zuerst. Am Start stehe ich mit 29 anderen LäuferInnen und es wird vorausgesetzt dass man bei den Männern unter 20min und bei den Damen unter 22:30 Minuten laufen können soll. (Es wird aber nicht so heiß gegessen wie gekocht.)


Auf der ersten der 3 zu laufenden Runden bin ich wieder mal etwas zu flott unterwegs (3:48), will aber sehen wie meine Tempohärte aussieht - natürlich noch nicht wirklich da und deswegen werde ich danach etwas langsamer. Im Ziel bin ich dann nach 20:01min - das Ziel unter 20min zu bleiben somit knapp verpasst und insgesamt auf Platz 23 von 30. Für meinen ersten Laufwettkampf seit Monaten aber durchaus brauchbar.


Für den Run ca. 25 Minuten später heißt es zuerst einmal mit Tee aufwärmen, kurz stärken und vor allem im Warmen bis zum Start warten, eine frische Haube gönne ich mir auch. Ich weiß schon dass ich nicht dasselbe Tempo wie beim Race zuvor gehen kann, komme aber vom Start weg im nun dichteren Läuferfeld (687 StarterInnen) gut in den Rhythmus und laufe ca. 10s jeden Kilometer langsamer als beim Race. Im Ziel bin ich somit hier nach 20:53min als 79. gesamt (11. AK von 52 bei meinem letzten M35-Antreten) - und besser als gedacht.


In Summe kann ich also ganz zufrieden sein und allein durch die Ansicht der vielen verschiedenen Kostüme, die die Silvesterläufe immer so bunt und fröhlich machen, zahlt sich eine Teilnahme immer aus. ;-)

Für Charly Schiemer gibt es keine Winterpause, hier seine Berichte von den letzten Wochenenden:

WK 15: 21.10.2018 / 47.Wolfgangseelauf 27km ca. 250HM
Der schönste Lauf im Jahr ist für mich wenn ich gesund bin der Wolfgangseelauf und zwar die ganzen 27 km.
Bei super Laufwetter waren 1858 Starter am Start und davon nur 15 DNF.
Ich fühlte mich gut und schmerzfrei. Bis KM 16 war es ein schöner Lauf für mich, aber dann ganz plötzlich hatte ich einen Dauer-stechenden Schmerz in der linken Wade.
Bei KM 17 in Gschwendt hatte ich eine Durchgangszeit von 1:19 und habe mich gefragt ob ich mit diesem Schmerz weiterlaufen soll.
Ich entschied mich fürs weiterlaufen und erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:12min. Meine Wunschzeit unter 2 Stunden habe ich leider nicht erreicht, war aber sehr glücklich, dass ich ohne größere Verletzung ins Ziel kam.
Rang 9 in der M55 von 104 Teilnehmern und Gesamtplatz 237 von 1858.

WK 16: 28.10.18 Herbstrosentrophy Lengau 5 km ca. 50HM
Bei trockenen kühlen 8 Grad waren 187 Teilnehmer am Start. Ich habe zum erstenmal links eine Kompressions-Socke angezogen und war überrascht, dass ich keine Schmerzen mehr in der linken Wade hatte.
Mit Josef Bernroither LC Geinberg hatte ich einen super Tempomacher und konnte in 20:16 durch das Ziel laufen und erreichte damit Rang 2 in der M50 von 22 Teilnehmern und Gesamtrang 41.
Es war ein tolles Gefühl schmerzfrei zu laufen.

WK 17: 4.11.18 / 31.Höglwörthersee-Lauf in Teisendorf 13km ca. 200HM
Bei etwas nebligen Wetter aber ideal Temperaturen zum Laufen ca. 13 Grad waren beim Hauptlauf 192 Teilnehmer am Start. Ich habe mein Tempo gleich von Anfang an gefunden. Bei ca. KM 6 überholte mich Stefanie Stadler W35 LG Mettenheim und ich versuchte das Tempo mit Ihr mitzuhalten. Da meine linke Wade völlig schmerzfrei war erreichte ich das Ziel in einer Zeit von 52:39 (Stadler Stefanie 52:34)
Ich konnte meinen ersten Sieg in der M55  (von 12) feiern. (M50 waren 26 Teilnehmer am Start und nur 3 vor mir)
Gesamtrang 35 von 192. Dieser Lauf ist ein schöner Naturlauf durch den Wald und Schotterwege. Diesen Lauf möchte ich wenn ich gesund bleibe auch 2019 laufen.
Das schönste aber war für mich dass ich nach meinen diesjährigen gesundheitlichen Problemen wieder schmerzfrei laufen konnte.
 

21.Therme Geinberglauf am 11.11.2018 – 10 km ca. 200HM
Die Anreise war ziemlich hektisch, da ich Pramet feststellte, dass ich meine Laufschuhe vergessen habe. Gott sei Dank hatte mein Lauffreund Erwin Pichler LCAV Jodl Packaging ein zweites Paar Schuhe mit, die er mir geliehen hat. Leider schmerzte meine linke Hüfte wieder etwas mehr, aber ich konnte aber durch gute Tempoarbeit abwechselnd mit Andreas Bruckner TSV Mattighofen in 42:59 ins Ziel laufen. (2017 – 41:03)
Mit dieser Zeit erreichte ich Rang 5 in der M55 von 29 und Gesamtrang 60 von 280 Teilnehmern.
Im Ganzen gesehen bin ich sehr zufrieden, da ich weiß wenn ich schmerzfrei laufen kann bei den ersten 3 gut „mitmischen“ kann. Siegerzeit in der M55 41:09 Wolfgang Maier Union Suben.

Bericht von Toni Rommel

Am Sonntag 21. Oktober ging es für mich an den Start zu meinem ersten Wolfgangseelauf. Leider fühlte ich mich gesundheitlich nicht 100% fit und auch die Vorbereitungen für die 27km waren nicht optimal. So hieß es für mich früh am Morgen die Entscheidung zu treffen, ob ich mich doch nicht lieber für eine der kürzeren Distanzen ummelde. So ging es erstmal nach St. Wolfgang. Dort informierte ich mich wie und wo ich mich ummelden kann und fuhr dann nach kurzem hin und her doch mit dem Schiff Richtung Gschwendt. Dort war der Start zu den 10km und ich traf noch auf Manu und Markus. So lief ich mich gemeinsam mit Markus ein und es ging an den Start. Schon nach den ersten 5km wurde ich in meiner Entscheidung bestätigt, dass ich mich einfach nicht in der besten Laufform befinde. So hieß es am Ende für mich nach 54:58min nur Rang 743. Der Weg zu Beginn direkt am Seeufer entlang ist ein Traum und ich werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein und mir die 27km vor nehmen.

Bericht von Armin Blasch:

Am vergangenen Sonntag stand nun mein sportliches Saisonfinale an, das Finale einer sehr erfolgreichen und einer sogenannten „Personal Best“ Saison. Ich konnte bei fast allen Bewerben heuer eine neue pers. Bestzeit auf der jeweiligen Distanz/Strecke erzielen jedoch zehrt dies mit Ende der Saison an den Kräften und ich war froh nun den Schlusspunkt für dieses Jahr 2018 zu setzen.


Ich wollte natürlich bei meinem nun dritten Marathon, den Kleine Zeitung Graz Marathon 2018, auch eine neue weitere pers. Bestzeit erzielen und die Zeit aus Linz im April verbessern, perfekt wäre es natürlich unter 03:30 Stunden.


Die letzten Tage/Wochen vor dem finalen Bewerb der Saison ging ich sportlich etwas ruhiger an, ein paar Einheiten jedoch keine Longruns und mehr Regeneration taten mir gut, weiteres waren auch vermehrte Trainings zeitlich nicht möglich. Ich wusste, dass ich mit der gesammelten Energie um dem Training aus dieser Saison noch genug Kraft besaß um in Graz erfolgreich zu finishen.


Bei herrlichen Bedingungen, Sonnenschein und doch sehr warmen 18-20 Grad ging es am Sonntag um 10:00 Uhr mit weiteren 9.500 StarterInnen zum Start bei der Grazer Oper auf die Viertelmarathon, Halbmarathon (Staatsmeisterschaften) und Marathondistanz. Mit dabei meine Supportcrew, Schwiegervater und Cousin inkl. Family, dich mich an diesem Tag anfeuerten, pushten und mich vor, während und nach dem Rennen bestens betreuten.


Zum Lauf: Von Beginn an fand ich in einen guten und problemlosen Laufrhythmus und konnte mich, nach nicht geplanter WC Pause bei KM 4 und kleiner Aufholjagd, bei der Laufgruppe rund um den Pacemaker 03:30 h einreihen. Das Tempo war gut mit einem Schnitt von 04:55 min./km und so absolvierte ich die erste Runde, sprich der Halbmarathon konstant, ohne Schmerzen und Einbrüchen, es lief spitze und ich war zu Scherzen aufgelegt. Mit einer Zeit von ca. 01:45 h absolvierte ich die erste Runde (21,1 km) und mit der Gruppe ging es weiter flott auf den 2. Halbmarathon, selbe Runde plus Extraschleife. Die Gruppe rund um den Pacemaker wurde immer kleiner und das Rennen sowie Tempo ab ca. Kilometer 28 immer härter. Es war sehr warm, leichter Wind und schön langsam ging es Richtung körperlicher und mentaler Grenze. Ab Kilometer 36 war der Kampf eröffnet und die letzten Kilometer vor dem Ziel war die Gruppe abgebrochen, ich war nun mit dem Pacemaker alleine auf der Strecke und versuchte alle Kräfte sowie meine Mentalstärke zu mobilisieren um dem Tempomacher folgen zu können. Lt. Aussagen zu Beginn sollten wir auch unter 03:30 h ins Ziel kommen sollte alles nach Plan laufen. Ich kämpfte, gingen lt. meiner Ansicht in guter Ausgangslage auf den letzten Kilometer, nun konnte ich den Pacemaker überholen und bog auf die Zielgerade ein, ich gab nochmal alles doch beim Überschreiten des gigantischen Zielbogens stand zum Schluss eine Marathonzeit von 03:30:37 h, obwohl ich doch mit einem großen Vorsprung zum Pacemaker finishen konnte. Es gab sicher an diesem Tag mehrere Gründe wo ich die Sekunden liegen gelassen habe und so die 03:30 h nicht knacken konnte. Die Enttäuschung hielt nur kurz da eine neuer pers. Bestzeit (5 Min. schneller als Linz) ,Freude und Glück den dritten Marathon sowie den letzten Bewerb erfolgreich und mit PB gefinisht zu haben überwogen. Müde und leer stärkte ich mich an der Labe, betreut von meinem ausgezeichneten Betreuerteam.


Endzeit: 03:30:37 h (04:59 Schnitt), 29. Platz von 83 Finisher AK, 164. Platz Gesamt von 650 Finishern
Zufrieden blicke ich auf eine weitere unfall- und verletzungsfreie Saison mit vielen Highlights und PB zurück, freue mich noch auf die Off Season bzw. ein paar entspannte Einheiten sowie auf die Wintervorbereitung 2019. Natürlich wir ein Silvesterlauf heuer noch auf dem Programm stehen… relax and stay trained!

Bericht von Armin Blasch:

Vergangenen Donnerstag startete mein Freund Dominique und ich beim 1. CFK Mountainman am Hongar in Aurach. Endlich wurde ein Rennen auf unserem Hausberg, Trainingshügel und auf altbewährter Strecke ausgetragen. Dies haben wir kurzfristig erfahren und ein Start war natürlich selbstverständlich. Neben dem Bewerb Rennrad über die Straße gab es auch den Bewerb Lauf vom Hongar Brückerl direkt zum Gasthaus Schwarzn, 1,9 km und 320 hm den Wanderweg nur bergauf.
Bei kühlem aber perfekten Abendwetter gingen 16 Läufer an den Start, die Strecke über den Wanderweg kannte ich auswendig und wusste genau wo ich attackieren konnte, ich war aber natürlich gespannt was meine Füße aus dem Marathontraining heraus an diesem Tag leisten konnten.
Um 18:45 hieß es Start für uns 16 Läufern, vom Hongar Brückerl zum  unteren Parkplatz  und dann gleich rechts in den Wanderweg. Ein sehr stark besetztes Starterfeld mit bekannten Gesichtern machte gleich zu Beginn richtig Tempo jedoch konnte ich mich gleich sehr gut auf dem 8. Platz positionieren. Dominique war auf dem 10. Rang dicht hinter mehr, dies trieb mich natürlich noch mehr an. Mit einer Zeit von 08:54 min. erreichte ich den mittleren Parkplatz, das Laktat war schon im Mund zu spüren. Mit ein paar Laufpassagen schob ich mich Rang für Rang nach vorne, zum Schluss am steilen Asphaltanstieg zur kl. Hütte unterm GH Schwarzn, konnte ich noch einen Laufkollegen vom Sprengkommando überholen und ließ mir mit einem zügigen Lauf über die restliche Asphaltstraße zum Ziel beim GH Schwarz den 5. Platz nicht mehr nehmen. Off. Zeit war nun 16:20 min. Super happy und mit einer neuen PB konnte ich die Ziellabe genießen und pushte noch Dominique die letzten Meter zur neuen PB und den 8. Platz mit 17:44 min.
Ein top organsiertes Rennen für Radfahrer und Läufer vom CFK Radclub aus Kematen am Innbach, die auch hier ihre Vereinsmeisterschaften im Rad austrugen. Schön das es auf dem Hausberg nun auch einen Bewerb gibt, der sehr viel Potenzial hat und nächstes Jahr sicher noch mehr Teilnehmer anlocken wird.
Mit einer gemütlichen Siegerehrung und eine Tombola wurde der Abend im GH Schwarzn abgerundet.
Nun heißt es mal wieder regenerieren, und noch einige Trainingseinheiten vor dem GRAZ MARATHON nächste Woche zu absolvieren. Stay Trained!

Bei perfekten Laufwetter, bewölkt und 20 Grad (Gott sein Dank kein Regen wie angekündigt) entschloss ich mich kurzerhand bei der 4. Station der Willi’s Runningtour, dem Zipfer Crosslauf teilzunehmen. Da ich in letzter Zeit mehr auf dem Rad gesessen bin sowie am Vortag temporeiche 70 km um den Attersee geradelt bin, war ich gespannt was an diesem Tag in Zipf für mich möglich war.
Mein letzter Start bei diesem Bewerb liegt mehr als 15 Jahre hinter mir. Perfekt organisiert vom ATSV Zipf mit Start- und Zielgelände in der neuen ZIPFER Arena ging es an diesem Tag auf eine 10 km Runde mit ca. 196-200 hm, über Asphalt, Schotter, Wald und Wiese, über Wurzeln, Stock und Stein.
Für eine neue schon langersehnte PB von sub 40 min. war hier nicht zu denken, jedoch wollte ich auf jeden Fall unter 45 min. den Bewerb finishen.
 

 

Bericht von Julia Sperr:

Was ist der Herbst ohne einen schönen Abschluss der Laufsaison? Für einen leidenschaftlichen Hobby-Läufer nicht wirklich denkbar, deshalb habe ich mich noch kurz entschlossen für den Wachau Halbmarathon angemeldet. Der Wachau Marathon zeichnet sich durch die schöne Strecke entlang der Donau und der zahlreichen Weinanbaugebiete aus. Da flussabwärts gelaufen wird, sind durch den leichten Abfall der Strecke auch immer schnelle Zeiten möglich – also genau das richtige für mich ;-).

Gestartet wurde am Sonntag bei bewölkten Himmel und leichtem aber kaltem Wind, der die Wartezeit bis zum Startschuss nicht unbedingt angenehm gestaltet hat. Deshalb war ich froh als es endlich losgegangen ist und ich mich bei den ersten Kilometern warm laufen konnte.

Trotz einer großen Starterfeldes (über 4000 Starter) konnte ich mein Tempo laufen und musste nicht - wie sie oft - auf einem Slalom- bzw. Hindernislauf ausweichen. Dieses positive Gefühl hat allerdings nicht besonders lange angehalten, weil sich bereits bei Kilometer 8 mein Rücken gemeldet hat und die Schmerzen im oberen Rückenbereich wurden von Kilometer zu Kilometer stärker. Nachdem ich es dann doch irgendwie bis zur 15-Kilometermarke geschafft hatte, wollte ich auf jeden Fall bis zur Ziellinie weiterkämpfen.

Das letzte Stück der Strecke führt dann durch die Innenstadt von Krems, wo dank zahlreicher Zuschauer auch die Stimmung wieder deutlich angestiegen ist. Und so habe ich dann auch nach 1:57 meinen Halbmarathon mehr oder weniger erfolgreich beenden können. 

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Nicht ganz so motiviert ging ich am 23.09. zum Halbmarathon in Bad Ischl mit der Nummer 530 an den Start. Das Training in den letzten Wochen verlief nicht nach meinen Vorstellungen bzw gab es kaum Training da meine Beine häufig schmerzten. Entsprechend niedrig waren meine Erwartungen einer guten Leistung bei diesem Lauf; mein Ziel unter 2 Stunden zu finishen hatte ich schon Tage vor dem Event in den Sand gesetzt.
Dafür war das Wetter perfekt zum Laufen, eher frische Temperaturen um die 15°C und anfangs etwas Nieselregen stimmten mich positiv. Die ersten Kilometer verliefen auch noch ganz gut. Ich hatte mich an ein „Rotes Gillet“ geheftet und versuchte mit dem für mich eigentlich etwas zu knackigen Tempo (guter 5er Schnitt) mitzuhalten. Nach bereits wenigen Kilometern setzten leider die ersten Schmerzen in den Beinen ein. Auch die Strecke hatte ich viel flacher in Erinnerung, kamen doch immer wieder kleine „Schupfen“ zum Vorschein die in Summe doch ausgaben. Bei ca km 15 durchquerte ich schon relativ erledigt und mit krampfenden Beinen den Bad Ischler Ortskern wo mir Markus meine Salztabletten (die ich besser von Anfang an mitgenommen hätte) zukommen hat lassen. Dann ging es weiter in die nächste Runde Richtung Pfandl der Ischl entlang. Die Krämpfe wurden immer stechender und breiteten sich bis zu den Zehen aus, ab Kilometer 17 zweifelte ich daran überhaupt noch ins Ziel zu kommen. Ich versuchte die Schmerzen auszublenden und einfach nur weiter zu laufen, ein Gefühl für die Beine hatte ich nicht mehr. Endlich im Ziel angekommen, benötigte ich erst mal ein paar Minuten Erholung bevor ich die Zielzeit von 01:53 Std. realisierte und mich um sehr mehr freute nicht aufgegeben zu haben. Mit dieser Zeit, auch neue PB, hatte ich nicht gerechnet und bin ich äußerst zufrieden.

Ergebnis: 14. Platz AK / 212. Platz Gesamt
 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei warmen sonnigem Wetter waren wieder über 90 Teilnehmer beim Hauptlauf am Start.
Ich bin leider nicht so in den Lauf reingekommen und wie immer nach dem Anstieg bei KM 2 musste ich das Tempo sehr stark reduzieren da auch wieder meine linke Hüfte schmerzte.
Ich konnte dann in 30:51 ins Ziel kommen (2017  - 30:45) und Rang 5 in der M50 von 15 und Gesamtrang 22 erreichen.
Mit der Platzierung kann ich zufrieden sein, aber mit der Zeit nicht so sehr. Ich hoffe das meine gesundheitlichen Probleme sich bessern.
Beim Gamperner Lauf war ich ja zum ersten Mal wieder schmerzfrei.

Bericht von Florian Scholz:

Jetzt stehe ich doch wieder auf der Startrampe vom King of the Lake - dem genialen Einzelzeitfahren über 47,2km rund um den Attersee. Zum bereits 5. Mal. Wirklich damit gerechnet hatte ich heuer allerdings nicht mehr, bei der Anmeldung war ich zu spät dran und stand nur auf der Warteliste. Doch als ich via Twitter am Dienstag vor dem Rennen(!) gefragt wurde ob ich doch noch mitmachen will stand die Entscheidung sehr schnell fest: da die Atterseerunde so genial zu fahren ist will ich da unbedingt wieder dabei sein!

Meine Form ist nach den vielen Wettkämpfen heuer gefühlt schon stark im Abstieg begriffen, vor allem geistig freu ich mich schon auf die kommende Regeneration. Aber jetzt heißt es noch ein letztes Mal heuer durchbeißen, die Veranstaltung hat sich das eindeutig verdient.
Auf den ersten Kilometern fühlen sich die Beine nicht gut an und es fühlt sich eher wie eine normale Radausfahrt als wie ein Wettkampf an. Obwohl es relativ flach ist kommt kein Tempogefühl auf, dazu trägt aber auch der Gegenwind bei. Die erste Fanzone in Weyregg weckt aber allmählich meine Lebensgeister und ich komme langsam ins Fahren.

Nach Unterach ist das bisschen Wind dann endlich auch auf meiner Seite oder besser im Rücken und das Gefühl wird immer besser, auch wenn schon die ersten Anzeichen der Anstrengung zu spüren sind. Bei den Fanzonen gibt es mir immer einen Motivationsschub, gerade die UASC-Fanzone in Attersee und dann noch die letzte Fanzone beim giftigen Anstieg in Buchberg pushen noch einmal gewaltig.
Die letzten Hügel gehen erstaunlich schnell vorüber und dann bin ich auch schon wieder im Ziel in Schörfling. 1:14:35 ist meine offizielle Zeit. Die Formreste haben mir doch eine PB-Verbesserung von 80s gebracht! Da ich das nicht einmal ansatzweise erwartet hätte kann ich somit nur zufrieden sein. :-)
In dem starken FahrerInnen-Feld bin ich damit zwar gerade mal 380. von 690 sowie 101. von 126 in der AK für Zeitfahrräder (es gibt auch separate RR-Klassen), aber das ist bei diesem Event sowieso nur nebensächlich für mich.

Der King of the Lake war wie immer hervorragend organisiert und ist zum Glück nun soweit etabliert, dass er hoffentlich noch viele weitere Jahre stattfinden wird. Die gesperrte Straße ist einfach der Hammer und zumindest einmal sollte man daran teilgenommen haben!

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West