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Bericht von Armin Hrouda:

Beim angenehmen Temperaturen  und einem Sonne & Wolken Mix ging vergangenen Freitag der 13. Vöcklabrucker Sparkassen Stadtlauf über die Bühne. Der Stadtlauf ist die letzte Station des  4. Städte Grand Prix, d.h. ein großes und bekanntes Starterfeld war angereist.


Da es mein urspr. Heimrennen ist, musste ich diesen Termin natürlich wahrnehmen und ging dann mit meinem ULTIMA trainierenmithirn.at Laufkollegen vom Lauftreff Timelkam am Freitag um 19:33 an die Startlinie. Nach dem Gesunde Gemeindelauf eine Stunde bevor, wo ca. 1.000 Runden von einer großen Zahl an StarterInnen im gemäßigten Tempo für einen karitativen Zweck bestritten wurde, ging es anschließend beim Hauptbewerb heiß und schnell her. Die rund 140 StarterInnen mussten die 5,8 km Strecke auf 4 Runden bestreiten, die sich durch die Vöcklabrucker Innenstadt zogen. Tückisch mit einem langen aber steigenden Anstieg wo Einteilung ein wichtiger Aspekt für die pers. Planung des Laufs war.
Mit meinem UASC Vereinskollegen Florian Scholz ging es dann los, rauf über den Stadtplatz raus über die Hinterstadt – Parkstraße – Musikheim und über die Vorstadt wieder auf den Stadtplatz.


Ich fand gleich zu Beginn wieder gut in meinen Rhythmus und ließ mich von der Konkurrenz nicht zu höherem Tempo verleiten sowie wechselte ich mich gleich ab Beginn mit anderen Läufern als Tempomacher ab. Florian war immer dicht hinter mir konnte jedoch nicht über die 4 Runden auf mich aufschließen. Die erste Runde ging ich mit einem Schnitt von 03:35 min. sehr schnell an und regelte dann auf 03:51 min. die letzten 3 Runden. Mit einer neuen PB von 23:03:64 min. sprintete ich nach 5,8 Kilometer Asphalt über die Ziellinie. 

27. Platz Gesamt sowie 9. Platz AK, die Freude war groß, kurz danach kam auch schon Flo ins Ziel. Alles in allem eine zufriedene Leistung!

Bericht von Florian Scholz:

Der Abschluß des 4-Städte-Grand-Prix stand an: der Stadtlauf in Vöcklabruck.

Vor dem Lauf lag ich auf Platz 3 der Grand-Prix-Wertung in meiner Altersklasse (M35). Das ist zwar weniger meiner Leistung zu verdanken, sondern den Umständen dass heuer viele der stärkeren Läufer nur bei 1 oder 2 Bewerben an den Start gingen. Nichtsdestotrotz war es ein Ansporn für mich diesen Platz zu halten. Angesichts der gemeldeten Läufer würde es allerdings schwer bis unmöglich werden. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt! ;-)

Das angenehme in Vöcklabruck ist ja dass ich von daheim direkt zum Start laufen kann. So konnte ich das auch gleich fürs Aufwärmen nutzen. Die Bedingungen waren dieses Mal wirklich nahezu ideal: warm mit 22-25°, aber trocken und vor allem überhaupt nicht schwül, sondern im Gegenteil angenehm luftig.

Vor dem Start traf ich mich noch mit den Kumpels vom ULTIMA-Lauftreff in Timelkam für das Gruppenfoto bevor es dann an die Startlinie ging.
UASC-Kollege Armin wollte sich an mich und meine anvisierte Pace von 4:15min/km anhängen (dabei dachte ich mir dass wenn ich Glück habe ich mich an ihn anhängen kann!).

Startschuß. Eine Spur zu weit hinten eingeordnet (Armin ist ein paar Meter vor mir) ging es auf die erste von vier Runden durch Vöcklabruck.
Bis zur ersten Kurve war es recht dicht gedrängt und Armin war dadurch ca. 20m vor mir. Da es in der ersten Hälfte der 1,45km-Runde leicht bergab geht und wie üblich zu schnell gestartet wurde war es kein Wunder dass ich den ersten Kilometer in 3:52 absolvierte. Doch auch danach pendelte sich das Tempo bei knapp über 4:00min/km ein. Gar nicht so übel!

Armin blieb die ganze Zeit in meiner Sichtweite in ca. 20m Entfernung, manchmal kam ich eine Spur näher, mal enteilte er mir wieder ein paar Meter.

Auf der dritten Runde begann wie üblich langsam die Quälerei. Dann die vierte und letzte Runde. Ich musste jetzt schon sehr kämpfen und schnaufte aus dem letzten Loch, Armin hatte anscheinend noch ein paar Körner mehr und brachte mehr Meter zwischen uns. Meine Pace wurde eine Spur langsamer  - 5. Kilometer in 4:10 - aber ich war an dieser Stelle auch inkl. GPS-Ungenauigkeiten ca. 30s schneller als in Gmunden!

Dann das letzte Mal den Stadtplatz hinauf Richtung Ziel, ich versuchte das Tempo anzuziehen - aber merkte wie mein Magen zu rebellieren beginnt. Somit mußte ich den letzten Angriff abblasen und laufe ins Ziel. Dass mir da auf den letzten Metern einer noch vorbeiwischte war zwar ärgerlich (da der auch in meiner AK war), aber zu verschmerzen da ich sowieso keine Chance aufs Podest hatte (8.AK).

Im Ziel stand dann eine 23:36 - gar nicht mal so übel mit der 4:04 Durchschnittspace und der 32. Gesamtrang. Wie zu erwarten hatte mich dann doch noch ein Läufer in der Gesamtwertung für den 4-Städte-Grand-Prix überholt und ich wurde hier 4. in meiner AK. Das hätte ich vor dem ersten Lauf auch ohne Widerreden genommen, war also nicht so schlecht - auch wenn nur jeweils ein paar Sekunden pro Lauf ausgereicht hätten. Vielleicht dann nächstes Jahr. Laufen macht nun endlich wieder Spaß! ;-)

Gestern fanden die alljährlichen UASC Attersee West Vereinsmeisterschaften beim Duathlon in Powang statt.

Am Start standen Bernadette Eicher, Höllnsteiner Manuela, Stefan Hamader, Charly Schiemer, Armin Hrouda und in der Staffel Meister Tobias mit Meister Josef sowie Sperr Julia mit Angelika Krumphuber.

Bei Traumhaftem Wettkampfwetter wurde eine Laufstrecke über 4.5km und eine Radstrecke von 15km absolviert. 

Trotz starker Konkurrenz konnte sich Bernadette Eicher durchsetzen und den 1. Rang in der Klasse "weiblich" erringen.

 

Vereinsmeister wurden somit Bernadette Eicher und Stefan Hamader:

Duathlon weiblich:
1. Bernadette Eicher    (1. AK)  Zeit: 1:05:47
2. Höllnsteiner Manuela   (4. AK)  Zeit: 1:14:01

Duathlon männlich:
1. Stefan Hamader    (12. AK)  Zeit: 0:59:42
2. Charly Schiemer    (18. AK)  Zeit: 1:04:28
2. Armin Hrouda    (26. AK)  Zeit: 1:10:17

Staffel weiblich:
Sperr Julia / Angelika Krumphuber  (2. AK)  Zeit: 1:11:49

Staffel männlich:
Meister Tobias / Meister Josef   (12.AK)  Zeit: 1:03:30

 

Im Anschluss ließ man den Wettkampf noch genüsslich ausklingen.

 

Bericht von Stefan Hamader:

Nachdem ich kein guter Schwimmer bin, aber mich der Triathlon schon immer gereizt hat, habe ich im Winter einen Schwimmkurs besucht. Leider konnte ich das Gelernte noch nicht zu 100% verinnerlichen. Nichts desto trotz kam am 02.06.2018 der Tag der Wahrheit. Das Wetter hat gepasst und der neue Triathlonanzug hatte einen sehr guten Sitz ;)

Das Schwimmen war selbsterklärend nicht die beste Disziplin und daher kam ich als 309 von 327 aus dem Wasser. In meiner persönlich stärksten Disziplin, dem Radfahren,  konnte ich die verlorenen Plätze wieder gut machen und landete auf den 142 Rang (89 Radzeit). Das Laufen bei ca. 28°C machte mir dann doch zu schaffen und ich verlor zum Schluss noch 4 Ränge.

Mit Gesamt 146/327 und 47/91 bin ich für meine ersten Triathlon zufrieden und hoffe mit etwas mehr Training bei den nächsten Events noch etwas mehr herauszuholen.

Berichte von Charly Schiemer:

WK 4: 37 Vorchdorfer Pfingstlauf 5,6 km am 19.5.18
Bei warmen Wetter waren bei dieser schönen Laufveranstaltung über 150 Läufer am Start.
Der größte Teil der Strecke führt über einen traumhaften NAtur-Waldweg, nur zirka ein Km ist auf befestigten Straßen zu laufen.
Ich konnte diesen Lauf wirklich genießen und kam in einer Zeit von 22:50 ins Ziel – Rang 7 in der M50 von 17 und Gesamtrang 53.
Es wird noch einige Läufe benötigen bis ich wieder  meinen Wunsch KM-Schnitt (4er und etwas weniger) erreichen kann.

WK 5: 37.Mondsee Halbmarathon am 3.6.2018
Bei heißem Sommerwetter 26 bis 30 Grad waren heuer 500 Teilnehmer am Start. Ich war durch einen Magen-Darm Virus ziemlich geschwächt an den Start gegangen.
Ich hätte wirklich nicht starten dürfen aber ich dachte bei langsamen Tempo wird es schon gehen.
Bei KM 5 war ich schon so geschwächt, dass ich überlegte umzukehren, bin dann aber doch bis zum Ende gelaufen und kam in einer Zeit von 1:52:53 ins Ziel.
Ich war froh im Ziel zu sein und erreichte Rang 12 in der M55 von 27 und Gesamtrang 241.
 

 

Bericht von Florian Scholz:

- Linztriathlon, Mitteldistanz (1.9km, 90km, 21km), 2.6.2018
- 5:31:21, 68.AK, 162. gesamt (von 319)

Endlich wieder Triathlon! Bei abgesehen von bisschen Wind traumhaftem Triathlonwetter (27°, leicht bedeckt, trocken) war ich beim Linztriathlon über die Mitteldistanz am Start. Nachdem mein Jahresziel der Langdistanz Roth abgeschrieben werden musste habe ich danach auch leider das Training etwas schleifen lassen und nur wenig an meiner Grundlagenausdauer gearbeitet. Das habe ich nach einem passablen Schwimmen (Neo war gerade noch erlaubt) bereits auf der Radstrecke gemerkt. Über 2 Runden mit ingesamt 900Hm war es in der 2. Runde nicht mehr ganz so kraftvoll. Gepaart mit einem blöden Fehler der mir 20km ohne einen Tropfen Wasser (und somit auch ohne Möglichkeit etwas zu essen - die Riegel gehen ohne Nachspülen nicht hinunter) bescherte nicht gerade ideale Vorraussetzungen für den folgenden Halbmarathon. Immerhin konnte ich den Radsplit noch mit 31km/h Durchschnitt beenden.

Beim Laufen wurde mir sehr schnell klar dass die angestrebten 5:10min/km nicht zu machen waren. Dafür waren die Beine zu schwer und die Form einfach nicht da. Auf der 4 mal zu durchlaufenden Wendepunktstrecke am Donaudamm ging es dann nur darum von einer Labe zur anderen (jeweils bei den Wendepunkten) durchzulaufen, dort locker zu gehen, mich zu verpflegen und zu erfrischen und dann wieder anzulaufen. Das gelang soweit gut, es kamen nur die obligaten Zipperlein im Bewegungsapparat in den Beinen links und rechts bereits ab der 2. Runde und der sehnsüchtige Wunsch es den AthletInnen auf der olympischen Distanz gleich zu tun und ebenfalls schon ins Ziel laufen zu dürfen. Aber egal, alles nur Kopfsache - hilft ja nichts, weiter gehts! Auf der 4. und letzten Runde konnte ich sogar das Tempo wieder etwas anziehen und somit den Halbmarathon in 1:56 beenden.

Insgesamt ergab das 5:31:26 für die gesamt Halbdistanz. Eine Zeit, die mit meinem Ziel im Vorfeld gut übereinstimmt und mit der ich gut leben kann. :-)

Florian Scholz bestreitet seinen ersten Wettkampf für den UASC Attersee West und nutzt dessen Bericht auch gleich um sich selbst vorzustellen, der Verein freut sich auf viele weitere spannende Berichte von dir!

Daten:

- Gmundner 5000er, 30.6.2018
- Laufen, 5000m, auf der Bahn
- 20:46min, 5. AK, 58. gesamt (von 90)

Hallo zusammen,

ich nutze diesen Bericht für eine Kurzvorstellung meinerseits. Ich bin bereits seit letztem Herbst Mitglied beim UASC. Neben einem Faible für Liegeräder bin ich auch noch leidenschaftlicher Triathlet und Läufer.
Die geplante Langdistanz in Roth musste ich heuer leider auf das nächste Jahr aufgrund eines Läuferknies verschieben, nach beinahe 5 Monaten Laufpause bin ich am Weg zurück zu alter (Lauf-)Form und habe als Überprüfung dafür wieder den Start beim traditionell stark besetzten Gmundner 5000er auf der Bahn gewählt.

Eingeteilt nach der geplanten Zielzeit werden verschiedene Läufe zusammengestellt damit es auf der Bahn nicht zu eng wird. Bei sommerlichem Abendwetter und teils drohenden Unwetterwolken (die sich aber zum Glück wieder verzogen) war ich gleich im 1. Lauf an der Reihe.
20:45 Minuten hatte ich mir vorgenommen bzw. schätzte ich als realistisch für die 12,5 Runden ein.

Vom Start weg bildete sich sofort eine aufgezogene Perlenschnur von LäuferInnen. Ich reihte mich in der 2. Gruppe hinten ein, denn eigentlich liefen sie mit ca 4:00min/km eine Spur zu schnell für meine derzeitige Form. Trotzdem blieb ich ca. bis zur Hälfte des Rennens dran.
Als die Kraft zu schwinden begann tat sich eine Lücke von einigen Metern auf, die ich nicht mehr schließen konnte.

Wie immer kommt man selber mit dem Rundenzählen irgendwann dann durcheinander und läuft wie in Trance. Die Zuseherstimmen und der Platzsprecher werden immer leiser und der Tunnelblick größer. Nur noch 3 Runden ... 2 Runden ... letzte Runde. In der letzten Kurve hörte ich von hinten einen Läufer heranschnaufen, doch auch wenn schon alles brannte - da wollte ich doch nicht mehr überholt werden (auch wenn es ja genaugenommen um nix geht ). Also noch mal alles rausgehauen was drin ist und mit beginnendem Magengebrumm ins Ziel gesprintet. Mit der Zeit von 20:46 Minuten habe ich eine ziemliche Punktlandung hingelegt und bin immerhin sogar 5. in der AK geworden (angesichts gerade mal 13s Rückstand auf den 3. tut das allerdings ein bisschen weh)

Insgesamt trotzdem ein gelungener Wettkampf und gute Vorbereitung für die kommenden Wochen wenn wieder mehr Wettkämpfe am Programm stehen.
Hauptsache von der Verletzung ist nichts mehr zu spüren, da kann es nur mehr bergauf gehen!

Bericht von Johannes Humer:

Triathlon Saisonstart bei Sonne pur und in einer traumhaften Umgebung über 0.5 km schwimmen, 50 km Rad und 5 km Lauf. Eine gute Gelegenheit um die Form zu testen.

Eine halbe Stunde nach dem Start der 111er ging es für  ca. 150 Sportler im Ritzensee los. Die 500 m Schwimmen waren schnell erledigt und es folgten 3 Radrunden auf kupierter, autofreier Strecke mit anschließendem Lauf rund um den See.

Mit einer Zeit von 2 Stunden 13 Minuten ging sich immerhin Platz 69 von 102 aus. Der überschaubare Rahmen beim Trimotion gibt dieser Veranstaltung eine nette familiäre Atmosphäre und der Termin am Samstag lässt eine Verlängerung bis Sonntag zu um das Wochenende gemütlich ausklingen zu lassen.

Bericht von Charly Schiemer:

Bei trockenem Wetter (am Vortag abends ganze Nacht durchgeregnet) waren beim etwas längeren Viertelmarathon 580 Teilnehmer am Start. Da es heuer erst mein dritter Wettkampf ist  und die rechte Wadenmuskulatur noch ziemlich schwach ist bin ich in 1:00:01 durch das Ziel in Ehrenhausen gelaufen. Zirka 200m vor dem Ziel sah ich meine Frau mit meiner Tochter Ida die ich dann auf meine Schulter  genommen habe und mit Ihr durch das Ziel gelaufen bin. Gesamt wurde ich 20. – Altersklassen gibt es beim Welschlauf keine. Es war ein schönes Wochenende in der Südsteiermark.

Bericht von Toni Rommel:

Am 06.Mai 2018 ging es für mich zum erste Mal dieses Jahr an den Start beim Sprinttriathlon in Braunau. Leider hieß es auch das erste Mal schwimmen in diesem Jahr, was sich leider sehr bemerkbar machte. So verlor ich in meiner üblichen Lieblingsdisziplin auf die 600m im Wasser extrem viel Zeit und fand von Beginn an so gar nicht in den Rhythmus. Nicht ganz glücklich wechselte ich dann nach 12min56sek auf das Rad. Der Wind versprach auch dort keine Traumzeit. Aber trotz Rennrad ohne Auflieger holte ich einen Kontrahenten nach dem anderen ein und zog an Ihnen vorbei. Nach etwas über 29km und 51min21sek ging es wieder vom Rad. Am Ende zog ich die 6km lange leicht kupierte Laufstrecke noch für meine Verhältnisse erfolgreich in 27min49sek durch und so hieß es am Ende 128. Gesamtplatz in 1h34min.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 05.05. fand der eigentlich schönste Brevet der Saison statt. Über 300km und ca. 3.500 Höhenmeter führt die Strecke ausgehend von St. Georgen i.A. über Straßwalchen, den Mattsee zur deutschen Grenze um dann an Orten wie Ruhpolding, Reith im Winkel, das Pillerseetal und Hochfilzen vorbeizukommen. Weiter gehts über Saalfelden zum Filzensattel und Dientner Sattel hinunter nach Bischofshofen, um dann auf bekanntem Wege über Werfen, Hallein, das Wiestal, Thalgau, Mondsee und Oberwang wieder zurück nach St. Georgen zu führen. Also landschaftlich einfach nur ein Traum!

Am Start fanden sich 2 Damen und 30 Herren ein. Leider meinte es dieses Mal das Wetter nicht so gut mit uns, wie bei allen Veranstaltungen bisher. Trotzdem hatten wir ziemlich Glück, da der Himmel doch so einige Male Regen vermuten ließ, seine Schleusen jedoch immer nur für ein paar Tropfen öffnete. Der, für einen Schönwetterfahrer wie mich, befürchtete Schütter blieb zum Glück aus. Lediglich die nasse Straße lies und manchmal von unten nass werden.

Dieses Mal war ich so vernünftig und startete nicht gleich mit den schnellsten Weg. Nach späterer Info musste man bei den Schnellsten oft über 400 Watt treten um dran zu bleiben, was für mich für einen 300er einfach zu viel ist. So ging es mit der 2. Gruppe trotzdem auch relativ zügig los. Stück für Stück konnten wir auch die Fahrer aufsammeln, die aus der 1. Gruppe abreißen lassen mussten, verloren aber auch welche nach hinten. Schließlich waren wir zu sechst unterwegs, inkl. einer sehr schnellen Dame. Leider waren auch 2 Lutscher mit dabei, die sehr wenig Führung leisteten und die Harmonie der Gruppe ein wenig störten. Trotzdem konnten wir die 308km, die der Brevet in Wirklichkeit hat, ziemlich genau 11 Stunden finishen und das obwohl wir all unsere Pausen ziemlich genossen und da sicher auch viel Zeit liegen gelassen haben.
 

Wie jedes Jahr fand auch 2018 wieder am 01. Mai der Irrseelauf statt, in dessen Rahmen der UASC Attersee West auch seine Vereinsmeister in der Kategorie Lauf ermittelt. Die Strecke führt von Zell am Moos ausgehend einmal im Uhrzeigersinn um den Irrsee und weist eine Distanz von 14km, gespickt mit einigen Höhenmetern, auf.

Bei schon fast sommerlichen Temperaturen standen insgesamt 4 Damen und 6 Herren des UASC Attersee West am Start, um die Vereinsmeisterin und den Vereinsmeister zu ermitteln: Bernadette Eicher, Monika Haselbruner, Manuela Höllnsteiner, Julia Sperr, Markus Fiedler, Peter Leitner, Philipp Rakuschan, Toni Rommel, Charly Schiemer und Roland Sperr

Bei den Damen waren die Stockerlpositionen schnell bezogen und daran änderte sich auch bis ins Ziel nichts mehr. Lediglich bei den Herren gab es beim Zielsprint noch eine Sekundenentscheidung um den letzten Platz am Stockerl, Platz 1 und 2 waren auch sehr schnell vergeben.

Somit gratulieren wir unseren Vereinsmeistern in der Kategorie Lauf recht herzlich:

Damen
1. Platz: Bernadette Eicher in 1:06:03,3
2. Platz: Monika Haselbruner in 1:10:17,1
3. Platz: Manuela Höllnsteiner in 1:14:00,1

Herren
1. Platz: Charly Schiemer in 1:01:10,5
2. Platz: Markus Fiedler in 1:04:51,9
3. Platz: Roland Sperr in 1:10:52,7

Bericht von Johannes Humer:

Zum vierten mal en-suite ging es für mich an den Start des 21.1 km langen Hallstättersee Rundlaufs. Bei überdurchschnittlich warmen Temperaturen starteten gut 600 Läufer die Runde rund um den See. Mit Start in Hallstatt führt die Strecke nach Obertraun, über Stock und Stein entlang des Ostuferwanderwegs nach Steeg und schließlich entlang des teilweise für den Verkehr gesperrten Westufers zum Ziel auf den Marktplatz nach Hallstatt.

Fast überall wo Häuser am Wegrand standen kamen die Leute raus und feuerten uns an. Mit 4 Labestationen war der Lauf bestens bestückt um sich alle paar Kilometer gut abkühlen zu können. Manchmal leicht bergauf kamen in Summe ca. 150 Hm zusammen.  Ich konnte mein Tempo von ca. 4:50 über die gesamte Distanz gut halten und erreichte in 1h 42 min das Ziel (Platz 44 von 128 in meiner Altersklasse).

Aufgrund des guten Wetters ließen wir den Lauf beim Fest am Marktplatz noch gemütlich ausklingen bevor wir uns im Slalom durch die Touristenmassen zurück zum Parkplatz schoben.

Bericht von Markus Fiedler:

Am 28.04.2018 gab es seit längerer Zeit die Neuauflage des 200-km Brevet von St. Georgen mit Start und Ziel um 8 Uhr beim Kirchenwirt. Das Wetter war wieder mal perfekt. Die schnelleren Fahrer - ca. 15 Mann - starteten ein paar Minuten vor den etwas Langsameren, um das Feld klein zu halten und entlang vom Attersee keine Verkehrsprobleme zu verursachen. Die Strecke führte uns zuerst nach Attersee, dem See entlang nach Unterach, wo wir dann in Weißenbach ins Weißenbachtal einbogen. In Bad Ischl vorbei, nach Bad Goisern, wo wir noch immer einen Schnitt über 40 km/h hatten.

Am Weg nach Gosau wo die erste Bergwertung stattfand, mussten dann ein paar Fahrer klein beigeben. Das Tempo blieb weiterhin sehr hoch und so wurde der Pass Gschütt zu einer richtigen Herausforderung für mich. Nach den Anstiegen ging es mit hohem Tempo weiter nach Annaberg zum Stempeln. Nach einer kurzen Irrfahrt fuhren wir nach Werfen und weiter zur zweiten Kontrollstelle in Kuchl.

Kurz mal durchgeschnauft und es ging schon wieder weiter nach Hallein wo wir in das Wiestal einbogen. Nach Thalgau, Mondsee, Loibichl war das Ziel greifbar nahe. Als in Oberwang noch ein Altbekannter auf uns traf um uns bis nach St. Georgen zum Kirchenwirt zu begleiten, wo wir dann mit Spaghetti belohnt wurden. Wir meisterten die 212 Kilometer und ca. 2.100 Höhenmeter in einer Zeit von 6 Stunden 5 Minuten, das entspricht wiederum einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h. 

Bericht von Markus Fiedler:

Am 21.04.2018 fand der zweite 300-km Brevet von Haid statt. Diesmal waren es 74 Starter, weshalb 2 Startzeiten vorgegeben waren – 6 Uhr und 7 Uhr. Das Wetter war abermals traumhaft. Im Bericht vom 14.04.2018 habe ich bereits die neue Streckenführung angeführt, darum möchte ich auf diese nicht mehr näher eingehen.

Gleich nach dem Start um 7 Uhr ging es richtig zur Sache, ich hatte teilweise Mühe mit dem vorgegebenen Tempo der Führungsgruppe über die ersten Hügel mit zu halten. Unsere Gruppe war trotz hohem Tempo nicht klein zu kriegen. In Maria Neustift bei der ersten Kontrollstelle war es beim Stempeln sehr hektisch, jeder wollte den Aufenthalt so gering wie nur möglich halten.

Ich und ein Mitstreiter waren die ersten am Weg, fuhren ein angenehmes Tempo so dass die 6 Jungs hinter uns aufschließen konnten. An der zweiten Kontrollstelle vergrößerte sich unsere Gruppe durch trödeln um weitere 6 Teilnehmer. Auf dem Weg zur Labestation in Altmünster wurde die Geschwindigkeit wieder angehoben, somit reduzierte sich die Anzahl der Gruppe auf 6 Mann.

Nach der Großalm kam uns mein Vereinskollege Roland Sperr entgegen, der prompt Führungsarbeit leistete und uns anschließend noch bis zur Kreuzung Desselbrunn begleitete. Ab dort wurde nochmals kräftig Gas gegeben. Obwohl wir Gegenwind hatten waren wir wie im Handumdrehen in Haid, wo es diesmal wieder Spaghetti gab. Für die 308 Kilometer, ca 3.200 Höhenmeter benötigten wir 9 Stunden 5 Minuten. Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden.

Bericht von Markus Fiedler:

Am Samstag 14. April 2018 um 07:00 Uhr starteten 21 Teilnehmer zum ersten 300 km Brevet in Haid. Anfänglich noch kalt, aber im Laufe des Tages wurde es sommerlich warm. Es gab gegenüber der vergangenen Jahre eine neue Streckenführung. Kurz nach dem Start ging es über den Ansfeldner Berg weiter Richtung Florianiwald, der ein nicht allzu langes aber ein etwas steileres Stück beinhaltete.

Nach diesem kurzen knackigen Anstieg zerteilte sich das Starterfeld in mehrere Gruppen, an der Spitze eine 8-köpfige Mannschaft von denen auch ich einer war. Es ging zügig weiter zur ersten Kontrollstelle in Maria Neustift. Von dort machten wir uns auf den Weg nach Großraming, wo sich die Strecke entlang der Enns durch Losenstein bis nach Ternberg schlängelte. Nach Ternberg erwartete uns ab Steinbach an der Steyr der nächste Fluss, den wir erstmals bis zur zweiten Kontrollstelle nach Leonstein verfolgten. In der Nähe von Klaus bogen wir Richtung Micheldorf ab, liesen die Steyr links liegen und näherten uns nach dem Ziehberg, Scharnstein und Gmunden der nächsten Kontrollstelle die sich in Altmünster befand.

Es ging von Altmünster nach Neukirchen, dieser Teil ist ebenfalls von der Streckenänderung betroffen. Die Jahre zuvor verlief die Strecke entlang des Traunsee´s bis Ebensee und über das Weißenbachtal zum Attersee. So mussten wir über die Großalmstraße wie beim 200 km Brevet. Vom Attersee ging es weiter nach Unterach, wo wir Richtung St. Gilgen abbogen. Dem Mondsee entlang bis Mondsee, nochmals gestempelt und die Wasserflaschen aufgefüllt bevor es nach Loibichl und Oberaschau nach Nußdorf am Attersee ging.

Ab Attersee am Attersee ist die Streckenführung mit dem 200 km Brevet ident. Am Weg nach Haid wurde in Stadl Paura das letzte Mal gestempelt. Bei einer Distanz von 308 Kilometer bewältigten wir ca. 3.200 Höhenmeter für die wir 9 Stunden 25 Minuten benötigten.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 28.04. fand der erste 200km mit Start und Ziel in St. Georgen statt. Die Radstrecke führt über Unterach, Weißenbachtal, Bad Ischl und Bad Goisern zum Hallstättersee. Von dort beginnt der erste richtige Anstieg über Gosau zum Pass Gschütt. Nach der Abfahrt folgt schon der zweite längere Anstieg des Tages nach Annaberg hinauf. Von dort geht es über Hüttau Richtung Bischofen/Werfen und somit wieder zurück Richtung Ziel. Durch das Salzachtal führt die Strecke nach Golling und Hallein, um schließlich über das Wiestal, Hof, Thalgau, Mondsee, Loibichl und Oberwang wieder ins Ziel zu führen. Insgesamt sind 200 km und knapp 2.000 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon bei allen bisherigen Brevets im Jahr 2018 hatten die Teilnehmer Wetterglück und so ging es um 08:00 Uhr bei Sonnenschein beim Kirchenwirt in St. Georgen los.

Ich habe mich bei den schnelleren Startern eingereiht, wir wurden mit 2 Minuten Vorsprung losgelassen. Mein Ziel war bis zum Hallstättersee mit dieser Gruppe, in der auch mein Vereinskollege Markus Fiedler vertreten war, mitzuhalten um dann mit Beginn der ersten Steigung abreissen zu lassen und mich, nachdem ich die beiden Tagessteigungen gemütlich bewältigt hatte, von hinteren Gruppen einfangen zu lassen und mit ihnen dann wieder ins Ziel zu fahren.

Gesagt, getan. Bis zum Hallsättersee war es aber wirklich hart, da alle kleinen Steigungen mit ordentlich Gas überwunden werden mussten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Und dann soll man ja auch noch immer wieder Führungsarbeit verrichten. Wir erreichten den ersten Anstieg mit einem Schnitt von ca. 40km/h.

Ab dem Anstieg nach Gosau fuhr ich dann alleine den Pass Gschütt und auch den zweiten Pass. Hier traf ich mit Alfred zusammen, der auch aus der ersten Gruppe abreißen ließ, jedoch ein wenig früher, so wie manch andere. Da von hinten nichts nachkam, fuhren wir gemeinsam die 80km bis zur 2. Kontrollstelle nach Kuchl. Kurz vor unserer Abfahrt kam dann die nächste Gruppe mit 7 Radfahrern zur Kontrollstelle. Wir entschieden uns aber nicht noch 5 Minuten auf die anderen zu warten, sondern gemütlich loszufahren um dann später eingeholt zu werden.

Dazu kam es aber gar nicht mehr. Obwohl ich die meiste Führungsarbeit leistete, ging es mir trotzdem immer noch relativ gut, kein Vergleich zum ersten 200er. Und so konnten wir die Gruppe die restlichen 60km auf Distanz halten und kamen zu zweit nach ca. 6h45min wieder in St. Georgen an. Da ich von den 200km ca. 130km im Wind gefahren bin, bin ich mit der Leistung zufrieden.

Bericht von Julia Sperr:

Wie bereits im letzten Jahr, habe ich mich auch heuer wieder für den Linz Halbmarathon entschieden um ganz offiziell in die Laufsaison zu starten.

Sowohl die Strecke als auch die Stimmung haben mich 2017 überzeugt und deshalb bin ich mit positiver Stimmung an den Start gegangen. Das Wetter hat sich auch optimal angekündigt und pünktlich zum Start ist dann auch noch die Sonne herausgekommen. Leider ist es durch die starke Sonneneinstrahlung sehr warm bzw. schwül geworden und ich habe die ersten Kilometer mit den großen Starterfeld gekämpft und konnte nicht richtig mein Tempo finden.

Nachdem sich das Teilnehmerfeld etwas gelichtet hat und ein normales Laufen möglich war, hat sich dann auch mein Rücken bzw. meine Schultern verkrampft – ein Problem dass ich von früheren Wettkämpfen schon kenne. Mit vielen Schulterrollen und Arme ausschütteln habe ich mich von Kilometer zu Kilometer gekämpft. Ein gutes Tempo war dann leider nicht mehr möglich und ich habe die letzten Kilometer mehr schlecht als recht absolviert.

Mit meiner Zeit von 2:02 bin ich nicht zufrieden, aber unter diesen Voraussetzungen bin ich froh das Ziel erreicht zu haben. Beim nächsten Mal kann es nur besser werden ;-).

Bericht von Armin Hrouda:

Eines meiner großen Saisonziele 2018 war, nach meiner Marathonpremiere letztes Jahr bim VCM 17 in Wien, auch heuer in Linz meinen zweiten Marathon zu finishen, natürlich in neuer pers. Bestzeit.
Staffel- und Halbmarathon konnte ich in Linz schon die vergangenen Jahre mehrmals positiv absolvieren, die gesamte Marathondistanz jedoch war noch offen.
Die Vorbereitung sowie die schon bestrittenen Bewerbe 2018 (immer mit neuen PB) stimmten mich sehr positiv jedoch war ich leider die Tage vor dem Marathon gesundheitlich ein wenig angeschlagen.
Eine Aktivierungs- oder Trainingseinheit war daher die gesamte letzte Woche nicht mehr möglich und ich versuchte mich zu schonen bzw. wieder fit zu werden. Am Vortag des Wettkampfs ging es mir wieder besser und ein sehr gutes Gefühl, auch in Linz die 42,195 km zu finishen, stellte sich ein.
Am Marathonsonntag ging es dann zeitig in der Früh los und wir, meine Laufkollegen Patrick, Leni und ich fanden uns schon ca. 1,5 Stunden vor dem Start in Linz ein. Alles verlief reibungslos, Parkplatzsuche, Marsch zum Bruckernhaus, Startsackerlabgabe, Aufwärmen, Startaufstellung … schon hier war trotz Anspannung der Marathonflair zu spüren!
Vorweg: der Linz Marathon ist schon der zweitgrößte Marathonbewerb in Österreich nach Wien, vor allem die ausgezeichnete Organisation sowie die Stimmung zeichnen diesen auch landschaftlich schönen Laufbewerb aus.
Bei herrlichem Sonnenschein, mit ein paar Wolken, ging es dann um 09:30 auf der VOEST Brücke mit weiteren 20.000 StarterInnen auf den Distanzen Marathon, Halbmarathon sowie Staffelmarathon los. Viertelmarathon sowie Inliner starteten schon um 08:30.
Mein gewünschtes Ziel war eine neue pers. Bestzeit zu schaffen sowie ev. unter 03:30 h zu bleiben, daher reihte ich mich beim Pacemaker von 03:29 h ein. Ob ich das Tempo von Beginn an halten konnte und auch so ins Ziel bringen würde war noch ungewiss, jedoch optimal um gleich in den richten Rhythmus sowie das Tempo zu finden.
Und los gings, ein gewaltiges Bild wenn 20.000 LäuferInnen sich in Bewegung setzen, immer umjubelt von der großartigen Zuschauerkulisse. Es war gar nicht so leicht nach dem Start dem Pacemaker zu folgen, da man sich durch die Massen an LäuferInnen, die sich leider falsch in der Aufstellung eingereiht haben (immer wieder ärgerlich), kämpfen musste. Erst nach ca. 2 km lichtete sich ein wenig das Feld und die Gruppe konnte sich nun um den Pacemaker formieren. Nun zeigte sich auch schon die Sonne mit der geballter Kraft und die Temperaturen stiegen. Bei sehr warmen Bedingungen von 15-20 Grad ging es auf den ersten Halbmarathon sehr gut voran jedoch musste ich nach ca. 16 KM die Gruppe mit dem Pacemaker ziehen lassen, leider war das Tempo doch zu hoch da ich auch auf Grund der Hitze nicht wusste ob ich mich dann für den 2. Halbmarathon verspekulieren würde. Zufrieden ging ich mit einer Zeit von 01:43 h über die 21,1 km Marke und ich startete die zweite Runde ab dem Linzer Landhaus Richtung Neue Heimat (Wasserpark). Nun wurde es ruhiger da sich nur mehr Marathon- und StaffelteilnehmerInnen auf der Strecke befanden. Die Hitze zeigte ihr Opfer und so wurden schon unzählige TeilnehmerInnen von den Rettungsteams an der Strecke versorgt. Auch ich hatte bei Kilometer 25 einen kl. Einbruch und es schwirrte der Gedanke, einfach den Marathon unter 04:00 zu finishen, in meinem Kopf herum. Jedoch auf Grund der optimalen Versorgung an den Labstellen konnte ich mich schnell erholen und spulte einen nach dem anderen Kilometer im konstanten Tempo (04:52 Schnitt) ab. Der sogenannte “Mann mit dem Hammer“ sowie ein mentaler Einbruch blieb Gott sei Dank aus, jedoch war es ab Kilometer 30 ein hartes u. heißes Rennen. Es hieß durchhalten und die Kilometer zu zählen sowie sich den gewaltigen Zieleinlauf im Kopf vorzustellen. Die Beine wurden schon schwer und die Umgebung ruhig sowie zuschauerarm, ab Kilometer 36 ging es dann Richtung Zieleinlauf, die Stimmung sowie die Zuschauermassen stiegen wieder an und das Ziel war zum Greifen nah.
Nach meinem Gefühl konnte ich eine PB schaffen (Zeit in Wien 03:43 h), eine Zeit unter 03:30 hatte ich schon abgehakt.
Der Zieleinlauf über die Landstraße Richtung Hauptplatz ab Kilometer 41-42 war Stimmung pur, die müden Beine waren nicht zu spüren und die Freude und der Genuss überwiegte.
Mit dem Ziel vor Augen und tausenden Menschen rund herum finishte ich meinen zweiten Marathon am Linzer Hauptlatz in 03:35:06 h netto, 249. Platz von 736 Startern, 47. Platz v. 100 Startern AK M30.  Müde und leer jedoch super happy und dankbar ging es dann, nach Gratulation von meiner Freundin im Zielbereich, in die Ziellabe hinter dem Linzer Rathaus. Positiv hervorzuheben, die eigene Marathonlabestelle für die Finisher der Volldistanz, mit Buffet und Finishershirt!
Gratulation an meine ULTIMA Laufkollegen Patrick, Frank, Mathias und Leni zu den beachtlichen Finisherzeiten sowie tw. PB.
Dank meinem spitzen Support Josef mit dem Rad an der Strecke sowie meiner Freundin im Zielbereich ?
Nun heißt es Füße hochlegen, regenerieren, Rennrad auf Vordermann bringen sowie langsam wieder in den Trainingsrythmus für weitere Saisonziele zu finden. Was als nächstes Event ansteht ist noch offen… in diesem Sinne #staytrained!

Bericht von Markus Fiedler:

Nachdem ich mit meiner Leistung am 24.03. beim ersten 200 km Brevet von Haid nicht sonderlich zufrieden war, konnte ich es beim zweiten Brevet über 200 km von Haid am 07.04. eigentlich nur besser machen. Wir hatten Bilderbuchwetter, ganzen Tag Sonnenschein, beinahe wolkenlos. Anfangs noch sehr frisch bei ca. 5 Grad, später leider windig. Bei diesem Brevet waren 100 Teilnehmer am Start, das ist das Maximum für solche Veranstaltungen. Um eventuelle Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, wurde in 2 Blöcken gestartet, wobei der erste Block mit ca. 60 Teilnehmer nochmals gesplittet wurde. Um Punkt 08:00 Uhr sind die ersten Fahrer, 5 Minuten später die restlichen Fahrer von Block eins auf die Strecke gegangen. Ich startete um 08:30 Uhr in Block zwei. Gleich beim ersten leichten Anstieg zog ich ein wenig an um zu testen ob irgendjemand bereit wäre sich mit mir von der doch etwas größeren Gruppe zu trennen - wollte aber keiner. Ich gab nicht auf und probierte es gleich beim nächsten Schupferl nochmals - wieder nichts. Kurzer Hand entschloss ich mich für einen Alleingang, wurde jedoch von einer roten Ampel nochmals eingebremst. Schon bald konnte ich einige Teilnehmer vom ersten Block überholen, das stärkte mein Selbstbewusstsein. Außerdem fuhr ich mit meinem neuen Rad, war sicherlich ein Vorteil gegenüber dem Trainingsrad, dass ich beim letzten Antreten gefahren bin. Ich kam in etwa 30 Minuten später als die schnellsten Fahrer des ersten Blockes in Neukirchen an, somit zeitgleich. Die nächste Kontrollstelle befand sich am Kronberg beim Feuerwehrhaus. Als ich dort ankam, machte sich Vereinskollege Roland Sperr wieder auf den Weg, mit den Worten „Markus, ich fahre schon mal los, du holst mich sowieso wieder ein“. Für mich hingegen gab es erstmals einige Schluck Coca Cola und 2, 3, … 5 Kuchenstücke . Als ich mit der Labe fertig war, radelte ich weiter nach Seewalchen. Kurz nach Schörfling konnte ich auf Roland aufschließen. Wir beschlossen die Strecke gemeinsam zu finishen. So pedalierten wir mit gutem Tempo in Richtung Haid weiter. In Thalheim bei Wels wurde jedoch der Gegenwind sehr stark, so wurden die letzten Kilometer nochmals kräfteraubend. In Haid angekommen gab es zur Belohnung die ersehnten Spaghetti von Edith. Mit meiner Fahrzeit von ca. 6 Std. 30 Minuten war ich sehr zufrieden.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West