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Bericht von Julia Sperr:

Der Sicking Rundlauf ist eine Traditionsveranstaltung im Rahmen der Willi’s Sportshop Runningtour – nicht zuletzt wegen dem besten Kuchenbuffet der gesamten Laufserie. Wie jedes Jahr fand der vom LC Sicking veranstaltete Lauf am 15.8. statt und damit am gleichen Tag wie der Atterseer Kirtag.

So startete ich optimal vorbereitet in das Rennen mit ein paar Bratwürstel und einen Sommerspritzer als Wettkampfvorbereitung. Als um 17 Uhr der Startschuss fiel, hatte der kurze Platzregen fast aufgehört und mit ca. 20 Grad waren perfekte Laufbedingungen gegeben. Ich versuchte zu Beginn nicht zu schnell anzulaufen, da ja nach ca. 1km ein kurzer aber schmerzvoller Anstieg folgt. Nachdem ich den Anstieg erfolgreich gemeistert hatte, war ich so richtig aufgewärmt und konnte das Tempo etwas beschleunigen. Für die nächsten Kilometer konnte ich dieses Tempo gut halten und hatte sogar noch etwas Luft für einen Zielsprint.

Mit 47:13 als Gesamtzeit und einer Pace von 5:14 min/km (Platz 9 in meiner Altersklasse) bin ich mit meiner Leistung zufrieden und freue mich auf die noch anstehenden Herbstläufe.

 

 

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Am 11.08. ging es für mich zum zweiten Mal an den Start beim ALOHA Triathlon in Traun, da wo ich mich vor genau einem Jahr zum ersten Mal bei einem Triathlon versuchte. Das Wetter war an diesem Tag perfekt, die Seetemperatur von gut 22 Grad lies jedoch keinen Neo zu.

Los gings für mich in der 2. Startwelle um 10:35 Uhr für der Sprintdistanz. Beim Schwimmen der 750m Strecke im Dreieckskurs hatte ich eigentlich nicht so ein schlechtes Gefühl, jedoch zeigte das Ergebnis dass ich eine halbe Minute langsamer war als letztes Jahr und sowieso viel langsamer als die meisten Teilnehmer dieser Disziplin - das muss also noch geübt werden.
Dafür machte das Radfahren umso mehr Spaß, auch wenn die 25km-Strecke etwas hügelig (dafür aber landschaftlich sehr schön) und es teilweise doch sehr windig war und die Schenkerl ordentlich brennen lies. Aber es ist halt doch meine Lieblingsdisziplin und ich konnte auch einige Plätze wieder gut machen.
Zu laufen waren dann noch 2 Runden á 2,5km mit Durchquerung der Eishalle wo sich auch die Wechselzone befand. Der Laufteil lief besser als erwartet, ich wurde sogar mit einer neuen PB belohnt.

Summe Summarum ergibt das eine Zeit von 1:27 Std (somit 3 Minuten schneller als im Vorjahr trotz längerer Wege in der Wechselzone) sowie Platz 5 in meiner AK.

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses perfekt organisierte Event und an die vielen Helfer für den ausgezeichneten Support vor Ort.
 

 

Bericht von Flo Scholz:

Mein letzter Test für die Langdistanz steht an - eine olympische Distanz (1,5 - 40 - 10km) beim Aloha Tri Traun.
Bei freundlichen und sukszessive wärmer werdenden Bedingungen (bis zu 30°C) ist der Wettbewerb hier ein zu empfehlender - warmes Wasser (22,2°) im Oedtsee, eine kupierte Radstrecke mit sehr angenehm, schnell und sicher zu fahrenden Abfahrten und eine zuschauerfreundliche Laufstrecke über 4 Runden teils am See entlang.


Beim Start (Neoprenverbot) komme ich gut weg und habe bis auf die letzten 200m immer einen Wasserschatten in dem ich gut mitschwimmen kann. Mit 29:50min bin ich auch zeitmäßig ganz zufrieden obwohl ich mit fast 1650m wieder etwas weiter geschwommen bin. Auf Platz 45 (von 118 StarterInnen) aus dem Wasser gestiegen gilt es am Rad jetzt gut Druck zu geben und nach dem Schwimmen auch die letztjährige Radzeit zu verbessern. Das Zeitfahrrad rollt gut dahin, auch wenn bei den Abfahrten und Flachstücken retour Richtung Wechselzone der Gegenwind doch einige Körner zieht. Mit dem 36. Radsplit geht es auch schon wieder runter vom Rad und rein in die Eishalle in der die Wechselzone untergebracht ist.


Heuer haben die Veranstalter den Weg in T2 etwas geändert, sodass mehr zu laufen ist und jede/r die gleiche Distanz mit dem Rad in der Hand laufen muß. Insgesamt benötigt man dadurch ca. 1-1,5min länger für T1+T2 zusammen.
Nach einem schnellen Wechsel (obwohl ich von einem anderen Athleten auf einem schmalen Weg aufgehalten werden) geht es auf die Laufstrecke. Wirklich gut ins Laufen komme ich nicht, die Pace von ca. 4:40min/km kann ich aber bis ins Ziel halten wo ich dann nach gesamt 2:21:34h als gesamt 33. (6.AK) ankomme.


Die letztjährige Zeit um mehr als 2min verbessert (obwohl die Wechselwege länger waren) - das kann ich guten Gewissens so stehen lassen und bin nun zuversichtlich für meine erste Langdistanz in 3 Wochen.


Der Traun Triathlon war jedenfalls wieder eine Reise wert, der mitgereisten Family hat es auch gefallen. :-)
Als Bonus hab ich im Nachhinein gesehen, dass es auch noch fürs Treppchen bei der OÖ Landesmeisterschaft in der AK40-49 gereicht hat. Diesen 3. Platz nehme ich gerne mit. :-)

Bericht von Manuela Höllnsteiner:

Aufgrund der eher schlechten Wetterprognose wurde die Atterseeüberquerung von Samstag auf Sonntag verschoben. Am Mittwoch entschied ich mich noch von Klassik auf Neopren umzumelden und das war für mich auch die richtige Entscheidung. Die Wassertemperatur war zwar nicht so frisch wie erwartet, jedoch machte der Wellengang vor allem ab ca Mitte der Strecke dieses Vorhaben doch etwas anstrengender. Auch die Orientierung war durch die Wellen viel schwieriger, da beim Hochschauen immer wieder mal ein Wellenbug die Sicht versperrte. Grundsätzlich gings aber trotz der schaukeligen Verhältnisse ganz gut und so konnte ich nach knapp 55 Minuten in Attersee aus dem Wasser steigen.

Ergebnis: AK 8

Vielen Dank dem Veranstalter, den vielen Helfern und natürlich der Wasserrettung für dieses feine Event.

Bericht von Flo Scholz:

Vor ein paar Wochen noch unverhofft starte ich heuer doch wieder bei der diesjährigen Atterseeüberquerung über 2,5km von Weyregg nach Attersee. Denn eigentlich hatte ich keinen Startplatz ergattert - die gehen noch schneller weg als warme Semmeln! Aber da eine Freundin meiner Tochter dann doch nicht starten wollte konnte ich ihren Startplatz übernehmen und zum nun schon 5. Mal das Wettschwimmen in Angriff nehmen.


Ursprünglich für Samstag geplant musste die Überquerung wetterbedingt dann um einen Tag auf Sonntag verschoben werden - eine gute Entscheidung. Denn das Wetter zeigte sich freundlich - kein Regen und zu Beginn nur ganz leichtes Wellengekräusel sowie auch einiger Sonnenschein. Das Thermometer zeigte zwar noch unter 20°C an, aber der See hatte gut temperierte 21°C, trotzdem schwimme ich im Neopren (es gibt ja eigene Klassenwertungen).
Nach der Überfahrt per Schiff von Attersee nach Weyregg geht es schon bald los. Leider ist der Start immer etwas unvermittelt und es gibt keinen Countdown oä sodass alle meistens überrascht sind dass plötzlich der Startschuß fällt.


Ich komme gut in einen  2er-Rhythmus hinein und kann auch immer wieder viel Wasserschatten nutzen. Erst nach ca. 1km merke ich ein ganz klein wenig Erschöpfung in den Armen, die Pace bleibt aber die gleiche.


Nach und nach werden die von Süden kommenden Wellen etwas höher und nach ca. 2km habe ich dann doch leichte Probleme mit der Orientierung da ich manchmal genau im Wellental schauen möchte und da natürlich dann gar nichts sehe und kurz darauf ein 2. Mal checken muss ob ich richtig schwimme.
Die letzten 500m (oder besser 700m lt. Uhr) werden dann schon zäher und ich freue mich schon aufs Ziel. Mit einem  Mitschwimmer liefere ich mir noch einen kleinen Kampf auf den letzten paar hundert Metern - auf den Stufen vom Ausstieg kann ich ihn dann noch überholen und letztendlich mit einer Zeit von 48:06min Platz 6 in der Neopren-AK (von 24) bzw. gesamt Rang 52 von 336 StarterInnen belegen. Trotz der gegen Ende schweren Bedingungen eine tolle Zeit für mich, denn ich habe meine Vorjahres-PB doch um fast 2 Minuten verbessert! Lohnt sich ja doch das viele Schwimmtraining. ;-)


Und die 180 Rad-Kilometer vom Vortag habe ich so gut wie gar nicht dabei gespürt - die Triathlon-Langdistanz-Vorbereitung geht langsam in die Zielgerade und es sieht gar nicht einmal so schlecht aus... :-)

Bericht von Andreas Schlosser:

Im dritten Anlauf hat es endlich mit der ersten Teilnahme am Trumer Triathlon geklappt. Und das beim 10-jährigen Jubiläumsevent.
Zur Jubiläumsveranstaltung gab es mit über 1800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem der acht Bewerbe einen neuen Teilnehmerrekord, Streckenrekorde sowie einen Dreifachsieg für Salzburger Triathleten bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft über die Kurzdistanz.
Mein Bewerb war eben die olympische Distanz, also die ÖSTM über diese Distanz. Wie bereits im Bericht über meine Teilnahme am Gmundner Triathlon in der Sprintdistanz erläutert, waren die Vorzeichen für eine erfolgreiche Absolvierung ohne körperliche Probleme nicht gut. Schon gar nicht zu wagen von einer Zeit unter 3 Stunden.


Nach der Anreise mit meiner Frau Michaela, dem gemeinsamen Check-In mit Vereinskollegen und Freund Armin Blasch ging es nach der Wettkampfbesprechung pünktlich um 8:30 Uhr im Massenstart mit 261 Herren auf die 750-Meter-Strecke im Obertrumer See, die zweimal zu absolvieren war. Die 1,5 km Schwimmstrecke konnte ich in einer für mich zufriedenstellenden Zeit von 38:49 min erledigen. Nach 3:26 min in der 1. Wechselzone, die vor allem durch die etwa 350-Meter-lange Laufstrecke vom Wasserausstieg bis zur Wechselzone geprägt war, ging es auf die anspruchsvolle 41,8 km Radstrecke mit 575 Hm, die ich in einer für mich starken Zeit von 1:24:08 absolvieren konnte. Auf den 2 Runden und der insgesamt 10-km-Laufstrecke bekam ich bereits bei Kilometer 2 sowie bei Kilometer 6 Krämpfe in der Oberschenkelmuskulatur. Durch die Verringerung meines Lauftempos sowie durch diverse Energielieferanten an den Labstellen, allen voran Wasser, Iso-Getränke sowie einem Sachet High Energy Gel Sprinter Cola-Orange mit Koffein der Marke Melasan bekam ich meine körperliche Erschöpfung und Krämpfe halbwegs in Griff und konnte auf dem letzten Kilometer einem herbeieilenden Konkurrenten noch in Schach halten und eine Laufzeit von 55:51 ins Ziel retten. Zu den schönsten Momenten einer solchen für mich sicherlich physischen und psychischen Grenzerfahrung war die Ziellinie zu überqueren, meine 1.  Finisher-Medaille über die Olympische Distanz zu erhalten und diese Freude darüber mit anderen zu teilen.


Resümee: Ein wahres Triathlon-Feeling in atemberaubender Landschaft, vor toller, stimmungsgeladener Kulisse sowie Gänsehaut-Momente bei den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Familienangehörigen und beim Zieleinlauf in einer Gesamtzeit von 3 Stunden 3 Minuten und 58 Sekunden.

Bericht von Armin Blasch:

Nach 2017 startete ich heuer wieder beim Trumer Triathlon in Obertrum am See, insgesamt schon das vierte Mal. Geplant war die Teilnahme an der 10. Auflage eines der bekanntesten und best organisiertes Triathlons weit und breit nicht, jedoch konnte ich mir bei einem Facebookgewinnspiel 2 Wochen vor dem Bewerb einen Startplatz ergattern, Distanz frei wählbar. Ich entschied mich für die Kurzdistanz (Olympische Distanz), die ich auch schon 2017 absolviert habe und da auch mein Triathlon- und Vereinsekollege Andi vom UASC Attersee West seine erste Kurzdistanz, nach dem Sprint in Gmunden, in Angriff nahm.
Am vergangen Sonntag, reisten wir mit unseren Frauen schon sehr zeitig an, Check In um 07:30 bei trockenem Wetter. Generell hatten wir an diesem Tag Glück und bewölktes Wetter mit kl. Sonnenphasen begleiteten uns den gesamten Vormittag, es blieb trocken.
Start um 08:30 über die Kurzdistanz, Massenstart der Herren und so starteten Andi und ich mit 260 Herren über 1,5 km Schwimmstrecke im Obertrumer See inkl. kurzen Landgang nach 750 m.


Da ich gen. nicht der beste Schwimmer bin, musste mich zu Beginn ein wenig orientieren und einordnen fand aber dann in meinen Schwimmrhythmus. Nach der ersten zufriedenen Schwimmrunde, beim Einstieg in die 2. Runde brach mir leider meine Schwimmbrille ausgelöst durch einen Schlag, ob Wasser oder Gegner weiß ich nicht mehr. Das hieß 750m ohne Schwimmbrille im Blindflug Kraul. Nach 36:48 min. stieg ich aus dem Wasser, um ca. 5 min. schneller wie 2017, was mich positiv stimmte. Ein doch langer Lauf zur Wechselzone T1 und ab auf die Radstrecke, 41,8 km mit 575 hm. Im Vorteil mit Rennrad inkl. Auflieger auf der sehr hügeligen Strecke schaffte ich auch diese mit neuer PB in 01:20 min. (32er Schnitt). Leider passierte mir auch hier bei einer Labstelle ein kleines Missgeschick, mir fiel die Trinkflasche beim Wechseln aus der Halterung auf meinen Trittfrequenzmesser, das hieß kurz stehenbleiben,

Trittfrequenzmesser runter, neue Flasche in die Halterung und weiter. Mit Spitzen von bis zu 65-70 km/h bergab ging es wieder Richtung Obertrum zur Wechselzone T2. Ich wechselte zügig jedoch beim Einlaufen mit dem Rad in der WZ, öffnete ich, warum auch immer, schon den Verschluss meines Helms (erlaubt erst nach dem Abstellen des Rads auf dem Wechselzonenplatz) und handelte mir so eine 15 sec. Zeitstrafe, die ich in der Penalty Box abstehen durfte, ein. Danach ging es auf die 10 km Laufstrecke, die mir lag und ich mit guten Füßen bei sehr schwülen Wetter in Angriff nehmen konnte. 2 Runden waren zu absolvieren und ich konnte viele Teilnehmer überholen. Die Laufbewerbe bei Triathlons liegen mir einfach und kann hier immer guten Zeiten erzielen. Mit lockeren Füßen und konstantem Tempo lief ich die 10 KM auf gemischten Terrain in 44:19 min. (04:28 Schnitt) und überquerte die Ziellinie in 02:46:52 h, 160. Platz Gesamt. Trotz den kleinen Pannen und einer „normalen“ Schwimmleistung bin ich mit meinen Triathlonsaisonfinale zufrieden und etwas Besonderes beim 10. Geburtstags des Trumer Triathlons dabei gewesen zu sein. Weiteres konnte ich mich auf dem Kurs um 10 min. zu 2017 verbessern. Andi schaffte seine erste Kurzdistanz in einer sehr starken Zeit von 03:03:58 h und sicherte sich so, nach gutem Schwimmen und Radfahren den 203. Platz. Herzliche Gratulation nochmal auf diesem Wege.


Generell gesagt, wäre hier bei mir vor allem beim Schwimmen noch einiges drinnen gewesen, Radfahren war soweit in Ordnung und Laufen bin ich zufrieden. Trotzdem ein schöner u. gesunder Triathlonabschluss 2019 und die Vorfreude auf die Triathlonsaison 2020 mit dem großen Highlight im Juli 2020 steigt jetzt schon.


Großes DANKE auch an unsere mitgereiste Supportcrew, vor allem unseren Frauen, die an der Strecke Stimmung machten, uns ständig mit Anfeuerungsrufen sowie aufmunternden Worten begleiteten und uns im Ziel erwarteten, sowie uns das ganze Jahr im Bewerbsmodus ertragen ;-)

Bericht von Flo Scholz:

Perfekte Wetterbedingungen am Obertrumer See beim Trumer Triathlon. 23° Lufttemperatur, trocken und bewölkt - der angesagte Regen blieb aus (nur beim Laufen tröpfelte es kurz ein wenig) und der Wind war störte auch nicht.
Bereits zum 4. Mal bin ich bei der Mitteldistanz (1,9km - 88,5km mit >900Hm - 21,1km) am Start, diesmal jedoch nicht als Saisonhöhepunkte, sondern als Langdistanzvorbereitung. Ich liebe die Wettbewerbe hier - es ist eine tolle, hügelige (Rad-)Strecke, die Helfer sind voll motiviert und auch die Zuseher peitschen einen richtig gut voran.


Angesichts der Wassertemperatur von mehr als 26° hatte ich meinen Neoprenanzug daheim gelasssen - gleich einmal der erste Fehler, denn der Neo war auf der Mitteldistanz erlaubt! Angesichts dessen war es auf den 2 unterschiedlich langen Runden ganz brauchbar zu schwimmen und nach 38:27 (128. von 286 TeilnehmerInnen) stieg ich aus dem Wasser. Da hatte ich mir zwar mehr erhofft, ich bin aber auch fast 2,1km geschwommen. ;-)
Der Weg in und durch die Wechselzone ist lang (500m!) und ich kann hier gut Tempo machen und andere überholen, sodass ich nach gut 3 Minuten schon am Rad sitze.


Die Beine wollen heute und die erste von 3 Runden vergeht wie im Flug. Nach ca. 50km passiert mir leider ein Malheur: die Aerotrinkflasche löst sich samt Halterung und fällt hinunter! Natürlich bremse ich auf der Abfahrt, lauf wieder hoch und hole sie bevor ich dann weiterfahre. Fest ist sie allerdings nicht mehr, nur provisorisch draufgesteckt und kann bei leichten Erschütterungen immer wieder herunterfallen. Somit muss ich nun immer mit mindestens einer Hand am Aerolenker die Flasche halten - gerade bei Abfahrten wo man auch bremsen muß eine eher heiklere Angelegenheit.


Wieder zurück in der Wechselzone (2:48:28h und 116. Radsplit) geht es nach einem erneut zügigen Wechsel (nur knapp langsamer als die Pros) auf die Laufstrecke. Der erste Kilometer verläuft noch nach Plan knapp unter 5 Minuten, dann macht der Magen zu und krampft. Ich muss etwas Tempo rausnehmen und frage mich wie ich die weiteren 3 Runden so noch überstehen soll. Essen kann ich so nichts mehr, eher im Gegenteil - kurz vor dem ersten Mal im Zentrum von Obertrum (wo die meisten Zuseher sind!) muss ich dagegen kämpfen mich nicht zu übergeben und schaffe es irgendwie gerade noch dass alles drinnen bleibt. Danach wird es in dieser Hinsicht zumindest etwas besser und das Problem "oben" kommt nicht nochmal. Ich merke aber dass wenn ich das Tempo nur ein klein wenig anziege der Magen stärker zu krampfen beginnt. Somit versuche ich hart an der Grenze den Halbmarathon durchzustehen. Dabei nehme ich nur kleine Schlucke Wasser zu mir in der Hoffnung dass sich "da unten" alles wieder etwas beruhigt.


Die weiteren Runden wird es besser, zwar nicht wieder normal aber es geht. Nach einem 1:48er-Halbmarathon (137.) bin ich dann nach 5:20:01 als 114. gesamt und 33. in der AK (von 89) im Ziel mit einer neuen PB hier auf der Mitteldistanz trotz der verschiedenen Probleme auf jeder der 3 Teildisziplinen.
Obertrum war wie immer eine Reise wert - es ist nach wie vor mein Lieblingstriathlon, auch trotz der Probleme. Es war nicht mein letzter Start hier und schließlich gibt es hier ja auch die verschiedensten Bewerbe: Seecrossing (2 Distanzen), Kids-Triathlon, Funtriathlon, Sprintdistanz, Kurzdistanz, Mitteldistanz. Da findet jeder was für sich!

Am Freitag den 26.07.2019 standen wieder die alljährlichen Rad Vereinsmeisterschaften am Programm. Traditionell wurden diese im Zuge des Dachsteinblick-Bergzeitfahrens ausgetragen.

Insgesamt nahmen 9 Mitglieder des UASC Attersee West bei strahlenden Sonnenschein und 30 Grad an der Veranstaltung teil. Wie jedes Jahr wurde das Rennen perfekt von Oberst Cerny organisiert und durchgeführt.

Der Start erfolgte im Minutentakt, die Strecke welche zu Anfang nur leichte Steigungsprozente aufweist aber im letzten Drittel über 10% steil wird meisterten die Mitglieder des UASC Attersee West mit Bravour. So siegte Hannah Mitterhofer in der Klasse weiblich Jugend, Bernadette Eicher gelang der 2. Platz in der Klasse Damen 2 und Felix Hermanutz fuhr mit der Tagesbestzeit von 11:01 über die Ziellinie. Der Verein gratuliert recht herzlich zu den Podest-Plätzen.

Vereinmeister wurden somit Bernadette Eicher und Felix Hermanutz.
Das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft:

Männer:
1. Felix Hermanutz 11:01,00
2. Markus Fiedler  14:45,78
3. Fritz Mitterhofer 17:54,33

Damen:
1. Eicher Bernadette 16:04,67
2. Koblmüller Stephanie 16:51,64
3. Höllnsteiner Manuela 17:12,60
4. Mitterhofer Hannah 17:21,01
5. Sperr Julia 17:56,63
6. Leitner Martina 20:38,23

Abschließend möchten wir noch bekannt geben, dass Oberst Cerny in den wohlverdienten Ruhestand geht und der UASC Attersee West das Rennen ab nächstem Jahr veranstalten wird. Wir bedanken uns bei Oberst Cerny recht herzlich für die 32 Jahre, die er das Rennen einzigartig organisiert hat und für das in uns gesteckte Vertrauen, dass wir die Veranstaltung ähnlich gut weiterführen.

Bericht von Florian Scholz:

Heiß mit knapp über 30°C ist es heute wieder in Zipf beim diesjährigen Crosslauf, der über 10km mit ca. 220 Höhenmeten neben etwas Asphalt auch viel über Wurzeln und Waldwege geht.

Meine eigenen Erwartungen sind sehr reduziert - am Vortag bin ich über 120km am Rad gesessen und habe diese Woche auch schon generell mehr als 12h trainiert. Die Beine sind dementsprechend, untertrieben gesagt, etwas müde. Aber egal, es ist eine sehr schöne Laufveranstaltung mit anspruchsvollem Profil, da muss man schon dabei sein!

Um es kurz zu machen: Nach 4km Seitenstechen bekommen, das bis ins Ziel nicht mehr wirklich weg ging, und auf den letzten beiden flachen Kilometern nur mehr um die Zielankunft gekämpft. Mit 46:23min war ich auch fast 3 Minuten langsamer als letztes Jahr (da war es allerdings etwas kühler und die Beine frischer).

Für einen harten Trainingslauf war es jedenfalls genau das Richtige und die Zielverpflegung (die nahe gelegene Brauerei lässt grüßen) lässt auch kaum Wünsche offen! Ein Bewerb den man schon mal gemacht haben sollte (wie generell die Running-Tour-Bewerbe!). Ich komme wieder! Den 10. Rang in der AK bzw. den 35. gesamt (von 123) kann ich ja so nicht stehen lassen. ;-)

Bericht von Andreas Schlosser:

Kontrastreiche Landschaft am Traunsee in unmittelbarer Nähe zum Traunstein, anspruchsvolle Radrunde mit Bergauf- und Bergabpassagen sowie eine kurzweilige Laufstrecke direkt am See mit herrlicher Kulisse – ein ausgezeichneter Rahmen meine Premiere in einem Triathlon-Wettkampf zu feiern! Insofern auch speziell, da ich bereits 2017 sowie 2018 die Gelegenheiten den Trumer Triathlon in der olympischen Distanz zu absolvieren, unglücklicherweise auslassen musste.

Nach der Anmeldung im November 2018 für die Sprintdistanz, die nach einigen Jahren Pause sein Comeback feierte, war der Plan den Gmundner als Vorbereitung und Test für die Kurzdistanz beim Trumer Triathlon mitzunehmen. Allerdings nach nur acht Schwimm-, acht Rennrad- sowie zehn Lauf-Trainingseinheiten und keinerlei Koppeltrainings seit Beginn des Jahres, war mir beim Start des Rennens bewusst, es konnte nicht darum gehen, meinen Trainings- bzw. Vereinskollegen Armin Blasch, Dominique Roshardt und Florian Scholz ein Duell zu liefern, sondern ausschließlich darum, Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf Wettkampfvorbereitung sowie im Besonderen auf Erweiterung physischer Belastungsgrenzen in dieser Sportdisziplin und Distanz.

Der Regen hatte mehr oder weniger zeitgleich mit dem Startschuss um 9:31 Uhr aufgehört und so ging es mit der Startnummer 4 im Neoprenanzug im 17-Grad-warmen Traunsee auf die Reise. Die ersten paar hundert Meter waren geprägt von Orientierungsproblemen aufgrund beschlagener und undichter Schwimmbrille und damit verbundenen Angstreaktionen.

Unter Einsatz von Techniken des Rücken- und Brustschwimmens sowie der Besinnung auf vergangene Trainingsleistungen gelang es letztlich nach einer Zeit von 19:16 min, das bedeutete die 120. Platzierung in dieser Teildisziplin, in die Wechselzone zu kommen. Auf der für mich völlig unbekannten Radstrecke konnte ich dann im Vergleich zu meinen Trainingsfahrten und zu meinen Konkurrenten besser reüssieren. Nach 48:18 Minuten, das bedeutete den 107. Platz, ging es von der 2. Wechselzone auf die 1,7 km lange Laufstrecke entlang der Seepromenade, die dreimal zu absolvieren war.

Doch gut erschöpft ging es mit der Herzfrequenz von 182, die höchste in diesem Rennen, nach exakt 24 Minuten Laufzeit und einer Gesamtzeit von 1:36:21 ins Ziel. Die Platzierung an 139. Stelle von insgesamt 173 gewerteten Triathletinnen und Triathleten sei nur eine kurze Randnotiz.

An dieser Stelle meines Berichtes möchte ich auch nochmals den beiden sporadischen Trainingspartnern Dominique und Armin zu ihren Leistungen gratulieren und mich auch im Speziellen bei meiner Frau Michaela für Ihre Unterstützung bedanken! Die Faszination Triathlon-Wettkampf wird in zwei Wochen, mit der Teilnahme am 10. Trumer Triathlon in der olympischen Distanz, hoffentlich ein weiteres Male erlebbar.

Bericht von Armin Blasch:

Vergangen Sonntag startete ich bei regnerischen und windigen Bedingungen bei der Neuauflage des 1. Raiffeisenbank Gmunden Triathlons. Dort wo vor 9 Jahren meine Triathlonbegeisterung & „Karriere“ in einer Staffel noch am Rathausplatz begann, nahm für 2019 nach einigen Jahren Pause das Team rund um FLORO u. Tri3Team Gmunden sich wieder um diesen legendären Volkstriathlon an und jeder Triathlet aus der Umgebung war auf die Neuauflage gespannt. Immerhin nahm ich bis dato auch 4x an diesem Triathlon teil, wobei sich der Bewerb früher rund um den Stadtplatz von Gmunden abspielte.

Gemeinsam mit meinen VereinskollegInnen Manu, Florian und Andi sowie meinem Freund Dominique ging ich bei Regenschauern um 09:30 Uhr mit ca. 200 weiteren Triathleten beim Seebahnhof Gmunden an den Start. Super Wasserbedingungen bei ca. 17,5 Grad und geringem Wellengang machten das Schwimmen zu einer schnellen Sache. Auch der Regen machte nun Pause, und dies während des gesamten Triathlon-Sprint-Bewerbs.

Nach der 750m Schwimmrunde stieg ich mit einer Zeit von 15:46 aus dem Wasser, benötigte aber leider auf Grund der nassen Bedingungen 2 min. in der ersten Wechselzone. Dicht gefolgt von meine Freund Dominique der hier seine Triathlonpremiere als Einzelstarter absolvierte. Wir stiegen nahezu gleichzeitig aus dem Wasser und wechseln nebeneinander in T1.

Gemeinsam ging es auf die 23km Rennradrunde mit 220hm und wir pushten uns gegenseitig über Hügel und Landstraßen mit ständigem Führungswechsel. Schon lang fieberten wir hier auf unser Duell hin, wobei wie schon vermutet Dominique die besseren Beine hatte und knapp vor mir nach 42:35 min in die T2 wechselte. Kopf an Kopf in der Wechselzone Richtung Wechselplatz nutzte ich einen kurzen Moment und konnte Dominique in der Zone laufend mit Rad in der Hand überholen, wechselte in 01:04 min auf die Laufstrecke und konnte mich von meinem Freund absetzen.

Hier konnte ich meine Laufstärke ausspielen und lief die 3 Runden mit insgesamt 5km (Seebahnhof – Gmundner Hauptplatz) in 21:03 min. Mit einer Gesamtzeit von 01:22:28 min finishte ich auf dem 59. Gesamtplatz und in der AK30 auf dem 9. Platz. 4 min später kam auch Dominique ins Ziel und konnte mit einer starken Zeit seine Triathlonpremiere feiern.  Herzliche Gratulation auf diesem Weg Jack!

Gratulation auch an Andi zum erfolgreichen Finishen seines ersten Triathlons sowie an Manu und Flo. Trotz des schlechten Wetters war die Veranstaltung ein voller Erfolg und man freut sich schon auf die 2. Auflage nächstes Jahr. Mein Resümee: Passable Leistung und zufriedenes Finish jedoch vor allem beim Schwimmen gibt es noch einigen Trainingsbedarf.

In 2 Wochen geht es dann über die Olympische Distanz beim 10. Trumer Triathlon wieder zu Sache, diesmal auch mit Andi am Start mit seinem zweiten Triathlon.

Danke an alle Supporter und angereisten Fans sowie Freunde und Familie. Auch danke an Markus für die Fotos sowie die Anfeuerungen während des Rennens.

Bericht von Florian Scholz:

Schon die Anfahrt per Rad zum Gmunden Triathlon (Sprintdistanz: 0,75 - 23 - 5km) verheißt für mich nicht unbedingt Gutes. Bei kühlen 15°C fängt es ab der Hälfte teils intensiv zu regnen an, sodass ich schon trotz Regenjacke vor-durchnässt im Startbereich in Gmunden ankomme. Am Weg dorthin ist mir zusätzlich meine Trinkflasche gleich 2x vom Aerolenker heruntergefallen, was mir in den vergangengen 2 Jahren noch nie passiert ist.

Im strömenden Regen geht es ans Bike-Einchecken, leider kühle ich dabei stark aus und es wird erst wieder besser als ich in den Neo schlüpfe. Zum Wettkampfstart hört dann wenigstens der Regen auf. Die Wassertemperatur ist mit 17,6°C ähnlich wie die Luft, aber für mich zu kalt. Mir schnürt es den Brustkorb zu und ich kann nur schlecht atmen. Gepaart mit Schwimm-Umwegen auf dem an und für sich einfachen Dreieckskurs kommt nur eine mittelmäßige Schwimmzeit heraus.

Da kann es ja nur besser werden denke ich mir - aber denkste... ich komm aus dem Neo nur schlecht heraus, bemerke dass ich vergessen habe vom Rad meine hier nicht nötige Verpflegungsbox vor dem Start wegzutun und zerstöre beim Aufspringen aufs Rad meinen Wattmesser.

Das Visier ist stark beschlagen sodass ich kaum was sehe - zum Glück gibt es beim ersten Kreisverkehr Helfer die mir die richtige Ausfahrt weisen, sonst wäre ich wohl falsch abgebogen. Der Rest auf der Radstrecke wird besser - die Straße wird nach und nach trockener, aber ich habe die gut 220 Höhenmeter eindeutig unterschätzt und komme nur schwer in einen Rhythmus. Immerhin sehe ich mittlerweile wohin ich fahre.

Der 2. Wechsel geht schneller und auf der abschließenden 3-Runden-Laufstrecke der Promenade entlang geht es ganz gut dahin, wenn auch nicht ganz so schnell wie vor 3 Wochen beim Steeltownman. Ich hätte das Tempo zwar noch länger halten können, aber das nutzt mir bei diesem Wettkampf im Ziel auch nichts.

Mit meiner Zeit von 1:21:14h und gesamt Rang 50 von 173 FinisherInnen (AK Rang 12 von 27) kann ich aber dann trotz dem gebrauchten Tag ganz zufrieden sein. Die Organisation war jedenfalls sehr bemüht und an und für sich war es ja auch ein schöner Wettkampf.

Vielleicht kann ich nächstes Jahr hier besser abschneiden und muß beim Heimfahren nicht wieder durch einen Starkregen-Hagelschauer... ;-)

Schön war jedenfalls auch dass einige Vereinskollegen am Start standen und starke Wettkämpfe abgeliefert haben!! Danke auch wieder an Markus Fiedler für die super Bilder!

Bericht von Hannah Mitterhofer und Fritz Mitterhofer:

Am Samstag, 13. Juli 2019, war es wieder Zeit für die sehr bekannte und beliebte Salzkammerguttrophy, mit Start und Ziel in Bad Goisern. Mein Papa Fritz nahm sich die F-Strecke mit ca. 38km und 1114hm vor. Der Startschuss fiel um 11:50 Uhr. Ich machte mich dann ca. 25 Minuten später auf den Weg, um die G-Strecke mit 22km und 688hm zu bestreiten. Während es beim Start von Fritz noch eine Regenpause gab, so durfte ich vom Start bis ins Ziel im Regen fahren.

Total durchnässt, fast nicht mehr zu erkennen nach diesem „Schlammbad“, überquerte ich nach 1 Stunde und 19 Minuten die Ziellinie und landete so auf dem 11. Platz in der Gesamtwertung der Damen, in meiner Altersklasse konnte ich den 6. Platz einfahren.

Nach 2 Stunden und 34 Minuten hatte es dann auch Fritz geschafft. Es starteten ca. 400 Herren auf der F-Distanz und er landete so auf Platz 207 in der Gesamtwertung der Herren, in seiner Altersklasse holte sich Fritz den 28. Rang.

Wir waren beide heilfroh wieder im Ziel zu sein, ohne Stürze oder Defekte an den Rädern. Trotz des Wetters machte das Rennen unglaublich Spaß und es war wieder einmal sehr gut organisiert.

Wir freuen uns schon auf die Salzkammerguttrophy 2020.

Bericht  von Charly Schiemer:

Bei sehr warmen Wetter (30 Grad) waren ca. 80 Kinder und Schüler auf Strecken von 350m / 750m / 1550m am Start. Beim Hauptlauf Damen (1 Runde, 5,5km) waren 20 Teilnehmerinnen und bei den Herren (2 Runden, 11 km) 35 Teilnehmer am Start.

Durch meine Knieprobleme links konnte ich die Zeit vom Vorjahr (50:48) leider bei weitem nicht erreichen und kam mit einer Zeit von 55:09 ins Ziel. Es reichte aber für Rang 4 in der M50 und Gesamtrang 18.

Was aber viel wichtiger ist, ist dass dieser Lauf wieder ein richtiges Dorffest war mit vielen laufbegeisterten Kindern die viel Spaß dabei hatten. Den Hauptpreis bei der Startnummern Tombola - ein Mountainbike - hat Andreas Hausjell, der Sieger der allgemeinen Klasse Herren mit einer Zeit von 54:40 gewonnen.

Bericht von Manu Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Mit 68 weiteren 2-er Teams in der 6-Stunden-Wertung starteten Markus Fiedler und Manu Höllnsteiner am 6. Juli beim 24-Std-Radmarathon in Grieskirchen. Zu bewältigen waren 21,5 km mit 173 HM so oft wie möglich in 6 Stunden. Der Startschuss fiel um 11:50 Uhr bei sehr hitzigen Temperaturen.

Markus absolvierte die ersten beiden Runden in 1:08 Std, danach wurde nach jeder Runde gewechselt. Die Hitze machte es in den ersten Runden etwas mühsam und auch der Kampf gegen den Wind von Bad Schallerbach zurück nach Grieskirchen ließ die Schenkerl ordentlich brennen. Dennoch machte es enorm Spaß den Tag mit vielen Gleichgesinnten und mit etwas Schinderei zu verbringen.

Von Markus wurden 6 Runden in einer durchschnittlichen Zeit von 35:56 Minuten, von Manu 4 Runden in durchschnittlich 39:38 Minuten absolviert. Nach 06 Std. 14 Min. konnte Markus die 10. Runde vollenden und somit mit 215 km das Rennen gut für uns abschließen.

Da es keine Mixed-Wertung gab, belegten wir in der Herrenwertung den 21. Rang von 63 Mannschaften. Dieser Erfolg wurde mit einer großen Portion Pasta im Anschluss belohnt. Das Event war auch dieses Jahr wieder perfekt organisiert – vielen Dank und großes Lob an die Veranstalter.

Bericht von Roland Sperr:

Wie letztes Jahr auch schon, versuchte ich mich beim 24h-Klassiker in Grieskirchen dieses Jahr wieder im 6h-Bewerb und zwar im 2er-Team gemeinsam mit meiner Freundin. Da es beim 6h-2er-Bewerb allerdings keine Mixed-Wertung gibt, durften wir in der Männerwertung starten.

Das Wetter zeigte sich mit über 30 Grad von seiner besten Seite und sorgte für einen für dieses Rennen standesgemäßen Rahmen.

Die Strecke mit einer Runde von ca. 21,5km und 170HM führt von Grieskirchen im Uhrzeigersinn über Pollham Richtung Labestelle mit der höchsten Steigung nach Bad Schallerbach und dann zurück nach Grieskirchen. Im letzten Bereich muss man immer mit Gegenwind rechnen. Wir sollten auch dieses Jahr nicht enttäuscht werden.

Meine Freundin hatte gesundheitliche Probleme und so durfte ich mehr Runden fahren als geplant. Da mein Trainingszustand durch meine Pause im Mai bedingt durch einen Rippenbruch leider auch nicht so war wie letztes Jahr, war das Rennen doch sehr hart und die Rundenzeiten nicht so gut wie letztes Jahr.

Schlussendlich erreichten wir in der 2er-Team-Männlich-Wertung für den 6h-Bewerb den 42. Platz von 63 gestarteten Teams und konnten in den 6h knapp 200km absolvieren.

Bericht von Roland Sperr:

Um 7:45 Uhr fiel der Startschuss für den 75km Bewerb beim 5 Seen Radmarathon in Mondsee. Wie letztes Jahr auch schon, war der Bewerb auch heuer wieder ausgebucht. Die Starter wurden in mehreren Wellen losgeschickt. Da ich die Strecke gemeinsam mit meiner Freundin fahren wollte, durfte ich mit den Damen starten.

Die Strecke führt von Mondsee ausgehend am südlichen Mondseeufer entlang über die Scharflinghöhe nach St. Gilgen, dann weiter dem Wolfgangsee entlang Richtung Stadtzentrum von Bad Ischl. Weiter geht es ins Weißenbachtal, nach Unterach und über Loibichl wieder zurück nach Mondsee. Auf der eher flachen Strecke sind insgesamt ca. 330 Höhenmeter zu absolvieren.

Nach dem Start ging es darum die Scharflinghöhe möglichst schnell zu überwinden um anschließend eine vom Tempo her geeignete Gruppe für meine Freundin zu finden. Diese hatte sich dann auch kurz nach St. Gilgen gebildet und ermöglichte uns eine energiesparende Fahrt Richtung Bad Ischl.

Kurz vor Bad Ischl haben wir die Gruppe verloren und mussten alleine unser Glück suchen. Im Weißenbachtal kamen dann aber wieder einige Radfahrer nach und wir hatten erneut eine (diesesmal aber eher kleine) Gruppe. Diese Gruppe löste sich jedoch schnell wieder auf und so ging es eher alleine zurück Richtung Ziel in Mondsee, welches wir nach 2h43min erreichten.

Das Bad im Mondsee im Anschluss war angesichts der drückenden Hitze eine richtige Wohltat. Man kann nur erahnen welche Leiden sich angesichts der Temperaturen teilweise auf der 200km Strecke abgespielt haben müssen.

Ergebnis im Detail:
2:43:28   410. Gesamt und 167. in der AK

Bericht von Roland Sperr:

Bei noch sehr warmen Temperaturen startete um 19:00 Uhr der Hauptlauf zum Vöcklauferlauf in Timelkam. Mit dabei waren einige Starter des ASC. Neben den im OK-Team der Veranstaltung engagierten Armin Blasch und Florian Scholz waren auch Manu Höllnsteiner und Julia Sperr sowie Charly Schiemer und Roland Sperr am Start.

Die Strecke des Laufes führt, wie der Name schon sagt, entlang des Ufers der Vöckla flussabwärts und dann auf der anderen Uferseite wieder flussaufwärts. Die 4km-Runde ist 2x zu bewältigen.

Angesichts der Temperaturen genossen viele der Starter nach dem Zieleinlauf ein Bad in der angenehm kühlen Vöckla, bevor es an das Kuchenbuffet ging.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit idyllischer Streckenführung!

Die Ergebnisse der ASC Starter:
Manu Höllnsteiner     41:05 (49. Gesamt / 3. AK)
Julia Sperr               45:47 (64. Gesamt / 5. AK)
Armin Blasch            34:13 (20. Gesamt / 9. AK)
Charly Schiemer       35:51 (34. Gesamt / 6. AK)
Florian Scholz          34:24 (21. Gesamt / 6. AK)
Roland Sperr            45:54 (66. Gesamt / 13. AK)

Bericht von Florian Scholz:

Teil 2 des beliebten (und kostengünstigen) Triathlon-3er-Cups. Nach der olympischen Distanz in Linz vor 3 Wochen stand diesmal der Steeltownman am Pichlinger See am Plan. Eine Sprintdistanz mit 0,75km Schwimmen, 20km Radfahren (flach mit scharfen Kurven) und 5km Laufen am See.

Das Wetter meint es gut. Es ist zwar relativ windig und bewölkt, aber trocken. Der See hatte gut warme 26°C, den Neopren konnte ich also zurecht daheim lassen. Die Besonderheit beim Steeltownman ist, dass es eigentlich 2 Rennen gibt. Zuerst eines für alle 40-jährigen und darüber (wo ich heuer erstmalig hineinfalle) und anschließend eines für alle Unter-40-AthletInnen.

Das Schwimmen (2 Mal einen U-Kurs mit kurzem Landgang dazwischen) läuft brauchbar, mit der Zeit bin ich etwas unzufrieden, 14:57min. Lt. Garmin ist die Strecke aber etwas länger und ein Teil vom Schwimmausstieg ist ebenfalls dabei. Nach etwas Wechselgefummel (das Helmband hat sich verdreht) und kleinen Problemen auf den ersten Metern der Radstrecke in die Schuhe hineinzukommen geht es dann auf der 4 Mal zu fahrenden 5km-Schleife gut & schnell dahin.

Gerade die ersten beiden Runden ist noch viel Platz, danach wird es etwas enger durch später aus dem Wasser gekommene und zu überrundende AthletInnen, dafür werde ich schneller. Mit der schnellsten Wechselzeit (zeitgleich) in diesem Rennen der Oldies (ein paar Youngsters der 2. Welle wechseln aber noch schneller) geht es auf die Wendepunktstrecke (perfekt zum Platzierungszählen) am Pichlinger See, die ebenfalls 2 mal absolviert werden muß.

Nach einem Höllentempo zu Beginn (Pace unter 4min/km) pendle ich mich bei ca. 4:12min/km ein und muss von Platz 9 aus nur 2 Läufer passieren lassen. Kurz vor dem Ziel mit der Chance einen anderen zu überholen werde ich leider selbst noch überholt. Somit ergibt das gesamt Rang 12 bei den über 40-jährigen mit einer Zeit von 1:10:02 sowie AK Platz 6.

Gemeinsam mit dem 2. Lauf wäre es Rang 37 von 222 StarterInnen gewesen. Da darf man bei dieser engagiert organisierten Triathlonveranstaltung durchaus zufrieden sein. :-)

Details: Ü40-Welle - 12. gesamt, 6. in der AK

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West