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Bericht von Andreas Schlosser:

Kontrastreiche Landschaft am Traunsee in unmittelbarer Nähe zum Traunstein, anspruchsvolle Radrunde mit Bergauf- und Bergabpassagen sowie eine kurzweilige Laufstrecke direkt am See mit herrlicher Kulisse – ein ausgezeichneter Rahmen meine Premiere in einem Triathlon-Wettkampf zu feiern! Insofern auch speziell, da ich bereits 2017 sowie 2018 die Gelegenheiten den Trumer Triathlon in der olympischen Distanz zu absolvieren, unglücklicherweise auslassen musste.

Nach der Anmeldung im November 2018 für die Sprintdistanz, die nach einigen Jahren Pause sein Comeback feierte, war der Plan den Gmundner als Vorbereitung und Test für die Kurzdistanz beim Trumer Triathlon mitzunehmen. Allerdings nach nur acht Schwimm-, acht Rennrad- sowie zehn Lauf-Trainingseinheiten und keinerlei Koppeltrainings seit Beginn des Jahres, war mir beim Start des Rennens bewusst, es konnte nicht darum gehen, meinen Trainings- bzw. Vereinskollegen Armin Blasch, Dominique Roshardt und Florian Scholz ein Duell zu liefern, sondern ausschließlich darum, Erfahrungen zu sammeln im Hinblick auf Wettkampfvorbereitung sowie im Besonderen auf Erweiterung physischer Belastungsgrenzen in dieser Sportdisziplin und Distanz.

Der Regen hatte mehr oder weniger zeitgleich mit dem Startschuss um 9:31 Uhr aufgehört und so ging es mit der Startnummer 4 im Neoprenanzug im 17-Grad-warmen Traunsee auf die Reise. Die ersten paar hundert Meter waren geprägt von Orientierungsproblemen aufgrund beschlagener und undichter Schwimmbrille und damit verbundenen Angstreaktionen.

Unter Einsatz von Techniken des Rücken- und Brustschwimmens sowie der Besinnung auf vergangene Trainingsleistungen gelang es letztlich nach einer Zeit von 19:16 min, das bedeutete die 120. Platzierung in dieser Teildisziplin, in die Wechselzone zu kommen. Auf der für mich völlig unbekannten Radstrecke konnte ich dann im Vergleich zu meinen Trainingsfahrten und zu meinen Konkurrenten besser reüssieren. Nach 48:18 Minuten, das bedeutete den 107. Platz, ging es von der 2. Wechselzone auf die 1,7 km lange Laufstrecke entlang der Seepromenade, die dreimal zu absolvieren war.

Doch gut erschöpft ging es mit der Herzfrequenz von 182, die höchste in diesem Rennen, nach exakt 24 Minuten Laufzeit und einer Gesamtzeit von 1:36:21 ins Ziel. Die Platzierung an 139. Stelle von insgesamt 173 gewerteten Triathletinnen und Triathleten sei nur eine kurze Randnotiz.

An dieser Stelle meines Berichtes möchte ich auch nochmals den beiden sporadischen Trainingspartnern Dominique und Armin zu ihren Leistungen gratulieren und mich auch im Speziellen bei meiner Frau Michaela für Ihre Unterstützung bedanken! Die Faszination Triathlon-Wettkampf wird in zwei Wochen, mit der Teilnahme am 10. Trumer Triathlon in der olympischen Distanz, hoffentlich ein weiteres Male erlebbar.

Bericht von Armin Blasch:

Vergangen Sonntag startete ich bei regnerischen und windigen Bedingungen bei der Neuauflage des 1. Raiffeisenbank Gmunden Triathlons. Dort wo vor 9 Jahren meine Triathlonbegeisterung & „Karriere“ in einer Staffel noch am Rathausplatz begann, nahm für 2019 nach einigen Jahren Pause das Team rund um FLORO u. Tri3Team Gmunden sich wieder um diesen legendären Volkstriathlon an und jeder Triathlet aus der Umgebung war auf die Neuauflage gespannt. Immerhin nahm ich bis dato auch 4x an diesem Triathlon teil, wobei sich der Bewerb früher rund um den Stadtplatz von Gmunden abspielte.

Gemeinsam mit meinen VereinskollegInnen Manu, Florian und Andi sowie meinem Freund Dominique ging ich bei Regenschauern um 09:30 Uhr mit ca. 200 weiteren Triathleten beim Seebahnhof Gmunden an den Start. Super Wasserbedingungen bei ca. 17,5 Grad und geringem Wellengang machten das Schwimmen zu einer schnellen Sache. Auch der Regen machte nun Pause, und dies während des gesamten Triathlon-Sprint-Bewerbs.

Nach der 750m Schwimmrunde stieg ich mit einer Zeit von 15:46 aus dem Wasser, benötigte aber leider auf Grund der nassen Bedingungen 2 min. in der ersten Wechselzone. Dicht gefolgt von meine Freund Dominique der hier seine Triathlonpremiere als Einzelstarter absolvierte. Wir stiegen nahezu gleichzeitig aus dem Wasser und wechseln nebeneinander in T1.

Gemeinsam ging es auf die 23km Rennradrunde mit 220hm und wir pushten uns gegenseitig über Hügel und Landstraßen mit ständigem Führungswechsel. Schon lang fieberten wir hier auf unser Duell hin, wobei wie schon vermutet Dominique die besseren Beine hatte und knapp vor mir nach 42:35 min in die T2 wechselte. Kopf an Kopf in der Wechselzone Richtung Wechselplatz nutzte ich einen kurzen Moment und konnte Dominique in der Zone laufend mit Rad in der Hand überholen, wechselte in 01:04 min auf die Laufstrecke und konnte mich von meinem Freund absetzen.

Hier konnte ich meine Laufstärke ausspielen und lief die 3 Runden mit insgesamt 5km (Seebahnhof – Gmundner Hauptplatz) in 21:03 min. Mit einer Gesamtzeit von 01:22:28 min finishte ich auf dem 59. Gesamtplatz und in der AK30 auf dem 9. Platz. 4 min später kam auch Dominique ins Ziel und konnte mit einer starken Zeit seine Triathlonpremiere feiern.  Herzliche Gratulation auf diesem Weg Jack!

Gratulation auch an Andi zum erfolgreichen Finishen seines ersten Triathlons sowie an Manu und Flo. Trotz des schlechten Wetters war die Veranstaltung ein voller Erfolg und man freut sich schon auf die 2. Auflage nächstes Jahr. Mein Resümee: Passable Leistung und zufriedenes Finish jedoch vor allem beim Schwimmen gibt es noch einigen Trainingsbedarf.

In 2 Wochen geht es dann über die Olympische Distanz beim 10. Trumer Triathlon wieder zu Sache, diesmal auch mit Andi am Start mit seinem zweiten Triathlon.

Danke an alle Supporter und angereisten Fans sowie Freunde und Familie. Auch danke an Markus für die Fotos sowie die Anfeuerungen während des Rennens.

Bericht von Florian Scholz:

Schon die Anfahrt per Rad zum Gmunden Triathlon (Sprintdistanz: 0,75 - 23 - 5km) verheißt für mich nicht unbedingt Gutes. Bei kühlen 15°C fängt es ab der Hälfte teils intensiv zu regnen an, sodass ich schon trotz Regenjacke vor-durchnässt im Startbereich in Gmunden ankomme. Am Weg dorthin ist mir zusätzlich meine Trinkflasche gleich 2x vom Aerolenker heruntergefallen, was mir in den vergangengen 2 Jahren noch nie passiert ist.

Im strömenden Regen geht es ans Bike-Einchecken, leider kühle ich dabei stark aus und es wird erst wieder besser als ich in den Neo schlüpfe. Zum Wettkampfstart hört dann wenigstens der Regen auf. Die Wassertemperatur ist mit 17,6°C ähnlich wie die Luft, aber für mich zu kalt. Mir schnürt es den Brustkorb zu und ich kann nur schlecht atmen. Gepaart mit Schwimm-Umwegen auf dem an und für sich einfachen Dreieckskurs kommt nur eine mittelmäßige Schwimmzeit heraus.

Da kann es ja nur besser werden denke ich mir - aber denkste... ich komm aus dem Neo nur schlecht heraus, bemerke dass ich vergessen habe vom Rad meine hier nicht nötige Verpflegungsbox vor dem Start wegzutun und zerstöre beim Aufspringen aufs Rad meinen Wattmesser.

Das Visier ist stark beschlagen sodass ich kaum was sehe - zum Glück gibt es beim ersten Kreisverkehr Helfer die mir die richtige Ausfahrt weisen, sonst wäre ich wohl falsch abgebogen. Der Rest auf der Radstrecke wird besser - die Straße wird nach und nach trockener, aber ich habe die gut 220 Höhenmeter eindeutig unterschätzt und komme nur schwer in einen Rhythmus. Immerhin sehe ich mittlerweile wohin ich fahre.

Der 2. Wechsel geht schneller und auf der abschließenden 3-Runden-Laufstrecke der Promenade entlang geht es ganz gut dahin, wenn auch nicht ganz so schnell wie vor 3 Wochen beim Steeltownman. Ich hätte das Tempo zwar noch länger halten können, aber das nutzt mir bei diesem Wettkampf im Ziel auch nichts.

Mit meiner Zeit von 1:21:14h und gesamt Rang 50 von 173 FinisherInnen (AK Rang 12 von 27) kann ich aber dann trotz dem gebrauchten Tag ganz zufrieden sein. Die Organisation war jedenfalls sehr bemüht und an und für sich war es ja auch ein schöner Wettkampf.

Vielleicht kann ich nächstes Jahr hier besser abschneiden und muß beim Heimfahren nicht wieder durch einen Starkregen-Hagelschauer... ;-)

Schön war jedenfalls auch dass einige Vereinskollegen am Start standen und starke Wettkämpfe abgeliefert haben!! Danke auch wieder an Markus Fiedler für die super Bilder!

Bericht von Hannah Mitterhofer und Fritz Mitterhofer:

Am Samstag, 13. Juli 2019, war es wieder Zeit für die sehr bekannte und beliebte Salzkammerguttrophy, mit Start und Ziel in Bad Goisern. Mein Papa Fritz nahm sich die F-Strecke mit ca. 38km und 1114hm vor. Der Startschuss fiel um 11:50 Uhr. Ich machte mich dann ca. 25 Minuten später auf den Weg, um die G-Strecke mit 22km und 688hm zu bestreiten. Während es beim Start von Fritz noch eine Regenpause gab, so durfte ich vom Start bis ins Ziel im Regen fahren.

Total durchnässt, fast nicht mehr zu erkennen nach diesem „Schlammbad“, überquerte ich nach 1 Stunde und 19 Minuten die Ziellinie und landete so auf dem 11. Platz in der Gesamtwertung der Damen, in meiner Altersklasse konnte ich den 6. Platz einfahren.

Nach 2 Stunden und 34 Minuten hatte es dann auch Fritz geschafft. Es starteten ca. 400 Herren auf der F-Distanz und er landete so auf Platz 207 in der Gesamtwertung der Herren, in seiner Altersklasse holte sich Fritz den 28. Rang.

Wir waren beide heilfroh wieder im Ziel zu sein, ohne Stürze oder Defekte an den Rädern. Trotz des Wetters machte das Rennen unglaublich Spaß und es war wieder einmal sehr gut organisiert.

Wir freuen uns schon auf die Salzkammerguttrophy 2020.

Bericht  von Charly Schiemer:

Bei sehr warmen Wetter (30 Grad) waren ca. 80 Kinder und Schüler auf Strecken von 350m / 750m / 1550m am Start. Beim Hauptlauf Damen (1 Runde, 5,5km) waren 20 Teilnehmerinnen und bei den Herren (2 Runden, 11 km) 35 Teilnehmer am Start.

Durch meine Knieprobleme links konnte ich die Zeit vom Vorjahr (50:48) leider bei weitem nicht erreichen und kam mit einer Zeit von 55:09 ins Ziel. Es reichte aber für Rang 4 in der M50 und Gesamtrang 18.

Was aber viel wichtiger ist, ist dass dieser Lauf wieder ein richtiges Dorffest war mit vielen laufbegeisterten Kindern die viel Spaß dabei hatten. Den Hauptpreis bei der Startnummern Tombola - ein Mountainbike - hat Andreas Hausjell, der Sieger der allgemeinen Klasse Herren mit einer Zeit von 54:40 gewonnen.

Bericht von Manu Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Mit 68 weiteren 2-er Teams in der 6-Stunden-Wertung starteten Markus Fiedler und Manu Höllnsteiner am 6. Juli beim 24-Std-Radmarathon in Grieskirchen. Zu bewältigen waren 21,5 km mit 173 HM so oft wie möglich in 6 Stunden. Der Startschuss fiel um 11:50 Uhr bei sehr hitzigen Temperaturen.

Markus absolvierte die ersten beiden Runden in 1:08 Std, danach wurde nach jeder Runde gewechselt. Die Hitze machte es in den ersten Runden etwas mühsam und auch der Kampf gegen den Wind von Bad Schallerbach zurück nach Grieskirchen ließ die Schenkerl ordentlich brennen. Dennoch machte es enorm Spaß den Tag mit vielen Gleichgesinnten und mit etwas Schinderei zu verbringen.

Von Markus wurden 6 Runden in einer durchschnittlichen Zeit von 35:56 Minuten, von Manu 4 Runden in durchschnittlich 39:38 Minuten absolviert. Nach 06 Std. 14 Min. konnte Markus die 10. Runde vollenden und somit mit 215 km das Rennen gut für uns abschließen.

Da es keine Mixed-Wertung gab, belegten wir in der Herrenwertung den 21. Rang von 63 Mannschaften. Dieser Erfolg wurde mit einer großen Portion Pasta im Anschluss belohnt. Das Event war auch dieses Jahr wieder perfekt organisiert – vielen Dank und großes Lob an die Veranstalter.

Bericht von Roland Sperr:

Wie letztes Jahr auch schon, versuchte ich mich beim 24h-Klassiker in Grieskirchen dieses Jahr wieder im 6h-Bewerb und zwar im 2er-Team gemeinsam mit meiner Freundin. Da es beim 6h-2er-Bewerb allerdings keine Mixed-Wertung gibt, durften wir in der Männerwertung starten.

Das Wetter zeigte sich mit über 30 Grad von seiner besten Seite und sorgte für einen für dieses Rennen standesgemäßen Rahmen.

Die Strecke mit einer Runde von ca. 21,5km und 170HM führt von Grieskirchen im Uhrzeigersinn über Pollham Richtung Labestelle mit der höchsten Steigung nach Bad Schallerbach und dann zurück nach Grieskirchen. Im letzten Bereich muss man immer mit Gegenwind rechnen. Wir sollten auch dieses Jahr nicht enttäuscht werden.

Meine Freundin hatte gesundheitliche Probleme und so durfte ich mehr Runden fahren als geplant. Da mein Trainingszustand durch meine Pause im Mai bedingt durch einen Rippenbruch leider auch nicht so war wie letztes Jahr, war das Rennen doch sehr hart und die Rundenzeiten nicht so gut wie letztes Jahr.

Schlussendlich erreichten wir in der 2er-Team-Männlich-Wertung für den 6h-Bewerb den 42. Platz von 63 gestarteten Teams und konnten in den 6h knapp 200km absolvieren.

Bericht von Roland Sperr:

Um 7:45 Uhr fiel der Startschuss für den 75km Bewerb beim 5 Seen Radmarathon in Mondsee. Wie letztes Jahr auch schon, war der Bewerb auch heuer wieder ausgebucht. Die Starter wurden in mehreren Wellen losgeschickt. Da ich die Strecke gemeinsam mit meiner Freundin fahren wollte, durfte ich mit den Damen starten.

Die Strecke führt von Mondsee ausgehend am südlichen Mondseeufer entlang über die Scharflinghöhe nach St. Gilgen, dann weiter dem Wolfgangsee entlang Richtung Stadtzentrum von Bad Ischl. Weiter geht es ins Weißenbachtal, nach Unterach und über Loibichl wieder zurück nach Mondsee. Auf der eher flachen Strecke sind insgesamt ca. 330 Höhenmeter zu absolvieren.

Nach dem Start ging es darum die Scharflinghöhe möglichst schnell zu überwinden um anschließend eine vom Tempo her geeignete Gruppe für meine Freundin zu finden. Diese hatte sich dann auch kurz nach St. Gilgen gebildet und ermöglichte uns eine energiesparende Fahrt Richtung Bad Ischl.

Kurz vor Bad Ischl haben wir die Gruppe verloren und mussten alleine unser Glück suchen. Im Weißenbachtal kamen dann aber wieder einige Radfahrer nach und wir hatten erneut eine (diesesmal aber eher kleine) Gruppe. Diese Gruppe löste sich jedoch schnell wieder auf und so ging es eher alleine zurück Richtung Ziel in Mondsee, welches wir nach 2h43min erreichten.

Das Bad im Mondsee im Anschluss war angesichts der drückenden Hitze eine richtige Wohltat. Man kann nur erahnen welche Leiden sich angesichts der Temperaturen teilweise auf der 200km Strecke abgespielt haben müssen.

Ergebnis im Detail:
2:43:28   410. Gesamt und 167. in der AK

Bericht von Roland Sperr:

Bei noch sehr warmen Temperaturen startete um 19:00 Uhr der Hauptlauf zum Vöcklauferlauf in Timelkam. Mit dabei waren einige Starter des ASC. Neben den im OK-Team der Veranstaltung engagierten Armin Blasch und Florian Scholz waren auch Manu Höllnsteiner und Julia Sperr sowie Charly Schiemer und Roland Sperr am Start.

Die Strecke des Laufes führt, wie der Name schon sagt, entlang des Ufers der Vöckla flussabwärts und dann auf der anderen Uferseite wieder flussaufwärts. Die 4km-Runde ist 2x zu bewältigen.

Angesichts der Temperaturen genossen viele der Starter nach dem Zieleinlauf ein Bad in der angenehm kühlen Vöckla, bevor es an das Kuchenbuffet ging.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit idyllischer Streckenführung!

Die Ergebnisse der ASC Starter:
Manu Höllnsteiner     41:05 (49. Gesamt / 3. AK)
Julia Sperr               45:47 (64. Gesamt / 5. AK)
Armin Blasch            34:13 (20. Gesamt / 9. AK)
Charly Schiemer       35:51 (34. Gesamt / 6. AK)
Florian Scholz          34:24 (21. Gesamt / 6. AK)
Roland Sperr            45:54 (66. Gesamt / 13. AK)

Bericht von Florian Scholz:

Teil 2 des beliebten (und kostengünstigen) Triathlon-3er-Cups. Nach der olympischen Distanz in Linz vor 3 Wochen stand diesmal der Steeltownman am Pichlinger See am Plan. Eine Sprintdistanz mit 0,75km Schwimmen, 20km Radfahren (flach mit scharfen Kurven) und 5km Laufen am See.

Das Wetter meint es gut. Es ist zwar relativ windig und bewölkt, aber trocken. Der See hatte gut warme 26°C, den Neopren konnte ich also zurecht daheim lassen. Die Besonderheit beim Steeltownman ist, dass es eigentlich 2 Rennen gibt. Zuerst eines für alle 40-jährigen und darüber (wo ich heuer erstmalig hineinfalle) und anschließend eines für alle Unter-40-AthletInnen.

Das Schwimmen (2 Mal einen U-Kurs mit kurzem Landgang dazwischen) läuft brauchbar, mit der Zeit bin ich etwas unzufrieden, 14:57min. Lt. Garmin ist die Strecke aber etwas länger und ein Teil vom Schwimmausstieg ist ebenfalls dabei. Nach etwas Wechselgefummel (das Helmband hat sich verdreht) und kleinen Problemen auf den ersten Metern der Radstrecke in die Schuhe hineinzukommen geht es dann auf der 4 Mal zu fahrenden 5km-Schleife gut & schnell dahin.

Gerade die ersten beiden Runden ist noch viel Platz, danach wird es etwas enger durch später aus dem Wasser gekommene und zu überrundende AthletInnen, dafür werde ich schneller. Mit der schnellsten Wechselzeit (zeitgleich) in diesem Rennen der Oldies (ein paar Youngsters der 2. Welle wechseln aber noch schneller) geht es auf die Wendepunktstrecke (perfekt zum Platzierungszählen) am Pichlinger See, die ebenfalls 2 mal absolviert werden muß.

Nach einem Höllentempo zu Beginn (Pace unter 4min/km) pendle ich mich bei ca. 4:12min/km ein und muss von Platz 9 aus nur 2 Läufer passieren lassen. Kurz vor dem Ziel mit der Chance einen anderen zu überholen werde ich leider selbst noch überholt. Somit ergibt das gesamt Rang 12 bei den über 40-jährigen mit einer Zeit von 1:10:02 sowie AK Platz 6.

Gemeinsam mit dem 2. Lauf wäre es Rang 37 von 222 StarterInnen gewesen. Da darf man bei dieser engagiert organisierten Triathlonveranstaltung durchaus zufrieden sein. :-)

Details: Ü40-Welle - 12. gesamt, 6. in der AK

Bericht von Armin Blasch:

Schon letztes Jahr angemeldet, stand nun am 22.06.2019 ein kleines Saisonhighlight am Programm. Der 2. Traunsee Halbmarathon, ein professionell organisierter Halbmarathon in traumhafter Kulisse mit spannender und bekannter Streckenführung.

Die Strecke führte von Ebensee (inkl. 4 km Schleife in Ebensee) über die Bundesstraße (außerhalb der Tunnelkette Traunkirchen) bis auf den Rathausplatz Gmunden. Ein gewaltiges Starterfeld von ca. 1.300 StarterInnen, Einzel und Staffel gingen am Samstagabend am Seeufer in Ebensee an den Start. Gut organisierter Anreiseverkehr per Zug und Schiff bzw. der Gepäcktransport nach Gmunden zeichneten die Veranstaltung schon im Vorhinein aus.

Ich wollte den Halbmarathon gemütlich angehen, ohne Druck und auch keine neue PB anvisieren, da ich auch dies hier meine Premiere war, trotz bekannter Streckenführung. Ein paar bekannte Gesichter traf man am Start, ansonsten war es ein sehr persönliches Rennen. Bei leichten Regen starte ich um 19:08 (die spezielle Uhrzeit da man bis zum Sonnenuntergang um 21:08, als sogenannter „Sunfinisher“ unter 2h finishen konnte, danach als „Moonshiner“) Richtung Gmunden.

War gespannt ob ich trotz Arbeitstag am Badeplatz abends noch die Kraft hatte, einen guten Halbmarathon auf die Straße zu bringen. Die ersten 5 km in Ebensee war ich gut  in einer Gruppe positioniert und wir liefen diese in 21 min. Ich wollte eher einen Genusslauf machen, aber im Wettkampfmodus ist dies immer ein wenig schwierig. Der Ehrgeiz hatte mich wieder gepackt und die Tunnelkette bis Traunkirchen, wo der einzige nennenswerte Anstieg wartete, verliefen teilweise alleine sehr gut, mit einem 4:20er Schnitt.

Ich wusste nun, heute konnte ich einen guten Lauf ins Ziel bringen, keine neue PB, aber eine gute Zeit zwischen 01:30 – 01:40 h, was auch meine Wunschzeit an diesem Abend war. Motiviert und angefeuert von zahlreichen Fans und Besuchern an der gesperrten Bundesstraße nach Altmünster bildete sich eine starke 4-5 Mann/Frau Gruppe. Das Tempo war perfekt und ich konnte mich gut ziehen lassen.

Die Zeit verlief schnell und schon waren wir am Ortsende von Altmünster, nun konnte ich mich absetzen und lief, über den Toscanapark / Schloss Ort ein eher einsames Rennen, machte noch ein paar Plätze gut und finishte, mit musikalischer Unterstützung und lautstarken Anfeuerungen der Zuseher auf der Toscanapromenade, mit einer Zielzeit von 01:33:32 h am Hauptplatz von Gmunden.

Ich war happy, keine Müdigkeit trotz anstrengendem Tag und eine absolut zufriedenstellende Halbmarathonzeit. Die ausgezeichnete Labe und die Massage im Zielbereich konnte ich richtig genießen. Am Ende war es überraschend ein 69. Gesamtplatz von 923 FinsiherInnen sowie AK Ü30-M  16. Platz von 158 Finishern.

Fazit: Ein wirklich top organisierter und wunderschöner Halbmarathon, feines Starterpackage, gute Verpflegung, 6 Labstellen zwischen Ebensee und Gmunden, tolle Stimmung, großes Starterfeld und einzigartige Kulisse. Sehr empfehlenswert!

Kurze Regeneration und dann findet ein weiteres Highlight am kommenden Samstag in Timelkam statt, der 33. Vöckla-Ufer-Lauf 2019, näheres unter www.voecklauferlauf.at.

Bericht von Charly Schiemer: Wieder waren bei dieser super Veranstaltung über 250 Läufer am Start (Einzel mit Staffel). Die Radstrecke war diesmal mit weniger Höhenmeter was für mich sehr angenehm war. Ich war Einzel und mit Staffel (Lauf mein Neffe Lukas Wistauder) am Start. Mit der Radzeit war ich sehr zufrieden aber die 20 min- 21 min beim Lauf konnte ich leider nicht erreichen. Trotzdem reichte es für Platz 1 in der M50 von 5 Teilnehmern. Rad 31:14 und Lauf 22:44 – Gesamt 54:31 Die Gesamtplatzierung freute mich mehr Rang 8 von 40 Herrn Einzelstartern. In der Staffel erreichte ich mit Lukas eine sehr gute Zeit von 25:29 und wir erreichten Rang 20 von 33 Startern. Für nächstes Jahr hoffen wir , dass wir uns ca. 1 Minute steigern können, damit wäre vielleicht ein TOP 10 Platz möglich.

Wie schon in den letzten Jahren fand die Vereinsmeisterschaft in der Disziplin Duathlon im Rahmen des Charity Duathlons in Powang statt. Der Name des Events verrät schon, dass dieser Bewerb einem karitativen Zweck gewidmet ist. Jedes Jahr wird der Erlös der Veranstaltung gespendet, dieses Jahr an die kleine Paulina mit angebohrenem Herzfehler. Alleine das ist Grund genug bei solch einem Event mitzumachen.

Der ASC war dieses Jahr etwas schwächer vertreten, als die letzten Jahre, 5 Teilnehmer versuchten sich entweder alleine oder in einer 2er-Staffel an der 15km MTB- und 4,6km Lauf-Strecke.

Vereinsmeisterin wurde Manu Höllnsteiner, sie nahm allerdings gleich mehrere Pokale mit nach Hause. Nebenbei war sie auch schnellste ihrer Altersklasse und auch tagesschnellste Dame überhaupt.

Vereinsmeister wurde Charly Schiemer vor Roland Sperr. Charly gewann gleichzeitig seine Altersklasse, Roland wurde in seiner 3.

Zusätzlich starteten Berni Eicher und Tobias Meister in der Staffelwertung (Tobias MTB, Berni Run). Sie belegten den 2. Platz in der Mixed-Staffelwertung.

Somit war es für den ASC trotz etwas geringerer Teilnehmerzahl als in den letzten Jahren ein sehr erfolgreicher Tag. Gratulation an alle Teilnehmer!

Die Ergebnisse im Detail:
Manu Höllnsteiner      1:01:20   1. Platz in W-AK1 und Tagessieg Damen
Charly Schiemer           54:31   1. Platz in M-AK3
Roland Sperr                55:00   3. Platz in M-AK1
Berni Eicher & Tobias Meister   53:24   2. Platz in Staffel-Mixed Wertung

Bericht von Felix Hermanutz vom 2. Teil seiner Radreise von Mallorca nach Attersee:

Seit mittlerweile 2 Wochen sind Markus und ich von Mallorca aus unterwegs. Die Pyrenäen und das Flachland rund um Toulouse bis Nimes haben wir bereits hinter uns gelassen. Als nächstes ging es in die Provence, in der wir dem berühmten Mt. Ventoux einen Besuch abgestattet haben.

Und das sollte erst der Auftakt für die nächsten richtig bergigen Abschnitte werden, denn nun befanden wir uns endlich in den französischen Alpen auf der Suche nach den berühmten Tour de France Pässen. Auf unserer Königsetappe standen Col de Parquetout, Col d‘Ornon, Alpe d‘Huez und Col du Glandon bei wunderschönem Wetter auf dem Programm.

Erst am nächsten Tag, nach knappen 2 Wochen strahlendem Sonnenschein, sollten wir unseren ersten Regentag haben. Das Problem war dabei nicht unbedingt die Nässe, sondern vielmehr die zu erwartende Kälte auf über 2000m am Col de la Madeleine über den wir fahren durften.

Bei 5 Grad und Regen stürzten wir uns, dick eingepackt in unsere Daunenjacken, in die nasskalte Abfahrt und beendeten unsere Tour 50 Kilometer vor unserem geplanten Ziel -> Aosta, um nicht nochmal in die Höhe auf den kleinen St. Bernhard zu müssen.

Am Montag dem 10. Juni ließen wir dann schließlich auch Frankreich hinter uns und knackten ein vorletztes Mal die 2000m Marke mit 2188m am kleinen St. Bernhard an der Grenze zu Italien. Auch wenn uns der Regen an diesem Tag noch durchs ganze Aostatal begleiten sollte, durch die steigende Temperatur ließ sich das gut aushalten.

Im Moment befinden wir uns in Ivrea und hoffen auf besseres Wetter auf unserer heutigen Etappe nach Como. Nun heißt es Endspurt, denn gute 700km fehlen noch bis nach Attersee. In den nächsten 5 Tagen warten noch einige Highlights mit dem krönenden Abschluss am Großglockner.

Vorrausichtlich kommen wir dann am Samstag den 15. Juni zuhause an. Nach mittlerweile 4 Monaten im Ausland und unzähligen Stunden auf dem Rad, ist die Vorfreude am Samstag wieder zu Hause zu sein schon sehr groß!

Unser Vereinsmitglied Felix war über die Wintermonate beruflich auf Mallorca. Ende Mai hat er dort seine Zelte abgebrochen und radelt nun mit einem Freund gemeinsam von Mallorca aus wieder zurück Richtung Heimat. Ihr Gepäck haben die beiden so gut es geht minimiert, damit es sie bei den ca. 2.400km und 57.000HM nicht zu sehr bremst. Wenn alles nach Plan läuft, möchten sie bis Juli wieder zurück am Attersee sein.

Mittlerweile haben sie die Pyrenäen hinter sich gelassen und befinden sich am Mittelmeer.

Ein Bericht von Felix Hermanutz vom 1. Teil ihrer Radreise:

28. Mai, los ging die Reise. Gemeinsam mit meinem Freund Markus Hertlein bestieg ich die Nachfähre von Palma de Mallorca nach Barcelona, von wo es mit dem Rad weiter gehen sollte.

Die ersten 3 Tage ging es durch hügelige Landschaft bei Andorra vorbei Richtung Pyrenäen zur französischen Grenze. Diese waren auf Grund einer Krankheit für mich die schwersten Tage, selbst den Windschatten meines Kollegen konnte ich nur mit enormer Anstrengung halten. Jeden Morgen war eine enorme Überwindung notwendig, um wieder aufs Rad zu steigen und die nötigen 100km abzustrampeln.

In den Pyrenäen angekommen begann die Erkundung der berühmten Tour de France Pässe beim Port d'eth Portilhon und führte über den Col de Peyresourde zum Col d'Aspin und anschließend zum Col du Tourmalet. Bei einer extra Tour schauten wir uns noch den Col du Soulor und den Col du Aubisque an.

Seit dem 03. Juni geht es jetzt flach Richtung Alpen. Im Moment befinden wir uns wieder am Mittelmeer in Narbonne (zwischen französisch-spanischer Grenze und Montpellier). Das Wetter meint es extrem gut mit uns, jeden Tag strahlender Sonnenschein mit über 30 Grad. Selbst Abfahrten auf 2.000 Meter funktionieren "kurz-kurz".

Nur die Überführungsetappe von Toulouse nach Narbonne war geprägt von sehr starkem Gegenwind der uns zumindestens mental zu schaffen gemacht hat, der Körper läuft aber noch wie am 1. Tag.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West