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Bericht von Mike Dendl:

Der Loser Berglauf wurde nun schon das vierte Mal ausgetragen und war mit ca. 200 gemeldeten Teilnehmern eine Attraktion für die Bewohner und Besucher von Altaussee.
Die Strecke verlief entlang  des Wanderwegs vom Altausseer Gemeindeamt bis zum 1830m hohen Losergipfel. Die Strecke war mit 8km Länge und 1300 Höhenmeter genau richtig um erste Wettkampfluft zu schnuppern.
Da ich noch nie zuvor an einem Laufwettbewerb teilgenommen habe und ich wirklich nicht genau wusste was mich erwartet, setzte ich mein Ziel auf die Ankunft am Gipfelkreuz!
Da mich aber dann doch etwas der Ehrgeiz packte, setzte ich mir 2 weitere Ziele die ich unbedingt erreichen wollte.  Nicht letzter zu werden und die Distanz unter 2std zu bewältigen!
Der Startschuss war um Punkt 11Uhr und führte die anderen Teilnehmer und mich die ersten 450m auf Asphalt vom Gemeindeamt zum beschilderten Wanderweg. Von da an konzentrierte ich mich auf Kontinuität und versuchte mich nicht zu schnell zu verausgaben.
Die Labstationen waren von den Abständen genau richtig abgestimmt und sorgten bei der ansteigenden Tageshitze für Abkühlung/Erfrischung.
Auf den flacheren Stücken konnte ich gut Meter machen und sogar den ein oder anderen Teilnehmer einholen. Die steileren Stücke überwindete ich mit schnellem Schritt. Wichtig war für mich nicht stehen zu bleiben!!
Am Loser Fenster vorbei ging es dann noch ca. 200 Höhenmeter in eine Senke bevor es den Wanderweg entlang  hinauf über den letzten Gipfelanstieg zum Ziel führte.
Ich beendete den Lauf mit einer Zeit von 1:41 Std und wurde nicht letzter. Beide gesteckten Ziele erreicht und auf dem Weg nach unten, freute ich mich schon auf die Nudelparty auf der Loseralm.
Alles in allem ein sehr gut organisierte Veranstaltung, die ich jederzeit weiter empfehlen kann.
Natürlich habe ich jetzt „Blut“ geleckt und das war sicher nicht mein letzter Berglauf. Jetzt gilt es trainieren, trainieren, trainieren…!

Mein Ergebnis für den UASC Attersee West für dieses Event:

Platz 28 Alterklasse Herren II

Bericht von Charly Schiemer:

WK 12 / 22.7.17 / 19.Zipfer Crosslauf 10km ca.150HM
Bei sehr warmen Temperaturen ca. 30 Grad war der Start beim neuen Sportplatz in Zipf.
Beim Hauptlauf waren 134 Teilnehmer am Start. Ich habe das optimale Tempo gefunden, da es doch bei KM 7 hügelig rauf geht, es ist eine wunderschöne Naturstrecke groß teils im Wald zu Laufen.
Ich erreichte in meiner Klasse M50 den 5.Rang von 19 Startern in einer Zeit von 43:36. Gesamtrang 30.

WK 13: 30. Nußdorfer Bergrennen zum Dachsteinblick 4,2km ca. 260HM
Zum  ersten Mal seit 16 Jahren bin ich mit meinem Rennrad gefahren. Leider ist das Schalten für mich ein großes Problem und ich weiß auch nicht soll ich beim rauffahren „sitzen oder stehen“
So kam ich erst in einer Zeit von 16:34 ins Ziel.
Mit meinem Waffenrad (44:21 Übersetzung und ohne Gang) ist meine PB 15:57.
Somit war das das einzige Mal, dass ich ich mit dem Rennrad gefahren bin, und freue mich auf nächstes Jahr wieder mit dem Waffenrad zu starten.
 

 

Christoph Kieleithner konnte durch eine starke Leistung einen Podestplatz erreichen:

Cupwertung:

Linztriathlon (0,75/25/5)
Steeltownman (1,5/40/10)
Obertrum (1,9/88,5/21,1)

Am 27.5. startete ich meine Triathlonsaison mit dem Sprintbewerb in Linz. Nach bescheidener Vorstellung an diesem Tag konnte ich jedoch meine Motivation nach einem guten Ergebnis beim olympischen Triathlon am Pichlingersee (Steeltownman am 24.6.) bei sehr heissem Wetter mit einem 20. Gesamtrang wiedergewinnen.
Dank diesem guten Ergebnis befand ich mich auch bei der Cupwertung, welche die 3 oben angeführten Bewerbe beinhaltet, und deren Endzeiten zusammengezählt werden, an 4. Stelle, nur gut eine Minute hinter dem 3. Rang.
Gut vorbereitet ging ich dann am 23.7. bei der Mitteldistanz in Obertrum an den Start.
Nach etwas Pech und für mich sehr schwacher Schwimmleistung stieg ich dann nach 3 Radrunden mit je gut 300hm und einer Zeit von 2h 35min. vom Rad und lief den Halbmarathon noch recht locker in 1h und 31min.
Mit diesem Ergebnis sicherte ich mir den 3. Gesamtrang in der Cupwertung und konnte sehr zufrieden mit einem Stockerlplatz  nach Hause fahren. :)

Am Freitag, den 28.07. fand bei idealem Rennwetter das traditionelle Dachsteinblick-Zeitfahren statt, im Zuge dessen der ASC auch seine Vereinsmeister in der Kategorie Rad sucht.

Es handelt sich um ein Einzelzeitfahren mit Minutenstart und es sind über die 4,2 km Distanz insgesamt 271 HM zu erklimmen. Da die steilen Anstiege erst in der zweiten Rennhälfte auf die Teilnehmer warten, gilt ein besonderes Augenmerk auf die richtige Einteilung des Rennens um auch gegen Ende noch mit ausreichend Watt in die Pedale treten zu können.

Insgesamt kämpften 4 Damen und 6 Herren um den Titel des Vereinsmeisters. Bei den Damen gewann Stephie Eicher überlegen den Titel der Vereinsmeisterin, siegte aber zusätzlich auch noch in ihrer Klasse und war insgesamt die 3.-schnellste Dame. Platz 2 und 3 am Stockerl gehen an Julia Sperr und Manuela Höllnsteiner.

Bei den Herren siegte Felix Hermanutz genauso überlegen vor Roland Sperr und Markus Fiedler. Charly Schiemer war dieses Jahr ausnahmsweise nicht mit dem Waffenrad mit nur einem Gang, sondern mit einen Rennrad unterwegs.

Es war wie alle Jahre eine sehr gelungene Veranstaltung, die von Oberst Cerny sehr gut organisiert war. Der Abend fand dann am Dachsteinblick noch einen gemütlichen Ausklang und wir freuen uns schon wieder auf die Vereinsmeisterschaften 2018, mit hoffentlich wieder großer Beteiligung vom ASC!

Alle Ergebnisse im Detail:

Damen:
Stephanie Eicher         15:35,60 Klasse: Damen 2 Klasse Rang: 1
Julia Sperr                  17:10,02 Klasse: Damen 2 Klasse Rang: 4
Manuela Höllnsteiner   18:49,71 Klasse: Damen 2 Klasse Rang: 6
Martina Leitner           19:14,51 Klasse: Damen 2 Klasse Rang: 7

Herren:
Felix Hermanutz         11:48,55 Klasse: M-Allg Klasse Rang: 8
Roland Sperr              12:59,02 Klasse: M-AK1 Klasse Rang: 9
Markus Fiedler            13:24,04 Klasse: M-AK2 Klasse Rang: 7
Tobias Meister            14:23,79 Klasse: M-AK1 Klasse Rang: 13
Stefan Hamader         14:25,78 Klasse: M-AK1 Klasse Rang: 14
Charly Schiemer         16:34,07 Klasse: M-AK3 Klasse Rang: 8

Eine herzliche Gratulation an die Vereinsmeister!!!

Bericht von Armin Hrouda:

Nach 2 Jahren Pause war es wieder mal Zeit für einen Triathlonbewerb und da eignet sich natürlich ein Bewerb beim Trumer Triathlon, dem Triathlonmekka in der Region, am Besten.
2014 und 2015 startete ich hier schon über die Sprintdistanz. Heuer meldete ich mich aber für die Olympische Distanz, auch Kurzdistanz genannt, an. Neuland da dies meine erste Kurzdistanz war.
Bei der Anreise am Sonntag, 23.07.17 regnete es und ein Gewitter zog übers Land, keine optimalen Bedingungen jedoch bei Ankunft und einchecken in der Wechselzone wurde es trocken und die Sonne kam zum Vorschein. Mein Ziel lautete unter 3 Stunden und ich ging motiviert aber ohne große Anspannung in das Rennen.
Um 08:30 hießt es Start über die 1,5 km Schwimmen (2 Runden mit Landgang) in der 1. Welle gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Tobias und Hannes.
Mit einer schwachen Schwimmzeit ging es mit den letzten Schwimmern dieser Welle aus dem Wasser, nicht überraschend da auch meine Schwimmvorbereitung sehr überschaubar war, und nach einem zügigen Wechsel gleich auf die 41,5 km kupierte jedoch auch schnelle Radstrecke. Hier fand ich besser in den Rhythmus und konnte mit einer passablen Radzeit von 01:24:24 h in die 2. WZ gehen. 
Beim Laufen über die 10 km schaffte ich, schon leicht ausgepowert, eine gute Zeit von 46:09 min. und erreichte das Ziel in einer Zeit von 02:56:19 h. Ein doch sehr heißes und schnelles Rennen mit einem zufriedenen Resultat.
Nächstes Jahr natürlich wieder, jedoch mit einer deutlich besseren Schwimmvorbereitung ?

Charly Schiemer hat an den letzten Wochenenden bei zwei Läufen teilgenommen:

WK10 /1.7.2017 32.igster Ternberg Marktlauf 5,2km
Nach dem Aufwärmen daheim („Buchenzaun schneiden) bin ich nach Ternberg gefahren ca. 90km und hatte seit langer Zeit wieder das Gefühl gehabt, dass ich beim Laufen ein gutes Tempo habe.
Mit 19:07 war ich im Ziel und erreichte sogar Rang 3  in der M55 und den 16. Gesamtplatz von 73.

WK11 / 8.7.17 /34 .igster Steinbacher Dorflauf 11km ca. 250HM
Bei sehr warmen Temperaturen ca. 32 Grad konnte ich die 2 Runden gleichmäßig in 50:24 schaffen (letztes Jahr war ich nur um 27 sec. schneller) und Rang 4 in der M50 von 7 und Gesamtrang 12 von 42 erreichen.
Das schöne an diesem Lauf ist diese einmalige Auf-und AB Naturstrecke, und das Gefühl wieder mein Tempo zu spüren wie vor meiner Verletzung am 10.9.2016.
Nach dem Lauf ein Sprung in den schönen Attersee hat die schöne Veranstaltung abgerundet.
 

Bericht von Berni Eicher:

Am Samstag den 15.7.2017 startete ich bei der Salzkammergut Mountainbike Trophy, und zwar die F-Strecke mit 37,9 KM und 1114 HM.
Gatsch, Gatsch, Gatsch - mehr kann man dazu nicht sagen. Die Überwindung mit zu radeln war groß aber ein Anmelden ohne zu starten ist nicht drinnen ;-).

Trotz dem Regenwetter und kühlen Temperaturen machte dieses Rennen richtig viel Spaß. Vor allem war es das erste richtige MTB-Rennen für mich und die Freude danach umso größer, dabei gewesen zu sein.

Mit einer Zeit von 2h 32min erreichte ich den 19. Gesamtplatz bei den Damen. Es war eine Spitzenveranstaltung und ich freu mich aufs nächste MTB- Rennen :-).

Bei heißen Temperaturen konnten 7 Mitglieder einen starken 3. Platz im Bigteam erfahren!! Bericht von Julia Sperr:

Der UASC war beim 24 Radmarathon in Grieskirchen schon mehrmals vertreten, meist in Besetzung eines 4er Teams. Dieses Jahr war der Plan ein Big Team aufzustellen damit möglichst viele Vereinsmitglieder teilnehmen können (bis zu 12 Starter sind dabei möglich). Letztlich haben sich 7 Teilnehmer gefunden, die gemeinsam auf dem 21,5km langen Rundkurs von Grieskirchen nach Bad Schallerbach möglichst viele Kilometer radeln wollten: Rudi Wagner, Peter Leitner, Markus Fiedler, Roland Sperr, Manuela Höllensteiner, Martina Leitner und Julia Sperr. Nach einiger Vorbereitung hat dann Roland um 12 Uhr das Rennen für das Team „Dirndln und Buam vom UASC-Attersee West“ bei schwül heißen Temperaturen eröffnet. Danach haben wir uns rundenweise abgewechselt um das Tempo hoch zu halten. Bis auf ein paar kurze (aber dafür heftige) Regenschauer konnten wir bei guten Bedingungen unsere Runden abspulen. In der Nacht wurde dann auf einen 2er Rhythmus gewechselt und Roland hat zusätzlich eine 6-Runden Schicht übernommen damit für alle eine Schlafpause möglich ist. Bis zum Abend lagen wir in der Gesamtwertung der Big Teams mixed noch eher im hinteren Mittelfeld, doch während der Nacht haben wir Platz für Platz gut gemacht und haben uns dann am Morgen auf Platz 3 wieder gefunden. Diesen Platz gab es dann natürlich zu halten, deshalb haben alle noch einmal fleißig in die Pedale getreten und ihr Bestes gegeben. Mit der Abschlussrunde von Martina war es dann fix: Wir haben den 3. Platz bei den Big Teams mixed geschafft, die Freude war natürlich groß! Vielen Dank noch einmal an alle Teilnehmer und die Support Crew – es war uns ein Volksfest!

Gesamtergebnis:
Dirndln und Baum vom UASC-Attersee West
Platz 3: 38 Runden (817,0 km), 24:20:42
Rudi Wagner
Peter Leitner
Markus Fiedler
Roland Sperr
Martina Leitner
Manuela Höllensteiner
Julia Sperr

Bericht von Armin Hrouda:

Am 01. Juli 2017 war es wieder Zeit für ein besonderes sportliches Highlight in meiner diesjährigen Saison, der Traunsee Bergmarathon 2017 – Rund um den Traunsee.
Bei ausgezeichneten Bedingungen (bewölkt, tw. Sonnenschein und angenehmen 17 Grad) ging es mit weiteren hunderten Bergmarathonis, bei meinem schon 4. Antritt, wieder von Ebensee über den Feuerkogel – Hochsteinalm – Grasberg und Gmundnerberg Richtung Ziel am Gmundner Hauptplatz, gesamt 35 km und 2.000 hm (lt. Veranstalter). Die Gesamtdistanz über 70 km und 4.500 hm (auf den Bergen rund um den Traunsee) muss noch ein paar Jahre warten und so freute ich mich wieder die bekannte und auch schnelle Halbdistanz laufen zu dürfen. Pünktlich um 08:30 ging es, bei leichten Nieselregen der sich aber auch nach 15 min. wieder verabschiedete, in Ebensee los, gleich direkt auf den Gipfel des 1.592m hohen Feuerkogels. Nach einer Stärkung in der Labe im Tal (GH Kräh) ging es weiter über die Hochsteinalm (angefeuert von meinem Vereinskollegen Steve – DANKE Steve ? ) sowie  über den steilen und eintönigen Grasberg Richtung letzten Anstieg auf den Gmundnerberg.
Ich fühlte mich an diesem Tag sehr gut und ging, untypisch für mich, sehr entspannt in dieses Rennen ohne jegliche große Ambitionen und Ziele. Finishen in einer passablen Zeit hieß mein gestecktes Ziel an diesem Tag.
Ich konnte großteils der Strecke laufend zurücklegen sowie die steilen Anstiege in schnellem gehenden Tempo bezwingen. Beim letzten Downhill über den Gmundnerberg ließ ich es nochmal richtig krachen und lief dann die letzten Kilometer bis auf die Zielgerade an der Gmundner Esplanade noch durch.
Mit einer klaren PB von 04:43 h überquerte ich happy und zufrieden die Ziellinie, unglaubliche 45 min. schneller wie im Vorjahr und noch bei Kräften ließ ich mir das Zielbier schmecken.
Ein herzliches Dankeschön gilt meinem Vater, der mich entlang der gesamten Strecke wieder bestens betreute sowie meiner Mutter und meinen Großeltern die mich auch an der Strecke und im Ziel erwarteten und so mir noch zusätzliche Motivation gaben.

Bericht von Markus Fiedler:

So, vier Wochen vor dem Renntag erfuhr ich, das es bei der 200km Strecke eine Teilnehmerbegrenzung gibt, angeblich sind nur mehr fünf Startplätze zu haben. Daraufhin ließ ich alles liegen und stehen um mich schnellst möglich anzumelden. Ich freute mich als ich die Registrierungsbestätigung vom Veranstalter zugesandt bekam, somit hatte ich nun einen fixen Startplatz in der Tasche, nochmal Glück gehabt. Später stellte sich jedoch heraus, das es gar keine Teilnehmerbegrenzung gab. Ha, ha, ha,...
Am 25.06. um 7.00 Uhr fiel der Startschuss, da ich 2016 auch mit dabei war kannte ich den Ablauf und die Strecke bereits. Heuer stand ich im Starterfeld relativ weit hinten, zu meinem Erstaunen entstanden unmittelbar nach dem Start schon größere Gruppen mit teils großen Abständen, obwohl ich von einer neutralisierten Fahrt bis zum Scharfling ausgegangen bin. Natürlich gab es auch heuer wieder zahlreiche Stürze. Für die Dauer des Rennens viel der Rohstoffpreis von Carbon um 10%. Kurz nach St.Gilgen konnte ich die letzte Lücke zur Spitzengruppe schließen. Das Rennen verlief nicht unbedingt nach meinem Geschmack, ich fuhr in einer Gruppe mit zeitweise mehr als 30 Fahrer, nur fünf bis acht "Idioten" machten das Tempo, ich zählte natürlich zu den "Idioten". In Bad Goisern angekommen hatte ein Mitstreiter (auch ein Idiot) keine Flüssigkeit mehr on Board. Daraufhin reichte ich ihm meine Trinkflasche, den ich wusste ja vom Vorjahr, das auf der Großalm neue Flaschen gereicht werden und bis dorthin schaffe ich es. Der Mitstreiter verließ mich an der Labestation kurz nach Bad Ischl um seine Tanks wieder auf zufüllen. Auf der Großalm angekommen, war der Durst schon groß, aber es war auch gleich klar, das ich heuer keine Trinkflasche bekomme, denn diese "Trinkflaschen Überreichungs-Aktion" gab es heuer leider nicht, dürfte der Flaschensponsor abgesprungen sein. Somit musste ich mit wenigen Millilitern auskommen, denn ein stehen bleiben und nachfüllen kam auf gar keinen Fall in Frage. Kurz vor Nußdorf habe ich mir ein Gel etwas Salz und die verbleibenden Milliliter verabreicht. Das RAA-Team machte Werbung in eigener Sache, zugleich feuerten sie jeden einzelnen Athleten am Weg nach Oberraschau kräftig an, coole Sache, danke!
In Loibichl angekommen waren es nur mehr wenige Kilometer bis nach Mondsee, ich gab nochmal Gas, konnte somit die Ziellinie vor Andi Goldberger und der besten Frau überqueren. Mit einer Zeit von 5:48:35, wurde ich gesamt 78igster und war um einige Minuten langsamer als im vorigem Jahr, bin aber insgesamt mit meiner Leistung zufrieden. Eins habe ich auf alle Fälle gelernt, der Ablauf eines Rennens ist nie gleich, maximal ähnlich!

Ich möchte mich ebenfalls bei Angelika für ihre Unterstützung bedanken!!!
Selbstverständlich gratuliere ich meinen Vereinskollegen, aber noch mehr den Kolleginnen, habt ihr trotz Nervosität sehr gut gemeistert. Ich glaube, da gibt es eine Neuauflage am 24.06.2018.

Bericht von Kurt Schneeweiß:

Nachdem ich mit meinem Ergebnis von 2016 bei der Tour B (134 km / 1.150 Höhenmeter) sehr zufrieden war, nahm ich mir heuer die Tour A (200 km / 2.300 Höhenmeter) vor.

Pünktlich um 07:00 Uhr fiel der Startschuss. Das Tempo zu Beginn war recht angenehm und auch beim ersten Anstieg auf die Postalm fühlt ich mich sehr gut. Danach wurde das Tempo in meiner Gruppe Richtung Abtenau, bis hin zum Pass Gschütt und Richtung Hallstätter See immer weiter gesteigert und ich hatte große Mühe, mitzuhalten.

Auf der Strecke von Altmünster Richtung Großalm sprang mir die Kette heraus und ich verlor den Bulk. Ein anwesender Polizist kam mir sofort zur Hilfe. Ich bedankte mich beim „Freund und Helfer“ und bekam von der Exekutive noch einen kräftigen Schubser mit auf den Weg. Erschöpft machte ich mich auf den Weg zur Großalm, wo einige Radfahrer der verlorenen Gruppe die Labe nutzten.

Unten in Steinbach am Attersee angekommen, hatte ich mich soweit erholt, dass ich wieder mithalten und auch kurz Führungsarbeit leisten konnte. In Attersee am Attersee war dann aber Schluss und ich musste leider abreißen lassen. Somit fuhr ich mein eigenes Tempo Richtung Nußdorf/Streit und schließlich bis Mondsee.

Nach 6:33:43 und 30,5km/h Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte ich mit Platz 263 von 485 glücklich das Ziel. Anschließend besuchten wir noch die Nudelparty im Festzelt. Gratulation auch an die Vereinskollegen/innen für die hervorragenden Leistungen!

Strecke: 200km / 2.300 Höhenmeter
Zeit: 06:33:43
Gesamtrang 263 von 485

Bericht von Julia Sperr:

Der Mondsee Radmarathon war mein erstes „richtiges“ Radrennen und damit ich nicht alleine starten muss, habe ich Marlene Braun mit ihrem Startplatz zwangsbeglückt. Nachdem sich auch Manu Höllnsteiner für die Strecke C über 75 km angemeldet hat, sind wir dann am Sonntag zu dritt -  mit mehr oder weniger spürbarer Nervosität - an der Startlinie gestanden.

Wir haben uns alle vorgenommen, nicht zu schnell zu starten damit wir nicht gleich zu Beginn zu viel Kraft liegen lassen. Natürlich ist dieser Vorsatz nicht so einfach einzuhalten denn das gesamte Feld ist mit einem schnellen Tempo gestartet. Als ich dann auch noch von Manu und ihren Begleitern überholt wurde, habe ich endgültig alle Vorsätze über Board geworfen und wir sind mit einem ordentlichen Tempo über den Scharfling gesaust.

Während ich bei der großen Gruppe, die sich mittlerweile formiert hatte, bleiben konnte, hat Manu leider den Anschluss verloren. Marlene hat sich in der Zwischenzeit mit einer kleinen aber feinen 5er Gruppe auf den Weg Richtung Bad Ischl gemacht und hat auch immer wieder Führungsarbeit übernommen. Bis zum Weißenbachtal hat sich meine Gruppe aufgrund der zahlreichen, kurzen Anstiege halbiert.

Ich konnte gut mithalten und habe dann versucht noch einmal alles zu geben und die letzten Kilometer Richtung Mondsee (trotz anhaltenden Regen) zu genießen. Das hat leider nicht so gut geklappt, denn kurz vor dem Zieleinlauf ist ein Radfahrer vor mir gestürzt und ich konnte nicht mehr ausweichen und habe ebenfalls mit dem harten Asphalt Bekanntschaft gemacht.

Manu ist währendessen mit einer super Zeit von 02:12 ins Ziel gekommen und Marlene hat mit ihrer Zeit von 02:23 ebenfalls eine tolle Leistung gezeigt – gut gemacht, Mädels! :-)

Unsere Gesamtzeiten (allerdings Brutto, da keine Nettozeiten verfügbar sind):

Manuela Höllensteiner 2:18:29
Julia Sperr 2:28:29
Marlene Braun 2:30:05

Bericht von Kurt Schneeweiß

Bereits zum dritten Mal nahm ich 2017 beim Charity Duathlon Powang teil. Das kurze, aber knackige Rennen ist immer ein guter Formcheck.

Wie jedes Jahr war ich wieder viel zu spät am Start und musste mich im letzten Drittel einordnen. Ich konnte jedoch in den ersten Kilometern vor dem Anstieg zur Hochalm einige Plätze gutmachen und diese auch bis zur Wechselzone in 0:38:32,4 und mit Platz 3 in der AK1 halten.

Aufgrund der guten Schneeverhältnisse im Winter 2016/2017 ist meine Laufform leider bescheiden :-) und ich musste einige Plätze einbüßen. Schlussendlich erzielte ich dennoch mit einer Zeit von 1:02:19,9 den 7. Platz in der AK1 und gesamt den 19. Platz. Danke auch auf diesem Wege noch einmal an die Familie Feichtl für die Versorgung auf der Laufstrecke und Marlene für die Fotos!

Alles in allem eine tolle Veranstaltung und ein zufriedenstellendes, verletzungsfreies Rennen. 

Charly Schiemer hat in den letzten Wochen mehrere Wettkämpfe bestritten:
 

05.06.2017: 28.Pfandler Dammlauf / 7,2km

Kurz entschlossen und nach der Prozession von Abtsdorf auf den Kronberg fuhr ich nach Pfandl. Da ich meine Laufhose nicht mit hatte bin ich mit der Lederhose gelaufen und lief eine Zeit von 31:37 und erreichte damit Rang 6 in der M50 von 17 (PB 2006: 26:37).

 

11.06.2017: Salzkristalllauf Hallein / 14,065 km

Ein super schöner Panoramalauf entlang der Salzach. Leider habe ich die ersten 4 km zu schnell begonnen und konnte die gewünschte Zeit unter einer Stunde nicht erreichen.
1:00:20 ergab dann Rang 2 in der M50 – Gesamtrang 12 von 58.

 

23.06.2017: 32. Vöckla-Ufer-Lauf / 8 km

Nach zwei jähriger Pause startete ich wieder beim Klassiker der Willis Running Tour. Leider gesundheitlich nicht ganz fit und nach sehr viel Arbeit an diesem Tag und noch dazu sehr schwüles Wetter (ca. 30 Grad um 19:30 Uhr abends)  kam ich in 35:06 ins Ziel (PB 29min)
Rang 5 in der M50 von 14 und Gesamtrang 31 von 105.
Laufkollege Hrouda Armin kam in 34:19 Rang 7 M20 Gesamt 26 ins Ziel.
Das schönste war dann ein kühles Bad in der sauberen Vöckla.

 

Bericht von Roland Sperr:

Am 25.06. fand der Mondseer Radmarathon statt. Nachdem ich die 75km und die 134km Strecke bereits kannte, sollte es dieses Jahr die 200km Strecke mit 2.300 Höhenmetern werden. Der Start erfolgte um 7 Uhr bei bereits sehr warmen Temperaturen.

Auf den ersten Kilometern ging es noch neutralisiert Richtung Scharfling. Leider sind viel zu viele Radfahrer bereits auf den ersten Kilometern viel zu motiviert unterwegs, obwohl es bis zum Anstieg zur Postalm um gar nichts geht. So kam es auch immer wieder zu Stürzen, meist hervorgerufen durch auf der linken Fahrspur überholende Radfahrer, die dann wieder nach rechts mussten, wenn ein Auto entgegenkam. Es gab zwar Begleitmotorräder, die versuchten das Feld auf der rechten Fahrspur zu halten, aber unbelehrbare Egoisten gibt es halt leider auch unter den Radfahrern.

Ab dem Anstieg zur Postalm entzerrte sich das Feld dann und jeder fuhr sein Tempo. Es war sehr schwül und man konnte den nahenden Regen bereits an der Luftfeuchtigkeit ahnen. Oben angekommen ging es in die Abfahrt nach Abtenau, die von den meisten nicht nur mit angezogener Handbremse, sondern anscheinend mit Schneeketten absolviert wurde. So konnte ich ohne riskant unterwegs zu sein, trotzdem sehr viele Fahrer überholen.

Auf dem Weg zum Pass Gschütt nach Gosau war ich in kleinen Gruppen unterwegs, genau auf der Passhöhe holte uns dann eine sehr große Gruppe mit mehr als 50 Fahrern ein. Diese Gruppe blieb dann auf dem Weg von Gosau über Goisern, Ischl, Ebensee bis nach Altmünster und damit den Anstieg zur Großalm zusammen. Bei der Abbiegung zum Weißenbachtal begann es leicht zu regnen, hörte aber in Ebensee wieder auf. Ab Altmünster kam dann aber der große Regen und begleitete uns das restliche Rennen.

Meinen eigentlichen Plan in Altmünster abreissen zu lassen verwarf ich dann aber wieder und blieb auch über die Großalm und rund um den halben Attersee bei der Gruppe. In Nußdorf schließlich musste dann aber die Toilettenpause her, die ich schon viel zu lange aufgeschoben hatte. Von da an ging es dann eher gemütlich Richtung Ziel, welches ich in knapp unter 6 Stunden erreichen konnte.

Gratulation auch an Kurt und Markus für ihre Leistung beim 200er, sowie an Tobias und Hannes zum 134er und den Damen Julia, Manu und Marlene zum 75er! Auch Danke an Angelika fürs Anfeuern und die Unterstützung!

Strecke: 200km mit 2.300 Höhenmetern
Zeit: 05:57:13
Gesamtrang 129 von 485 / Klasse U45 Rang 74

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West