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Bericht von Johannes Humer:

Nachdem ich letztes Jahr schon die Strecke Ebensee-Gmunden „genossen“ habe, wollte ich dieses Jahr die Traunsee-Runde komplettieren und nun die Etappe Gmunden-Ebensee in Angriff nehmen. Die Teilstrecke Gmunden-Ebensee ist mit 2500 Hm etwas länger und mit dem Naturfreundesteig auch etwas „alpiner“ als die gegenüberliegende Teilstrecke.


Pünktlich um 5 Uhr starteten ca. 150 Sportler am Gmundner Rathausplatz bei angenehmen Verhältnissen im Morgengrauen. Die ersten Kilometer führten rauf auf den Gmundnerberg und durch den Gschliefgraben wieder runter zum Ostufer. Es folgten die knackigen Höhenmeter rauf auf dem Naturfreundesteig zum Traunsteinhaus. Im dichten Nebel am Traunsteinplateau verpasste ich dann leider die Abzweigung runter zum Mairalmsteig und verlor wertvolle Zeit und Höhenmeter da ich erst kurz vor der Gmundnerhütte bemerkte dass ich auf dem falschen Weg war.

Also nichts wie zurück und runter zur Labe Kaisertisch was angesichts der Regenfälle vom Vortag einigermaßen heikel war. Danach ging es auf Forststraßen weiter bis zur nächsten Labe in Karbach. Auf dem letzten Anstieg zum Spitzelstein musste ich dann leider ordentlich Tempo rausnehmen um mich noch bis zur nächsten Labe zu schleppen wo ich gestärkt durch Cola noch die letzten Kilometer bis Ebensee runterschpulte.

Am Ende standen 7 Stunden 3 Minuten (Platz 60/100) auf der Anzeigetafel, aber aufgrund des „Verhauers“ am Traunstein werde ich wohl nächstes Jahr nochmal antreten müssen um diese offene Rechnung noch zu begleichen...

 

 

Bericht von Florian Scholz:

Timelkam. Ein Heimspiel. 2 Runden (gesamt 8km) auf großteils Schotter und ein wenig Asphalt.

Bei perfekten Bedingungen - leichter Regen, angenehm kühl - ging der Vöckla-Ufer-Lauf am 6.7. über die Bühne. Nachdem ich den ganzen Tag beim Aufbau im Zielgelände und bei der Startnummernausgabe auf den Beinen war fühlte ich mich vor dem Start nicht unbedingt in überragender Verfassung. Trotzdem ging es darum meinen 2. Platz der Timelkamer Marktmeisterschaft vom Vorjahr zu verteidigen. Hinsichtlich der Altersklassenwertung wusste ich schon dass es angesichts starker Konkurrenz nichts zu holen geben würde.

Nach dem Startschuß ging es wieder mal sehr flott dahin. Auf den ersten beiden Kilometern war das eine für mich nahezu selbstmörderische Pace von 3:49 bzw. 3:59 min/km. Aber nachdem alle um mich herum ebenfalls so Gas gaben konnte ich nicht viel reduzieren. Immerhin konnte ich mich den Rest der ersten Runde an Willi Peer rankleben, der mich normalerweise immer zersägt. Vereins- und Lauftreffkollege Armin sah ich nur mehr entfernt von hinten, er schob sich pro Kilometer immer ein paar Meter weiter von mir weg.

Anfangs der zweiten Runde ging ich an Willi vorbei, konnte ihn jedoch nicht abschütteln. In der Eidinger Au am Wendepunkt über die Vöckla war ich dann schon ziemlich leer, die Beine machten aber zum Glück noch weiter.

Auf dem letzten Kilometer kurz vor der Agerbrücke wollte Willi schon an mir vorbei, ich konnte seinen Angriff aber noch abwehren. Auf den letzten 300 Metern hatte ich dann aber leider nichts mehr entgegenzusetzen und er zog an mir vorbei.

Ausgepumpt kam ich dann in 32:55min ins Ziel - in der Altersklasse mit Platz 12 nicht wirklich zufriedenstellend. Gesamt ergab es Rang 30 von
103 ins Ziel gekommenen StarterInnen. Wichtiger war aber dass ich es wieder aufs Podest der Marktmeisterschaft geschafft habe - diesmal als 3. - und da ich die beiden vor mir liegenden Läufer gut kenne kann ich äußerst gut damit leben. Nächstes Jahr gibt es dann wieder die Revanche! :-)
 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei angenehmen Laufwetter ca. 16 Grad waren diesmal bei den Herren 30 Teilnehmer am Start.
Ich bin gleich zu Anfang in ein gutes Lauftempo reingekommen und konnte gut mit dem Runningtour-Chef Willi Peer mit halten und sogar ca. 1km vor dem Ende der ersten Runde überholen.
Bei Runde 2 nach dem starken Anstieg zum Wald rauf musste ich Willi passieren lassen und kam in einer guten Zeit von 50:48 (Willi war nur 17 sec vor mir) ins Ziel.
Das ergab Rang 3 in der M50 von 7 Teilnehmern und Gesamtrang 8.

Bericht von Armin Hrouda:

Gleich nach dem Vöckla-Ufer Lauf 2018 und 6 Stunden Schlaf ging es dann am Samstag weiter nach Ebensee. Mit dem 30. Traunsee Bergmarathon stand ein weiteres Saisonhighlight auf meinen Saisonplan. Vor allem dieses Jahr war dieser Bergmarathon etwas ganz spezielles, war es nicht nur das 30 jährige Jubiläum sondern auch meine 5. Teilnahme sowie die 10. und letzte Teilnahme meines Vaters. Etwas ganz besonderes ? #dadandsongoals ?
Mitsammen bestritten wir die Halbdistanz von Ebensee nach Gmunden, 34 km und 2.000 hm.
Ohne große Nachwehen vom Vorabend starten ich dann mit meinem Dad bei bewölktem Himmel und feuchten Terrain um 08:30 mit weiteren 361 SportlerInnen am Hauptlatz von Ebensee. Der Bergmarathon ist schon weiter über die Landesgrenzen hinaus bekannt, top organisiert und ein echtes Erlebnis begeistert jährlich tausenden Teilnehmer sowie Zuseher!

Wir fühlten uns an diesem Morgen fit und motiviert und los ging es von Ebensee gleich rauf auf den Feuerkogel, drückend heiß und schwül war der Aufstieg durch Wald und Schotterpisten, doch wir erreichten in ca. 1,5 h die erste Labe kurz vor der Seilbahnbergstation. Nach einer Stärkung ging es gleich wieder über einen Steig runter zum Gasthaus in der Kreh an der Straße die zu den Langbathseen führte. Der Steig hatte es in sich, steil und voll mit rutschigen Wurzeln und Geröll. Hier machten wir gesamt ca. 1.000 hm. Nach einer erfrischenden Stärkung an der zweiten Labe starteten wir dann hinauf auf die Hochsteinalm. Wir wechselten uns mit der Führungsarbeit gut ab, manchmal erhöhte ich mein Tempo bergauf und jeder ging sein eigenes Tempo. Auf der Hochsteinalm, am höchsten Punkt, trafen wir uns wieder und gemeinsam ging es dann durch den Wald zur 3. Labe in Mühlbach. Viel war schon geschafft, munter ging es dann weiter auf den Grasberg Richtung Gmunden. Der direkte Aufstieg hatte es in sich doch schön konstant erreichten wir auch hier die  4. Labstelle am Grasberg mit einem immer begleitetenden traumhaften Panorama über den Traunsee mit Blick auf den Traunstein.

Gleich wieder runter und mit direktem Angriff auf den letzten Berg, den Gmundnerberg. Die Freude es bald geschafft zu haben und je einen pers. Meilenstein zu setzen, ließ die Anstrengungen sowie die ausgepowerten Füße vergessen. So erreichten wir dann die 5. Labstelle beim Urzn am Gmundnerberg und nach der letzten Stärkung ging es dann eine Trail hinunter Richtung Altmünster. Beim Roten Kreuz Gmunden vorbei runter zum Toscanaparkparkplatz. Geschafft, wir bogen auf die lange Zielgerade an der Esplanade ein, bejubelt von vielen Zuschauern und Touristen ließen wir uns, bei strahlenden Sonnenschein und traumhafter Kulisse von Schloss Ort, Traunsee und Traunstein, ins Ziel „tragen“. 

Gemeinsam, Hände nach oben überquerten wir die Ziellinie am Gmundner Rathausplatz in 06:06:59 h. (172. Und 173. Platz) – zufrieden und glücklich!
An diesem Tag stand nicht eine bestimmte Zeit im Vordergrund, sowie wäre heute für mich pers. einiges noch machbar gewesen, sondern das gemeinsame Schaffen und Finishen des zehnten und letzten Bergmarathon meines Vaters. Herzliche Gratulation & Respekt zu dieser Leistung sowie Aufnahme in den Bergmarathon Golden Club! Danke für diesen schönen Tag und das einzigartige Erlebnis.

Bericht von Armin Hrouda:

Zum bereits 32. Mal wurde heuer wieder der Vöckla-Ufer Lauf 2018 in Timelkam organisiert, eine von sieben Stationen der Willi’s Runningtour 2018 im Bezirk Vöcklabruck.

Natürlich war ich bei meinem Heimrennen mit dabei, nicht wieder nur als Mitglied im Organisationsteam sondern auch um meinen 3. Platz bei den Timelkamer Marktmeisterschaften von letztem Jahr zu verteidigen oder auch vl. zu verbessern.
Die Vorbereitungen liefen  in organisatorischer sowie sportlicher Hinsicht, dank den speziellen wöchentlichen Lauftrainings von trainierenmithirn.at unter Florian Scholz wo auch ua. die Strecke analysiert wurde, einwandfrei und dem Timelkamer Laufhighlight stand nichts mehr im Wege. Auch der angesagte Dauerregen am 06.07.18 mit 15 Grad Temperatur, irritierte uns nicht.

Bei leichtem Nieselregen und angenehmen 15 Grad ging es dann am Freitag mit den Kinderläufen um 18 Uhr, Gemeindelauf mit 4 km (1 Vöckla-Ufer Runde) sowie dann der Hauptlauf über 8 km (2 Vöckla-Ufer Runden) los. Einige Zuschauer, vor allem Eltern, Freunde und Bekannte des Laufsports versammelten sich zu den jeweiligen Starts am Zielgelände direkt beim Vöckla-Ufer Spielplatz und die Stimmung war trotz dem Wetter ausgezeichnet. Der Start war wie immer das eh. GH Knoll am Freyungplatz und hier durften wir dann auch bei perfektem Laufwetter rund 140 LäuferInnen aus der Region und über die Bezirksgrenzen hinaus begrüßen.

Für meine ULTIMA trainierenmithirn.at Kollegen und mich hieß es dann um 18:30 Startschuss beim GH Knoll und von Beginn an ging es gleich temporeich auf den 4 km Rundkurs, der 2-mal zu durchlaufen war. Die Topathleten und Führenden der Runningtour setzten sich gleich ab und das Feld begann sich vor den ersten Engstellen entlang der Vöckla aufzuteilen, vorne dabei mein Kollege Patrick der auch am Ende den 7. Platz Gesamt (2. Platz AK) erreichen konnte. Gratulation!

Zu meinem Lauf, ich fand gleich wieder gut in den Rhythmus, machte Tempo und konnte die erste Runde mit einem Schnitt unter 04 min. laufen, auf dieser doch leicht kupierten und gemischten (Schotter, Asphalt) Rennstrecke. Dank meinem Laufbekannten Roli blieb ich auf Zug und gemeinsamen liefen wir die 2. Runde in konstantem Tempo immer knapp den Kilometer unter  4 Minuten. Auf der 2. Runde wurde mir klar, dass ich mich von meinen Laufkollegen Flo (letztes Jahr 2. Platz Markmeisterschaften) deutlich abgesetzt habe und nun den 2. Platz bei den Timelkamer Markmeisterschaften holen werde. Patrick war schon außer Reichweite und so gab ich nochmals Gas, setzte mich 1 km vor dem Ziel von Tempomacher Roli ab und lief mit einer Zeit von 32:14 min. auf die 8 km glücklich und voller Freude durchs Ziel. 2 Minuten schneller wie letztes Jahr sowie schneller als der Marktmeister 2017. Ich reihte mich Gesamt auf dem 25. Platz (11. Platz einer starken AK) ein.

Mein UASC Vereinskollege kam dann als 3. ins Ziel und so war das ULTIMA Siegerpodest der Marktmeisterschaften komplett, darunter 2 Sportler des UASC Attersee West wie man dann auch auf den Ergebnislisten herauslesen konnte.
Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden, neue PB und wieder ein Podiumsplatz in Timelkam.

Bericht von Julia Sperr:

Bereits nach dem 24h Rennen in Grieskirchen 2017, haben meine Vereinskollegin Manu Höllensteiner und ich über einen gemeinsamen Start im 6h Rennen im nächsten Jahr gesprochen. Und nachdem wir beide den Mondsee Radmarathon vor zwei Wochen erfolgreich abgeschlossen haben, stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege und wir haben uns noch schnell vor Anmeldeschluss online angemeldet.

Die Bedingungen am Renntag waren dann eigentlich perfekt: mit knapp über 20 Grad und Sonnenschein hat sich der Veranstaltungsort von seiner besten Seite gezeigt. Erst nach meiner ersten Runde habe ich festgestellt, dass es einen kleinen Hacken gibt: der Wind war in diesem Jahr extrem und hat vor allem den Abschnitt von Bad Schallerbach nach Grieskirchen deutlich erschwert.

Umso stärker ist die Leistung von Manu einzuschätzen, die die ersten beiden Runden nach dem Startschuss mit einer sehr guten 39er Zeit geschafft hat. Ich habe mich leider etwas mehr gequält da ich keine Gruppe gefunden habe bzw. nicht dran bleiben konnte und damit allein gegen den Wind ankämpfen musste. Das hat sich auch auf den weiteren Runden nicht viel gebessert und damit bin ich mit meinen Rundenzeiten nicht zufrieden (43:42 im Mittel). Manu hat trotz angeschlagener Gesundheit super gekämpft und auch die folgenden Runden mit guten und stabilen Zeiten (41:20/41:55/42:37) beendet und uns damit den 6. Platz in der Gesamtwertung gesichert.

Fazit: tolle Stimmung entlang der Strecke, super Teamgeist und (fast) perfekte Bedingungen – insgesamt also ein gelungenes Wochenende mit den Vereinskollegen!

Bericht von Roland Sperr:

Am 07.07.2018 fand der 6/24h Radmarathon in Grieskirchen statt. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder ASC-Teams bei den 24h-Bewerben vertreten waren, standen dieses Mal 2er-Teams für das 6h-Rennen am Start. Das Herrenteam bestand aus Kurt Schneeweiß und Roland Sperr.

Nachdem um 11:45 Uhr die 24h-Teams auf die Strecke geschickt wurden, fiel um 11:50 Uhr der Startschuss für das Feld der ca. 75 2er-Teams des 6h-Bewerbs (Damen und Herren).
Die Strecke führt für alle Starter durch den Stadtkern von  Grieskirchen und dann im Uhrzeigersinn über Pollham und eine kurze Bergwertung nach Bad Schallerbach um anschließend entlang der Hauptstraße wieder direkt nach Grieskirchen zurückzukehren. Eine Runde hat 21,5km und 170 Höhenmeter und sollte nach Möglichkeit innerhalb der 6 Stunden so oft wie möglich bewältigt werden. Wir wechselten uns dabei jede Runde ab.

Während der 6 Stunden blies konstanter und relativ starker Westwind. Dieser erleichterte zwar das Radfahren auf den flachen km der ersten Streckenhälfte, machte aber die Rückfahrt von Bad Schallerbach nach Grieskirchen zu einer recht harten Angelegenheit. Das Feld der 6h-2er-Teams teilte sich relativ schnell auf und daher kam es auch nicht zum sonst so gewohnten Zielsprint nach 6 Stunden. Wir konnten uns im vorderen Teil des Feldes wiederfinden und belegten den 12. Platz von 64 Teams mit 11 gefahrenen Runden. Somit konnten wir gleich viele Runden wie das Siegerteam absolvieren.

Natürlich möchten wir auf diesem Wege auch unseren ASC-Girls zum 6.Platz bei den 6h-2er-Damen-Teams sowie ganz besonders Markus Fiedler zum 3. Platz beim 24h-Solo-Bewerb mit unglaublichen 817 gefahrenen Kilometern gratulieren!

Ergebnis:
11 gefahrene Runden (236,5km) in 6 Stunden
Gesamtrang 12 von 64 (2er-Teams männlich)

Bericht von Sperr Julia:

Am Sonntag stand mit dem Mondsee Radmarathon mein bisher längstes Radrennen auf dem Plan: die Strecke B mit 140km und 1600hm war für mich auf jeden Fall eine Herausforderung. Den Startplatz habe ich zwei Vereinskolleginnen zu verdanken, die mir eine neue Chance geben wollten nach meinem weniger erfolgreichen Rennen im letzten Jahr (Sturz auf der Strecke C kurz vor dem Ziel). Das Wetter hat es leider auch dieses Jahr nicht ganz so gut mit mir gemeint und so hat es kurz vor Start noch einmal ordentlich geregnet. Der offizielle Start erfolgte dann zwar im Trockenen, dafür war die Straße noch richtig nass und die ersten Kilometer konnte ich kaum unterscheiden ob das Wasser von oben oder unten gekommen ist ;-). Deshalb bin ich das Rennen auch vorsichtig angegangen und habe lieber auf einen guten Windschatten verzichtet als etwas zu riskieren. Dadurch habe ich auch die eine oder andere Gruppe bis Bad Ischl verloren, ab dem Weißenbachtal hat sich das Feld dann etwas mehr aufgeteilt und das Fahren wurde deutlich angenehmer. Ab Unterach hat mich dann auch mein Bruder Roland begleitet und unterstützt und so konnte ich den letzten größeren Anstieg Richtung Weißenkirchen und Lichtenberg sehr gut bewältigen. Die finalen Kilometer nach Loibichl und zurück ins Ziel nach Mondsee gingen dann wie von selbst (auch dank Windschatten) und die Zieleinfahrt bei Sonnenschein und vielen Zuschauern war dann einfach perfekt. Fazit: schöne Strecke, super Support und Ziel glücklich erreicht – die Zeit von 4:46 ist dabei schon fast nebensächlich ;-).
 

Bericht von Manuela Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Am 24.06. um 07:50 Uhr gingen Markus Fiedler und ich zum 32. Mondseer Radmarathon an den Start.
Markus hatte dieses Jahr entschlossen mich auf der Strecke C zu unterstützen. Gerade mal eine Woche zuvor hatte er den 1000er Brevet mit gut 12.000 Höhenmetern mit vielen Strapazen absolviert. Da waren die 75 Kilometer im reduzierten Tempo (da ja ich im Schlepptau) eine leichte Übung für ihn.
Pünktlich zum Start hatte sich der Regen eingestellt, somit wurden wir die ersten Kilometer nur von unten nass. Die Straße trocknete relativ schnell und die Temperaturen waren für ein Rennen bei ca 15°C eigentlich optimal. Nur die Zehen froren ein bisschen da sie von Anfang an nass waren.
Die Strecke kannten wir bereits – von Mondsee über die Scharflinghöhe nach Bad Ischl und übers Weißenbachtal zurück nach Mondsee – in Summe 75 Kilometer und gut 500 Höhenmeter waren zu bewältigen.


Wir starteten im 2. Startblock, Markus voran stimmte das Tempo stets gut auf mich ab und gab mir Tipps aufwärts. Ich heftete mich an sein Hinterrad und so ging es geradeaus und bergauf voll motiviert an vielen Mitstreitern vorbei. Im Weißenbachtal trafen wir auf einige 145 Kilometer Fahrer, mittendrin Vereinskollegin Julia. Zügig ging es weiter bis in die Burgau wo es leider aufgrund der Fahreransammlungen ziemlich schoppte und wir nicht so gut vom Fleck kamen. Von Unterach bis Mondsee übernahm Markus wieder die Führung mit ca 30 Anderen im Schlepptau. Bergauf gaben meine Beine leider nicht mehr soviel her und bis ins Ziel hatte ich ziemlich zu kämpfen nicht mein Zugpferd zu verlieren bzw musste dieses schon etwas an Tempo rausnehmen um mich nicht zu verlieren.


Eingebogen in die Allee fehlte mir nun leider die Kraft für den Zielsprint, so wurde ich auf die letzten Meter noch von Einigen überholt die sich die letzten Kilometer hinter uns eingereiht hatten. Im Ziel angelangt war ich sehr erschöpft aber nicht unzufrieden und natürlich dankbar für die gute Führung von Markus die eine Zeit von 2:07 ermöglichte.

 

Für Florian Scholz standen am Wochenende gleich zwei Wettkämpfe an, am Samstag den 23.06.2018 der Steinbacher Dorflauf mit 11km und am Sonntag den 24.06.218 der Auracher Gemeindelauf mit 7,5km.

Wettkampfwochenende! Es ist zwar kein Badewetter, dafür aber nahezu ideal zum Laufen - maximal 20°, trocken und angenehm luftig. Dieses Mal stehe ich gleich bei 2 Wettkämpfen am Start: am Samstag den 23.6. in Steinbach am Attersee beim trailigen Dorflauf über 11km mit ca. 260 Höhenmetern und am Sonntag dem 24.6. in Aurach am Hongar beim Gemeindelauf über 7,5km (auch mit immerhin 90 Höhenmetern).

Leider waren bei beiden Wettkämpfen relativ wenige StarterInnen beim jeweiligen Hauptlauf - vermutlich aufgrund des am Samstag stattgefundenen Traunsee Halbmarathon. Wirklich schade, beide Veranstaltungen hätten sich mehr verdient gehabt. Immerhin waren die Kinderläufe ganz gut besetzt.

Steinbach - 2 Runden galt es hier zu bewältigen (für die Damen nur eine). Anfang geht es noch leicht wellig auf Asphalt und Schotter dahin, bevor es nach einer Linkskurve steiler hinauf geht. Nach einer scharfen Nahezu-Haarnadel ging es auf den Nikolo-Weg in den Wald hinein retour nach Steinbach - über Stock, Stein und Wurzel. Nach dem vorigen Anstieg hieß das zuerst einmal durchschnaufen und ich klemmte mich vorerst hinter einen anderen Läufer der ein ähnliche Tempo lief.

Kurz vor dem Ende der Runde konnte ich diesen dann überholen und fühlte mich noch relativ gut für die 2. Hälfte. Auch wenn ich hier noch den ein oder anderen Läufer kassieren konnte lief ich weitestgehend allein und sah gerade auf den letzten beiden Kilometern weder vor noch hinter mir jemanden anderen - für meine allerletzten Körner fehlte also ein wenig die Motivation. Überraschend war dann vor allem dass ich mich mit meiner Zeit von 51:52min sogar auf dem 3. AK-Rang (gesamt 10.) klassieren konnte! Mein erstes AK-Podest! Da ich allerdings schon vor der Siegerehrung aufgrund vermeintlicher Chancenlosigkeit heimfuhr habe ich das erst später erfahren. :-(
Merke: solange da bleiben bis das klar ist! ;-)

Am Tag darauf ging es weiter nach Aurach am Hongar. Wieder gutes Wetter, wieder kleines TeilnehmerInnen-Feld. Und etwas schwere Beine von Steinbach (na no na). Kurz nach dem Start reihte ich mich auf dem 9. Platz ein. Mehr tat sich im Wesentlichen am Rest der Strecke nicht mehr. Nach 5km gab es etwas Seitenstechen bevor es dann nach 6km in den letzten Anstieg ging. Dann flog jedoch ein anderer Läufer heran und an mir sowie an den in meiner Sichtweite befindlichen 2 vor mir gelegenen ebenfalls vorbei - keine Ahnung woher der noch die Energie genommen hat!

Da hinter mir niemand anderer mehr in Sichtweite war musste ich am Ende nicht mehr alles rausholen (konnte ich auch gar nicht mehr) und hielt meinen 10. Gesamtrang. Bei der Siegerehrung gab es dann noch ein Zuckerl - AK Rang 2 für meine 32:08min! Vorher jahrelang hinterhergelaufen und dann gleich 2x an einem Wochenende am Podest! Von mir aus kann das so weitergehen. ;-)
 

 

Bericht von Armin Hrouda:

Beim angenehmen Temperaturen  und einem Sonne & Wolken Mix ging vergangenen Freitag der 13. Vöcklabrucker Sparkassen Stadtlauf über die Bühne. Der Stadtlauf ist die letzte Station des  4. Städte Grand Prix, d.h. ein großes und bekanntes Starterfeld war angereist.


Da es mein urspr. Heimrennen ist, musste ich diesen Termin natürlich wahrnehmen und ging dann mit meinem ULTIMA trainierenmithirn.at Laufkollegen vom Lauftreff Timelkam am Freitag um 19:33 an die Startlinie. Nach dem Gesunde Gemeindelauf eine Stunde bevor, wo ca. 1.000 Runden von einer großen Zahl an StarterInnen im gemäßigten Tempo für einen karitativen Zweck bestritten wurde, ging es anschließend beim Hauptbewerb heiß und schnell her. Die rund 140 StarterInnen mussten die 5,8 km Strecke auf 4 Runden bestreiten, die sich durch die Vöcklabrucker Innenstadt zogen. Tückisch mit einem langen aber steigenden Anstieg wo Einteilung ein wichtiger Aspekt für die pers. Planung des Laufs war.
Mit meinem UASC Vereinskollegen Florian Scholz ging es dann los, rauf über den Stadtplatz raus über die Hinterstadt – Parkstraße – Musikheim und über die Vorstadt wieder auf den Stadtplatz.


Ich fand gleich zu Beginn wieder gut in meinen Rhythmus und ließ mich von der Konkurrenz nicht zu höherem Tempo verleiten sowie wechselte ich mich gleich ab Beginn mit anderen Läufern als Tempomacher ab. Florian war immer dicht hinter mir konnte jedoch nicht über die 4 Runden auf mich aufschließen. Die erste Runde ging ich mit einem Schnitt von 03:35 min. sehr schnell an und regelte dann auf 03:51 min. die letzten 3 Runden. Mit einer neuen PB von 23:03:64 min. sprintete ich nach 5,8 Kilometer Asphalt über die Ziellinie. 

27. Platz Gesamt sowie 9. Platz AK, die Freude war groß, kurz danach kam auch schon Flo ins Ziel. Alles in allem eine zufriedene Leistung!

Bericht von Florian Scholz:

Der Abschluß des 4-Städte-Grand-Prix stand an: der Stadtlauf in Vöcklabruck.

Vor dem Lauf lag ich auf Platz 3 der Grand-Prix-Wertung in meiner Altersklasse (M35). Das ist zwar weniger meiner Leistung zu verdanken, sondern den Umständen dass heuer viele der stärkeren Läufer nur bei 1 oder 2 Bewerben an den Start gingen. Nichtsdestotrotz war es ein Ansporn für mich diesen Platz zu halten. Angesichts der gemeldeten Läufer würde es allerdings schwer bis unmöglich werden. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt! ;-)

Das angenehme in Vöcklabruck ist ja dass ich von daheim direkt zum Start laufen kann. So konnte ich das auch gleich fürs Aufwärmen nutzen. Die Bedingungen waren dieses Mal wirklich nahezu ideal: warm mit 22-25°, aber trocken und vor allem überhaupt nicht schwül, sondern im Gegenteil angenehm luftig.

Vor dem Start traf ich mich noch mit den Kumpels vom ULTIMA-Lauftreff in Timelkam für das Gruppenfoto bevor es dann an die Startlinie ging.
UASC-Kollege Armin wollte sich an mich und meine anvisierte Pace von 4:15min/km anhängen (dabei dachte ich mir dass wenn ich Glück habe ich mich an ihn anhängen kann!).

Startschuß. Eine Spur zu weit hinten eingeordnet (Armin ist ein paar Meter vor mir) ging es auf die erste von vier Runden durch Vöcklabruck.
Bis zur ersten Kurve war es recht dicht gedrängt und Armin war dadurch ca. 20m vor mir. Da es in der ersten Hälfte der 1,45km-Runde leicht bergab geht und wie üblich zu schnell gestartet wurde war es kein Wunder dass ich den ersten Kilometer in 3:52 absolvierte. Doch auch danach pendelte sich das Tempo bei knapp über 4:00min/km ein. Gar nicht so übel!

Armin blieb die ganze Zeit in meiner Sichtweite in ca. 20m Entfernung, manchmal kam ich eine Spur näher, mal enteilte er mir wieder ein paar Meter.

Auf der dritten Runde begann wie üblich langsam die Quälerei. Dann die vierte und letzte Runde. Ich musste jetzt schon sehr kämpfen und schnaufte aus dem letzten Loch, Armin hatte anscheinend noch ein paar Körner mehr und brachte mehr Meter zwischen uns. Meine Pace wurde eine Spur langsamer  - 5. Kilometer in 4:10 - aber ich war an dieser Stelle auch inkl. GPS-Ungenauigkeiten ca. 30s schneller als in Gmunden!

Dann das letzte Mal den Stadtplatz hinauf Richtung Ziel, ich versuchte das Tempo anzuziehen - aber merkte wie mein Magen zu rebellieren beginnt. Somit mußte ich den letzten Angriff abblasen und laufe ins Ziel. Dass mir da auf den letzten Metern einer noch vorbeiwischte war zwar ärgerlich (da der auch in meiner AK war), aber zu verschmerzen da ich sowieso keine Chance aufs Podest hatte (8.AK).

Im Ziel stand dann eine 23:36 - gar nicht mal so übel mit der 4:04 Durchschnittspace und der 32. Gesamtrang. Wie zu erwarten hatte mich dann doch noch ein Läufer in der Gesamtwertung für den 4-Städte-Grand-Prix überholt und ich wurde hier 4. in meiner AK. Das hätte ich vor dem ersten Lauf auch ohne Widerreden genommen, war also nicht so schlecht - auch wenn nur jeweils ein paar Sekunden pro Lauf ausgereicht hätten. Vielleicht dann nächstes Jahr. Laufen macht nun endlich wieder Spaß! ;-)

Gestern fanden die alljährlichen UASC Attersee West Vereinsmeisterschaften beim Duathlon in Powang statt.

Am Start standen Bernadette Eicher, Höllnsteiner Manuela, Stefan Hamader, Charly Schiemer, Armin Hrouda und in der Staffel Meister Tobias mit Meister Josef sowie Sperr Julia mit Angelika Krumphuber.

Bei Traumhaftem Wettkampfwetter wurde eine Laufstrecke über 4.5km und eine Radstrecke von 15km absolviert. 

Trotz starker Konkurrenz konnte sich Bernadette Eicher durchsetzen und den 1. Rang in der Klasse "weiblich" erringen.

 

Vereinsmeister wurden somit Bernadette Eicher und Stefan Hamader:

Duathlon weiblich:
1. Bernadette Eicher    (1. AK)  Zeit: 1:05:47
2. Höllnsteiner Manuela   (4. AK)  Zeit: 1:14:01

Duathlon männlich:
1. Stefan Hamader    (12. AK)  Zeit: 0:59:42
2. Charly Schiemer    (18. AK)  Zeit: 1:04:28
2. Armin Hrouda    (26. AK)  Zeit: 1:10:17

Staffel weiblich:
Sperr Julia / Angelika Krumphuber  (2. AK)  Zeit: 1:11:49

Staffel männlich:
Meister Tobias / Meister Josef   (12.AK)  Zeit: 1:03:30

 

Im Anschluss ließ man den Wettkampf noch genüsslich ausklingen.

 

Bericht von Stefan Hamader:

Nachdem ich kein guter Schwimmer bin, aber mich der Triathlon schon immer gereizt hat, habe ich im Winter einen Schwimmkurs besucht. Leider konnte ich das Gelernte noch nicht zu 100% verinnerlichen. Nichts desto trotz kam am 02.06.2018 der Tag der Wahrheit. Das Wetter hat gepasst und der neue Triathlonanzug hatte einen sehr guten Sitz ;)

Das Schwimmen war selbsterklärend nicht die beste Disziplin und daher kam ich als 309 von 327 aus dem Wasser. In meiner persönlich stärksten Disziplin, dem Radfahren,  konnte ich die verlorenen Plätze wieder gut machen und landete auf den 142 Rang (89 Radzeit). Das Laufen bei ca. 28°C machte mir dann doch zu schaffen und ich verlor zum Schluss noch 4 Ränge.

Mit Gesamt 146/327 und 47/91 bin ich für meine ersten Triathlon zufrieden und hoffe mit etwas mehr Training bei den nächsten Events noch etwas mehr herauszuholen.

Berichte von Charly Schiemer:

WK 4: 37 Vorchdorfer Pfingstlauf 5,6 km am 19.5.18
Bei warmen Wetter waren bei dieser schönen Laufveranstaltung über 150 Läufer am Start.
Der größte Teil der Strecke führt über einen traumhaften NAtur-Waldweg, nur zirka ein Km ist auf befestigten Straßen zu laufen.
Ich konnte diesen Lauf wirklich genießen und kam in einer Zeit von 22:50 ins Ziel – Rang 7 in der M50 von 17 und Gesamtrang 53.
Es wird noch einige Läufe benötigen bis ich wieder  meinen Wunsch KM-Schnitt (4er und etwas weniger) erreichen kann.

WK 5: 37.Mondsee Halbmarathon am 3.6.2018
Bei heißem Sommerwetter 26 bis 30 Grad waren heuer 500 Teilnehmer am Start. Ich war durch einen Magen-Darm Virus ziemlich geschwächt an den Start gegangen.
Ich hätte wirklich nicht starten dürfen aber ich dachte bei langsamen Tempo wird es schon gehen.
Bei KM 5 war ich schon so geschwächt, dass ich überlegte umzukehren, bin dann aber doch bis zum Ende gelaufen und kam in einer Zeit von 1:52:53 ins Ziel.
Ich war froh im Ziel zu sein und erreichte Rang 12 in der M55 von 27 und Gesamtrang 241.
 

 

Bericht von Florian Scholz:

- Linztriathlon, Mitteldistanz (1.9km, 90km, 21km), 2.6.2018
- 5:31:21, 68.AK, 162. gesamt (von 319)

Endlich wieder Triathlon! Bei abgesehen von bisschen Wind traumhaftem Triathlonwetter (27°, leicht bedeckt, trocken) war ich beim Linztriathlon über die Mitteldistanz am Start. Nachdem mein Jahresziel der Langdistanz Roth abgeschrieben werden musste habe ich danach auch leider das Training etwas schleifen lassen und nur wenig an meiner Grundlagenausdauer gearbeitet. Das habe ich nach einem passablen Schwimmen (Neo war gerade noch erlaubt) bereits auf der Radstrecke gemerkt. Über 2 Runden mit ingesamt 900Hm war es in der 2. Runde nicht mehr ganz so kraftvoll. Gepaart mit einem blöden Fehler der mir 20km ohne einen Tropfen Wasser (und somit auch ohne Möglichkeit etwas zu essen - die Riegel gehen ohne Nachspülen nicht hinunter) bescherte nicht gerade ideale Vorraussetzungen für den folgenden Halbmarathon. Immerhin konnte ich den Radsplit noch mit 31km/h Durchschnitt beenden.

Beim Laufen wurde mir sehr schnell klar dass die angestrebten 5:10min/km nicht zu machen waren. Dafür waren die Beine zu schwer und die Form einfach nicht da. Auf der 4 mal zu durchlaufenden Wendepunktstrecke am Donaudamm ging es dann nur darum von einer Labe zur anderen (jeweils bei den Wendepunkten) durchzulaufen, dort locker zu gehen, mich zu verpflegen und zu erfrischen und dann wieder anzulaufen. Das gelang soweit gut, es kamen nur die obligaten Zipperlein im Bewegungsapparat in den Beinen links und rechts bereits ab der 2. Runde und der sehnsüchtige Wunsch es den AthletInnen auf der olympischen Distanz gleich zu tun und ebenfalls schon ins Ziel laufen zu dürfen. Aber egal, alles nur Kopfsache - hilft ja nichts, weiter gehts! Auf der 4. und letzten Runde konnte ich sogar das Tempo wieder etwas anziehen und somit den Halbmarathon in 1:56 beenden.

Insgesamt ergab das 5:31:26 für die gesamt Halbdistanz. Eine Zeit, die mit meinem Ziel im Vorfeld gut übereinstimmt und mit der ich gut leben kann. :-)

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West