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Bericht von Florian Scholz:

Jetzt stehe ich doch wieder auf der Startrampe vom King of the Lake - dem genialen Einzelzeitfahren über 47,2km rund um den Attersee. Zum bereits 5. Mal. Wirklich damit gerechnet hatte ich heuer allerdings nicht mehr, bei der Anmeldung war ich zu spät dran und stand nur auf der Warteliste. Doch als ich via Twitter am Dienstag vor dem Rennen(!) gefragt wurde ob ich doch noch mitmachen will stand die Entscheidung sehr schnell fest: da die Atterseerunde so genial zu fahren ist will ich da unbedingt wieder dabei sein!


Meine Form ist nach den vielen Wettkämpfen heuer gefühlt schon stark im Abstieg begriffen, vor allem geistig freu ich mich schon auf die kommende Regeneration. Aber jetzt heißt es noch ein letztes Mal heuer durchbeißen, die Veranstaltung hat sich das eindeutig verdient.
Auf den ersten Kilometern fühlen sich die Beine nicht gut an und es fühlt sich eher wie eine normale Radausfahrt als wie ein Wettkampf an. Obwohl es relativ flach ist kommt kein Tempogefühl auf, dazu trägt aber auch der Gegenwind bei. Die erste Fanzone in Weyregg weckt aber allmählich meine Lebensgeister und ich komme langsam ins Fahren.


Nach Unterach ist das bisschen Wind dann endlich auch auf meiner Seite oder besser im Rücken und das Gefühl wird immer besser, auch wenn schon die ersten Anzeichen der Anstrengung zu spüren sind. Bei den Fanzonen gibt es mir immer einen Motivationsschub, gerade die UASC-Fanzone in Attersee und dann noch die letzte Fanzone beim giftigen Anstieg in Buchberg pushen noch einmal gewaltig.
Die letzten Hügel gehen erstaunlich schnell vorüber und dann bin ich auch schon wieder im Ziel in Schörfling. 1:14:35 ist meine offizielle Zeit. Die Formreste haben mir doch eine PB-Verbesserung von 80s gebracht! Da ich das nicht einmal ansatzweise erwartet hätte kann ich somit nur zufrieden sein. :-)
In dem starken FahrerInnen-Feld bin ich damit zwar gerade mal 380. von 690 sowie 101. von 126 in der AK für Zeitfahrräder (es gibt auch separate RR-Klassen), aber das ist bei diesem Event sowieso nur nebensächlich für mich.


Der King of the Lake war wie immer hervorragend organisiert und ist zum Glück nun soweit etabliert, dass er hoffentlich noch viele weitere Jahre stattfinden wird. Die gesperrte Straße ist einfach der Hammer und zumindest einmal sollte man daran teilgenommen haben!

Bericht von Armin Blasch:

Nach einer kurzen Wettkampfpause im August ging es vergangen Samstag zu meinem nächsten Bewerb in der schon endenen Saison 2018.
Der 24. Walser Dorflauf ist weit über die Grenzen Salzburgs bekannt und zieht jährlich immer mehr Läufer aus Bayern und den angrenzenden Bundesländer an. Die über 400 Starter gingen über div. Distanzen (10 km, 5 km, Partner- sowie Kinderläufe, …) an den Start und der Lauf, der von den Naturfreunden Wals veranstaltet wird, war ein top organisierter und schöner Lauf ua. entlang der Saalach.

Da ich im Sommer auf der Suche nach einem schnellen 10 km Lauf war, wo ich endlich die sub40 schaffen wollte, viel mit dieser Lauf sofort ins Auge. Ein paar ganz kurze Anstiege, Schotter, Wald und Asphalt gemischt. Schnell aber kein reiner Straßenzehner. Das sollte doch klappen, auch ohne spezielle Vorbereitung.

Bei perfekten Wetterbedingungen, bewölkt und 18 Grad ging es dann um 15:00 an den Start, leider dann eine kurze Verzögerung mit neuer Startzeit um 15:15. Ich konnte mich in der 3. Reihe positionieren und dann ging es schon mit hohem Tempo los, zu Beginn mit einem 03:30 Schnitt konnte ich gleich mit einem 03:55 Schnitt in den Rhythmus finden. Das Tempo war hoch, fand aber gleich ein paar Tempomacher in einer Gruppe der ich mich anschließen konnte. Nach der ersten 5km Runde waren wir nur mehr zu zweit, jedoch auch dieser Läufer lies mich ziehen. Immer mit dem Blick auf die Uhr war ich nun bei einem 04:00 Schnitt, und die Gedanken schossen mir durch den Kopf, wird sich das endlich unter 40 min. ausgehen? Ich erhöhte mein Tempo ein wenig, konnte noch auf die letzten 2 km ein paar Läufer stehen lassen und sprintete über die Laufbahn im Stadion Richtung Ziellinie. Ich gab auf diese 10 km voll Gas trotz großer Müdigkeit und finishte endlich unter 40 min, genau in 39:25 min. (03:57 Schnitt), große Leere aber große Gefühle, kurze Verschnaufpause und ab zur Labe.

Ich war sehr zufrieden, 7. AK Rang in der M30 von 26 Startern und endlich die 10 k min unter 40 min. gelaufen, ein großes Saisonziel 2018 war erreicht. Nun konnte ich dieses Jahr auf jeder off. Laufdistanz eine pers. Bestzeit holen  --- jetzt heiß es all eyes on GRAZ MARATHON 2018, stay trained…!

Wegen der Rad-WM in Innsbruck fand dieses Jahr der King of the Lake oder kurz KOTL schon eine Woche früher als normal statt. Dabei war der ASC wieder mit einer Fanzone in Attersee am Attersee vertreten.

Der KOTL ist ein Zeitfahren rund um den Attersee, das jedes Jahr eine große Anzahl von Radsportlern an den Attersee lockt. Es sind 1.200 Startplätze zu vergeben, der Andrang ist jedoch so groß, dass man sehr schnell sein muss um einen der begehrten Startplätze zu ergattern. Gäbe es nicht die zeitlichen Einschränkungen der Straßensperre, so würden noch viel mehr Sportler bei diesem Rennen starten, das sich aber auch jetzt schon das größte Zeitfahren Europas nennen darf und sich mittlerweile zu dem Highlight der Zeitfahren im Amateursport, nicht nur in Österreich, gemausert hat.

Neben den Solostartern, die sowohl mit dem Rennrad als auch mit den Zeitfahrer starten können, gibt es noch eine 4er-Mannschaftswertung mit Rennrädern. Seit letztem Jahr findet auch noch das 6er-Mannschaftszeitfahren der Radbundesliga (Zeitfahrräder) im Rahmen des KOTL statt. Und auch so manche Pro-Tour-Fahrer, wie dieses Jahr Georg Preidler oder Ultra-Rennfahrer, wie der 5-malige Race-Across-America-Sieger Christoph Strasser, versuchen sich an der Seerunde.

Mit dabei sind aber auch Sportler des ASC, wie dieses Jahr Stefan Hamader, Felix Hermanutz und Florian Scholz. Bei bestem Herbstwetter stellte Georg Preidler einen neuen Streckenrekord im Einzel von 53:29 mit einem Schnitt von 53 km/h auf. Das Mannschaftszeitfahren der Radbundesliga gewann das Team Felbermayr-Simplon-Wels ebenfalls in Streckenrekord von 52:37.

Der ASC hatte seine Zelte am Landungsplatz in Attersee am Attersee aufgeschlagen. Einerseits wurden die Zuseher mit Speis und Trank versorgt, andererseits versuchten wir jeden Sportler so gut es geht anzufeuern und für die letzten Kilometer zu motivieren. Wir hoffen es ist uns gelungen und freuen uns schon auf 2019!

Charly Schiemer war wieder bei einigen Wettkämpfen am start:

26.8.18 / 36. Fuschlseelauf 12 km ca. 120HM
Bei etwas kühlerem Wetter 12 Grad waren wieder 500 Teilnehmer am Start.
Trotz leichten Schmerzen in der linken Hüfte konnte ich das gewünschte Tempo Dank Lauffreund Franz Hitzl (M60 Rang 1) mithalten und um einer Sekunde hinter Ihm in einer Zeit von 53:58 ins Ziel einlaufen. In der M50 erreichte ich Rang 10 von 54 Teilnehmern – und Gesamtrang 55.

2.9.2018 / 19.Achensee Rundlauf Pertisau – Tirol 23,2 km ca. 270HM
Durch eine kurzfristige Urlaubsbuchung kam ich zu diesem super Panoramalauf.
Es waren über 1300 Teilnehmer am Start (mit Staffel 14 + 9,2km) Durch Zufall kam ich am Start mit Staffelläufer Joe Schwaninger ins Gespräch und fand dadurch meinen Traum-Tempoläufer. Ich konnte mit seinem Tempo bis KM 13 mithalten und die restlichen 10 km mit ca. 270 HM „erholt“ laufen und trotz 1x Schuhbänder binden bei KM 16 und Sturz im Wald bei KM 18 in 1:50:12 ins Ziel laufen.
In der M55 schaffte ich Rang 5 von 82 Teilnehmern (Rang3 war nur um ca. 48 sec. schneller) und Gesamtrang 72 von 650.
Im Ziel ist es mir sehr gut gegangen und hätte nochmal eine Runde laufen können. Wenn ich Fit bleibe bin ich nächstes Jahr beim Jubiläumslauf 20 x wieder dabei. Zufällig haben wir auch Johannes Humer von unserem Verein mit seiner Frau getroffen – er schaffte die Seeumrundung auch in einer super Zeit 1:59:04.

8.9.2018 Gampern Straßenlauf 9 km ca. 80HM
Bei sehr warmen sonnigem Wetter waren beim Hauptlauf 105 Teilnehmer am Start. Ich konnte von Anfang an meine Tempo punktgenau erzielen und sogar Thomas Gehmaier von ULC Gampern bis ca. 1km vorm Ziel das Tempo machen.
Beim letzten einzigen Anstieg zum Wald ca. 500 m vorm Ziel musste ich mich leider etwas zurücknehmen, da ich die Anstiege überhaupt nicht mag und so überholte mich Willi Peer. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 37:50 sogar um 7 sec schneller als im Vorjahr. Meine Hüfte war diesmal schmerzfrei.
Rang 6 in der M50 von 15 Teilnehmern und Gesamtrang 23.
Wie immer war dieser Lauf super organisiert und freue mich schon auf das nächste Jahr. 

Teilnehmer: Marlene Braun, Eva Eder, Markus Fiedler, Manu Höllnsteiner, Maria Höllnsteiner, Reinhard Kofler, Martina Leitner, Peter Leitner, Gerald Obermaier, Melanie Preininger, Philipp Rakuschan, Kurt Schneeweiß, Julia Sperr, Roland Sperr, Andrea Wagner, Rudolf Wagner und so mancher Nachwuchs

Vom Freitag, dem 07.09.2018 bis zum Sonntag fand dieses Jahr wieder das MTB Wochenende des ASC Attersee statt. Ziel war heuer die Ludlalm am Prebersee bei Tamsweg an der Grenze der Bundesländer Salzburg und Steiermark. Der Prebersee ist ein Hochmoorsee, idyllisch gelegen auf ca. 1.500m direkt am Fuße des Prebers mit seinen 2.740m.

Ausgehend von der Ludlalm wurden Touren in die Region, wie z.B. auf den Katschberg unternommen. Auch die klassische Preberrunde wurde unter die Räder genommen. War das Wetter am Freitag noch nicht optimal mit kurzzeitigem Regen, so präsentierte sich der Spätsommer am Samstag und Sonntag von seiner besten Seite.

Gestärkt von einem reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offen ließ, galt es viele Kilometer und Höhenmeter zu absolvieren. Und so kamen die Sportler abends, mehr oder weniger ausgeleert auf die Ludlalm zurück und ließen sich die Gaumenfreuden, die beim Abendessen kredenzt wurden, herzhaft schmecken. Danach ließ man den Abend gemütlich bei ein paar Glaserl ausklingen.

Es war für alle Beteiligte ein gelungener Ausflug und wir sind schon gespannt wohin uns das MTB Wochenende 2019 hinführen wird.

Bericht von Toni Rommel:

Am 1.September ging es für mich zum ersten Mal beim Wildsau Dirt Run in Salzburg an den Start. In der Gruppe aus sechs Freunden/Freundinnen starteten wir in der Teamwertung über die 5km als „Team Weißschlumpf“.


Das Wetter war an diesem Tag nicht wirklich auf unserer Seite. So waren die Temperaturen sehr niedrig und der Regen von oben machte die Strecke zu einer einzigen Rutschpartie. Nur Regen allein würde nicht mal den Unterschied ausmachen, denn gleich zu Beginn tauchte man erstmals komplett in ein Wasserbecken ein um anschließend das erste Hindernis zu überwinden. Darauf folgten weitere Hindernisse die kletternd, hängend oder auf allen vieren am Boden, im Matsch oder Wasser überwunden werden mussten. Schon nach kurzer Zeit beschlossen mein Schwager und ich uns von den anderen ein wenig abzusetzen, da wir ein doch deutlich höheres Tempo vorlegen konnten.

So ging es nach sehr vielen echt coolen Hindernissen und sehr rutschigen Wiesenpassagen stätig Berg auf und ab, bis dann der Anstieg in einem Waldstück zum Steinbruch hinauf kam. Gefühlt eine Ewigkeit kämpften wir uns durch Bachläufe und steile Waldhänge hinauf, wobei mich meine doch schon abgelaufenen Schuhe immer wieder an die Rutschgrenze brachten. Oben angekommen folgten wieder einige Hindernisse, Schotterhügel und Wasserbecken. Den Berg hinab ging es dann wieder teils in einem kleinen Bachlauf und einen nicht endenden wollenden schmalen sehr rutschigen Waldpfad. So kamen wir am Ende nach knapp 1h25min im Ziel an und ich machte mich auf den Weg alleine den Rest unserer Gruppe wieder einzufangen um hoffentlich das letzte Stück dann doch noch gemeinsam ins Ziel zu laufen. So hieß es am Ende nach 2h33min auch für das komplette Team Weißschlumpf - Ziel erreicht!

Dabei war es extrem zu beobachten, wie sehr sich die Strecke innerhalb kürzester Zeit veränderte und die Wege am Ende im Vergleich zu davor nicht mehr wirklich in einem Lauftempo begehbar waren! Am Ende war es aber ein echt cooles Event mit sehr viel Spaß und Sauber kam sicher keiner ins Ziel.

Bericht von Florian Scholz:

Als Abschluß meines Triathlon-Triples ging es nach Traun und Bregenz nach Podersdorf am Neusiedlersee. Am Sonntag stand für mich die olympische Distanz am Programm.
Die Wettervorhersage war wieder nicht sehr erbaulich: Starkregen und Gewitter waren möglich und prognistiziert. Dazu natürlich der obligate Wind im Surferparadies (viele Kiter waren am See zu sehen).


Es kam aber wieder besser: morgens war es trocken und nur auf der Radstrecke gab es 2 starke Schauer - den Rest der Zeit blieb es von oben trocken, bei an die 20°C durchaus erträglich. Abgesehen vom Wind, der teils stark blies.
Das Schwimmen im trüben Neusiedlersee ging über 2 Runden: immer zuerst auf den See hinaus gegen Wind und Wellen die es schwer machten zu kraulen weshalb ich wieder auf meine Vorjahrestaktik umstieg und teilweise Brust schwamm um durch die Wellen durchzutauchen bevor ich mich am Rückweg zum Ufer von Wind und Welle kraulend anschieben ließ.


Leider gab es jedoch auch heuer wieder einige unfaire AthletInnen die das flache Wasser ausnutzten und gingen anstatt zu schwimmen. :-(
Nach kleinen Problemen beim Radaufstieg fand ich schnell in einen guten Tretrhythmus und konnte mehr Sportler überholen als dass ich selbst überholt wurde. Der Regen zwischendrin war nicht schlimm und auch nicht kalt, nur die nasse Strecke sorgte dafür dass ich etwas vorsichtig um die Kurven fuhr - wegzurutschen wollte ich unbedingt verhindern und die paar Sekunden Zeitverlust nahm ich da gerne in Kauf.
Nach nicht einmal 63 Minuten und den letzten 10 Kilometern davon voll im Gegenwind war ich wieder zurück in der Wechselzone und mit meinen gewohnt schnellen Wechseln (gesamt 12. Wechselzeit von 305 TeilnehmerInnen) ging es schon wieder auf die Laufstrecke. Hier war eine Wendepunktstrecke 2x zu durchlaufen.


Der Kopf war von meinem heurigen Wettkampfpensum mittlerweile schon etwas müde, aber die Beine liefen dafür wie von selbst. Sehr konstant lief ich beide Runden und konnte auf den letzten 3 Kilometern noch einmal etwas zusetzen sodass ich in gesamt 2:21:42h über die Ziellinie lief. Mit gesamt Platz 40 und dem 7. Rang in der AK kann ich durchaus zufrieden sein, auch war es meine bisher beste Zeit auf einer olympischen Distanz selbst wenn der Radpart wieder wie in Traun ca. 2,5km zu kurz war...


Von Podersdorf bleibt wiedermal dass wenn man seine Triathlon-PBs drücken möchte es unbedingt hier versuchen sollte - der komplett flache Rad- und Laufkurs lädt trotz Windanfälligkeit dazu ein. Kombiniert mit einem anfängerfreundlichen Schwimmen (abgesehen vom Wellengang) wo man jederzeit im Wasser stehen kann ist es ein Triathlon wo jede/r auf ihre/seine Kosten kommen kann. Und Distanzen sind vom Sprint bis zur Langdistanz alle vorhanden. Noch habe ich nicht alle durch. ;-)

Bericht von Florian Scholz:

Da mir heuer Wettkämpfe so viel Spaß machen und ich kein besonderes Saisonziel habe habe ich mich relativ kurz entschlossen noch beim TRANS Vorarlberg angemeldet. Dort gilt es im Bodensee 1,2km zu schwimmen bevor es durch den Bregenzer Wald und den Hochtannbergpass über 93km mit 2000 Höhenmetern hinauf nach Lech am Arlberg geht. Zum Abschluss gibt gibt es dort noch einen 12km Crosslauf mit mehr als 200 Höhenmetern.
Die ganze Woche war die Wetterprognose mehr als nur schlecht: Temperatursturz auf 10° und Regen war angesagt. Doch je näher es zum Sonntag hinging desto besser wurde die Vorraussage: am Wettkampftag dann war es nur noch zu Beginn der Radstrecke nass vom Regen des Vortags bzw. Nacht und es kam die Sonne heraus. Kühl bei ca. 10-15° war es trotzdem.


Das Schwimmen im Bodensee ging noch recht gut für mich und ich konnte gut von Wasserschatten zu Wasserschatten springen, im 2er-Rhythmus kraulen und war knapp nach 23 Minuten wieder aus dem Wasser.
Wie immer als schneller Wechsler (gesamt 36. in der Wechselzone von 264 StarterInnen) saß ich bald darauf am Rad und es ging die ersten 10km gleich mal nur bergauf aus Bregenz hinaus. Da merkte ich schon dass die Beine nicht die besten waren und außerdem ein starkes Teilnehmerfeld am Start war. Kurz gesagt: ich wurde vom gefühlt mindestens halben Feld überholt, ließ mich aber dadurch nicht drausbringen und fuhr mein Tempo weiter.
Nach 70km und bereits mitten im über 30km langen "Schlussanstieg" auf den Hochtannbergpass verklemmte sich dann meine Kette im Tretlager so unglücklich dass ich nach ein paar Minuten nutzlosem Versuchen die Kette zu lösen schon gedanklich an ein DNF dachte bevor sie sich wie von Zauberhand doch noch löste und ich weiterfahren konnte.


Schon etwas platt in Lech in der Wechselzone ging es nach einem abermals schnellen Wechsel auf die 2 Runden der Crosslauf-Strecke. Die erste war noch brauchbar in ca. 32 Minuten, in der 2. war aber mein Ofen beinahe aus. Mit einigen Gehpausen an den steileren Stellen wurstelte ich mich in Richtung Ziel. Die letzten beiden Kilometer, die vorwiegend bergab und flach waren konnte ich dann wieder durchlaufen und kam schlußendlich nach 5:34:48h als gesamt 165. ins Ziel. In der Altersklasse ergab das Platz 25.


Der ganze Bewerb war für mich mehr Abenteuer als Wettkampf und eine Veranstaltung die bei Triathleten unbedingt auf die Bucketlist sollte, das Bergpanorama und das Gefühl durch halb Vorarlberg zu fahren ist einfach grandios!
Nur etwas mehr vorbereiten als ich es getan habe (vor allem am Rad!) sollte man dann doch machen. ;-)

Bericht von Florian Scholz:

Mehr als 2 Monate ist mein letzter Triathlon her - eindeutig zu lange! Deswegen wollte ich mir mal den neu aufgesetzten Traun-Triathlon ansehen der in sein 2. Jahr ging. Im Angebot waren eine Sprint- und eine olympische Distanz. Da ich auch schon länger keine olympische absolviert hatte war es mal wieder an der Zeit dafür.


Im Oedtersee galt es 2 Runden a 750m inkl. kurzem Landgang zu absolvieren. Der Baggersee war durch die letzten warmen Wochen entsprechend aufgeheizt (ca. 23°) und dementsprechend war Neopren-Verbot. In der "Waschmaschine" ging es zu Beginn gleich ordentlich zur Sache, ich konnte aber mit einem 2er-Rhythmus ganz gut hineinfinden und Wasserschatten ausnutzen. Abgesehen von kleineren Streckenabweichungen gingen beide Runden gut, allerdings stieg ich dann doch erst nach knapp 31 Minuten aus dem Wasser - da hätte ich mir doch etwas mehr erwartet gehabt, hilft aber nichts.
Der erste Wechsel (Wechselzone war in der Eishalle!) erfolgte zügig und keine Minute später ging es auf die Radstrecke ins Trauner Hinterland Richtung Hörsching, Thening und Oftering - ebenfalls 2 Runden mit doch ein paar nicht von mir erwarteten Höhenmetern waren zu fahren. Die erste Runde war ich großteils alleine unterwegs, auf der 2. hatte ich dann einige von der 30min später gestarteten Sprintdistanz zu jagen - das machte gleich viel mehr Spaß als alleine vor mich hin zu gurken :-)


Nach fast 1:04h rollte ich mit einem 35er-Schnitt (waren nur ca. 37,5km statt 40) aber schon wieder in die Wechselzone zu einem schnellen 2. Wechsel zurück. Mittlerweile war es schon wieder sommerlich heiß geworden. Die Beine waren nicht mehr ganz frisch, trotzdem versuchte ich es zumindest einmal die ersten Kilometer mit ca 4:30min/km anzulaufen. Bei jedem Rundendurchlauf angefeuert von mitgereisten UASClern wurde es schon auf der 2. (von 4) 2,5km-Runden schwierig die Pace zu halten. Abgesehen von km 8 stand aber immer die 4:4x vorne. Die 3. Runde war mental wie immer nach ca. 2/3 die härteste während die letzte Runde mit der Aussicht auf das Ziel wieder besser ging und ich noch einmal einen Hauch zulegen konnte bevor ich dann endlich in 2:23:42h als gesamt-36. von 109 (AK 15.) ins Ziel eintrudelte.
Nachdem das meine bisher schnellste Kurzdistanz war bin ich durchaus zufrieden mit dem Ergebnis und freu mich bereits auf die nächsten Trias, die Saison ist ja noch nicht zu Ende!


Danke auch noch an die Anfeuerer Sandra, Julia und Markus - und auch für die schönen Bilder. :-)

Bericht von Bernadette Eicher:

Am 19.8.2018 um 10:00 Uhr wurde gleichzeitig mit dem Mountainbiker - Rennen (light, classic sowie E-Bike) vom Sportplatz Abersee gestartet.
Das Ziel des Duathlons war das 12er Horn – Gipfelkreuz.


Los ging´s, anfangs noch neutralisiert vom Sportplatz weg, bogen dann rechts in die B158 ein und verließen diese bald links in die Zinkenbacherstraße.
Nach ca. 2,5km passierten wir in Brunn die Mautstelle und befanden uns damit am Fuße des Anstiegs Richtung 12er Horn.
Bei Kilometer 5 ging der Asphalt in einen Forstweg über und nach 5,9km stand die 1.Labestelle beim Steingraben bereit.
Kurz danach fuhren wir über die Steingrabenbrücke und die Light-Strecke bog hier links Richtung Hofwand ab - wir und die Classic-Strecke blieben geradeaus.
Nun begann der etwas mehr schweißtreibende Teil. Vor allem war es extrem heiß und die Sonne knallte so richtig herunter. Man träumte dabei nur vom erfrischenden Sprung in den See.


Dann ging es vorbei an der Stübleralm und der Branauer-Hütte bis wir erfreut bei der Illingerbergalm (10km / 650hm) die 2. Labestation und Wechselzone erreichten, dort weg mit dem MTB und rein in die Laufschuhe. Hier wäre eine kühle Dusche ein Traum gewesen ;).
Weiter ging es den steilen Wanderweg hinauf Richtung Pillsteinhöhe. Ui, Ui und es wurde immer noch heißer und heißer, dabei war ganz schön viel Kraft und Ausdauer gefragt. Nach ca. 11km / 975hm bogen wir dann rechts in den Pillstein-Rundweg ein und nach einer kurzen Strecke bergab ging es rechts Richtung Arnika-Hütte. Dort bogen wir wieder rechts ein - in den Schlussteil zum erfreuten Ziel, direkt am Gipfelkreuz 12er Horn (12,6km 1046hm).
Jippii, endlich hatte ich es geschafft in einer Zeit von 1h17min.


Das sehnlichst erhoffte kühle Getränk erhalten und dann noch der wahnsinns tolle Ausblick machten mich so richtig happy!!
Es war wieder eine gelungene Veranstaltung mit tollen engagierten Mithelfern und einer super Siegerehrung.

Bericht von Manu Höllnsteiner:

Bei sehr hitzigen Bedingungen startete ich meinen ersten Versuch bei einem Triathlon am 19.08. in Traun. Die Sprintdistanz mit 750 m Schwimmen, 25 km Rad fahren und 5 km Laufen wir hierfür vollkommend ausreichend.

Das Event mit insgesamt  ca 400 Startern (Sprint und Olympisch) fand beim Oedtersee in Traun statt. Mit der Nummer 306 startete ich um 10:35 Uhr in die Schwimmdisziplin mit sehr moderatem Tempo, wollte ich mich nicht wieder beim Schwimmen total verheizen so wie ich es in Obertraun beim Aquathlon praktiziert hatte. Auch die Radrunde konnte ich im geregeltem Tempo ganz gut bewältigen. Dafür war der Laufteil bei stechender Hitze umso beschwerlicher. Nach gesamt 1 Std 30 Min 31 Sekunden erreichte ich sehr erschöpft aber doch zufrieden das Ziel.

Ergebnis: Rang 4 AK, Rang 11 Damen gesamt

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Sandi, Julia und Markus für die tolle Unterstützung vor Ort.
 

 

Charly Schiemer nahm wieder bei einigen Wettkämpfen teil:

WK 8: 27.7.18 31.Nußdorfer Radrennen zum Dachsteinblick
Wieder waren über 90 Teilnehmer am Start, Dank Organisator Oberst Erhard Cerny und sein Helferteam auch heuer wieder eine gelungene Veranstaltung.
Auch Weltrekord-Skispringer Andreas Goldberger war mit dabei.
Ich fuhr wieder mit meinem geliebten Waffenrad (ca. 20 kg /43:21 Übersetzung ohne Gang) die 4,2 km Strecke und ca. 280 HM rauf und konnte in 20:47 ins Ziel radl`n. (PB 2005 – 15:57)
Die Siegerehrung mit vielen Tombola Preisen und die musikalische Umrahmung der Musikkapelle Nußdorf fand diese Sportveranstaltung einen schönen Ausklang.

WK 9: 11.8.18 / 6.Bruckmühler Cross-Duathlon 10 km Rad/ 5km Lauf
Wieder waren 80 Teilnehmer (32 Einzel und 51 Staffel) bei Duathlon dabei. Die erste Runde konnte ich in 21 min fahren aber leider bei der zweiten Runde hatte ich beim langen Bergauf-Stück zum Wald (ca. 4 km vorm Ziel) mit lautem Knall hinten einen „Botschn“ ich hatte die Reifen auf Gut 4 Bar aufgepumpt.
So bin ich mit meinem Mountainbike die letzten 4 km gelaufen.  Manuela Höllnsteiner hat sogar umgedreht und wollte mir helfen, was ja aber leider nicht ging. Somit erreichte ich das Ziel beim Radfahren erst in 52 min. (2017 – 43 min)
Bei der Laufstrecke über die 5 km konnte ich einige Teilnehmer überholen in kam in einer Zeit von 1:16:43 ins Ziel. (2017 – 1.06:32)
Zu meiner Überraschung erreichte ich dennoch in meiner AK den 3 Platz  Sieger wurde Herbert Stadler UFM Bruckmühl.
Ohne „Platten“ wäre es sicher für einen Sieg interessant geworden, aber ich bin froh, dass es nicht beim Bergauf fahren passiert ist, den beim Bergab fahren erreicht man doch Geschwindigkeiten von ca. 55-60km/h.
 

WK 10: 15.8.18 / 17. Sickinger Rundlauf 9,2km

Bei warmen Wetter waren wieder über 200 Teilnehmer am Start. Da ich im Moment immer noch verkühlt bin (seit der Sommergrippe im Juli nicht ganz fit)
Und starke Schmerzen bei der linken Hüfte habe konnte ich die 9,2km in nur 39:52 bewältigen.(2017- 37:18)
Die Zeit reichte für Rang 9 in der M50 von 32 Teilnehmern, Sieger in der M50 wurde Gerhard Zechleitner in 32:41 vor Leopold Wölfingseder.
Den Tagessieg holte sich Andreas Engelbrecht in 29:49.
Meine Zeit vom letzte Jahr hätte dieses Jahr sogar für Rang 3 in der M 50 gereicht, ich hoffe dass ich 2019 wieder schmerzfrei bei diesem Lauf teilnehmen kann.

Bericht von Florian Scholz:

Erneut gibt es vergleichsweise gute Laufbedingungen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist es nicht ganz so extrem drückend heiß beim Sickinger Rundlauf in Schörfling. Im über 200 Personen starken Feld sind auf der 5. Station der Willis Running Tour auch heuer wieder - wie jedes Jahr - viele sehr starke Läufer dabei, wie Andreas Englbrecht, Robert Gruber oder Wolfgang Achleitner.

Zusätzlich sind auch bei den Kinderläufen wieder viele StarterInnen dabei - darunter 2 meiner Jungs.

Nach den Kids bin dann auch ich dran: die 9km-Runde ist nicht zu unterschätzen - durchgehend asphaltiert auf ruhigen Nebenstraßen, jedoch mit ein paar giftigen Anstiegen darin und längeren flachen Passagen, die aber auch windanfällig sein können.

Zu Beginn den ersten halben Kilometer ist es eng in den Schörflinger Gassen und es gilt vor allem niemandem auf die Ferse zu steigen. Obwohl ich die letzten beiden Wochen kaum gelaufen bin gehe ich es zügig mit unter 4 min/km an. Am ersten steilen Berg - zum Glück im schattigen Wald
- nehme ich mich bewusst etwas zurück und lasse es dann hinab wieder gut rollen. Die ersten 3 Kilometer gehen so sehr schnell vorbei, doch danach fühlen sich die Beine nicht mehr ganz so locker an. Ich werde eine Spur langsamer. Nach der Labe nach der Halbzeit und dem nächsten größeren Hügel geht es schon etwas zäh dahin und die Pace geht hoch auf 4:30min/km. Auf dem letzten Kilometer kann ich dann noch wieder zulegen und laufe nach 37:58min über die Ziellinie.

Meine persönliche Bestleistung auf der selektiven Strecke konnte ich somit um ein paar Sekunden drücken, also kann ich zufrieden sein. :-)

Rangmäßig ergab das den 38. gesamt (von 214 gewerteten LäuferInnen) und den 16. in der sehr gut besetzten AK M30.

Da lässt sich das traditionell überragende Kuchenbuffet im Ziel (plus verschiedenste Getränke, ua Bier etc.) dann gut schmecken. Wie immer eine hervorragend organisierte Veranstaltung und ein Volkslauf wie aus dem Bilderbuch.

Bericht von Manuela Höllnsteiner:

Gut 120 Einzel- und Staffelstarter gingen am 11.08. beim 6. Bruckmühler Cross Duathlon bei traumhaftem Wetter und sehr warmen Temperaturen an den Start, darunter ich als eine von nur 3 Frauen in der Solo-Disziplin. Zu absolvieren waren 2x 9 Kilometer mit dem MTB auf schönen Wald-, Wiesen-, Schotter- und Asphaltabschnitten sowie anschließend gut 5 Kilometer Lauf, großteils auf Asphalt, teilweise auch auf Forstwegen.

Sehr abwechslungsreich empfand ich die MTB Strecke. Nach meist kurzen aber manchmal doch ganz knackigen Anstiegen ging es auch bald wieder bergab, und so ging es einige Male bergauf und bergab, wobei der Untergrund auch immer wieder mal von Schotter auf Wiese, auf Wald und auf Asphalt wechselte. Die Strecke war an allen Weggabelungen super gesichert durch Feuerwehr und Streckenposten. Die letzten ca 3 Kilometer ging es auf Asphalt bergab Richtung Wechselzone. Bei ca. Kilometer 16 holte ich Vereinskollege Charly ein, er hatte eine Reifenpanne und lief in großen Schritten neben seinem Rad her. Ich stoppte kurz jedoch vergeblich, konnte ich ihm in dieser misslichen Lage leider nicht helfen. Charly aber meinte munter: „Ich lauf eh lieber“. So ging es für mich fahrend und für ihn laufend weiter. Nach einigen Minuten erreichte ich die Wechselzone wo ich Helm und Brille loswurde und rasch in die  Laufschuhe schlüpfte.
Mit sehr schweren Beinen ging es nun die erste Hälfte der Strecke vorwiegend bergauf und somit etwas schleppend voran. Zu meiner Ermunterung fanden sich immer wieder mal Zuschauer auf der Strecke, manche spendeten sogar eine guttunende Erfrischung mit dem Gartenschlauch. Der letzte Abschnitt war dann der derselbe der MTB Strecke. So staunte ich nicht schlecht als mich Charly an der gleichen Stelle an der ich ihn zuvor überholte, nun von ihm eingeholt wurde. Charly ist einfach der Wahnsinn! Er motivierte mich mit ihm zu laufen, klarer Weise konnte ich mit seinem Tempo nicht lange Schritt halten. Und so kam ich nach gesamt 1 Stunde 17 Minuten ins Ziel (MTB 49:30 Min + Lauf 27:40 Min)  

Danke und großes Lob an den Laufclub Bruckmühl für diese gelungene und gut organisierte Veranstaltung, bei super Stimmung und nettem Ausklang im Festzelt!
 

 

Berichte von Manu Höllensteiner:

1. Aquathlon Obertraun:

Nach dem absolvierten Kraulkurs für Anfänger im Frühjahr und ein paar Freiwasser-Schwimmversuche in den letzten Wochen hatte ich gefallen am Schwimmen gefunden und wollte meine neu erworbenen Fähigkeiten nun auch bei einem Bewerb auf die Probe stellen. Nachdem der Aquathlon in Gmunden abgesagt wurde, schien mir der Aquathlon in Obertraun mit 800 Meter Schwimm- und ca 4,5 Kilometer Laufdistanz das Richtige zu sein für den ersten Versuch.
Sehr aufgeregt ging es dann am Freitag Abend mit weiteren 22 Teilnehmern an den Start. Es war der erste Aquathlon in Obertraun, organisiert in Kombination mit dem bereits seit 2011 gängigen Schwimm-Marathon am Hallstätter See. Trotz der sehr sommerlichen Temperatur von ca 27°C entschied ich mich den von einer Freundin geborgten Neoprenanzug zu tragen, da es ja doch einfacher sein würde wenn man noch nicht so ein versierte Schwimmer ist, und auch aus Neugier wie das dann in der Wechselzone funktionieren würde.

Etwas zu sehr hatte mich wohl der Ehrgeiz beim Schwimmen gepackt, so kam ich nach 13:38 Minuten zwar mit einer für mich top Schwimmzeit aber doch sehr erschöpft in die Wechselzone. Das Ausziehen des Neo verlief leider nicht so reibungslos wie in Gedanken ausgemalt und zum Socken anziehen musste ich mich sogar kurz hinknien da ein Bein die Balance nicht halten wollte. Die Laufutensilien hatte ich mir gut durchdacht zurecht gelegt, dennoch benötigte ich gefühlt eine Ewigkeit für den Wechsel. Nach dieser „Tortur“ ging es dann noch immer völlig atemlos auf die Laufstrecke - bis mir dann der geschlossene Bahnschranke nach ca 1,5 km zu einer Verschnaufpause verhalf. Mit neuer Energie ging es in die zweite Runde und so konnte ich den Laufteil nach 24:31 Minuten (Runde 1 in 13:13 inkl. Wechselzone und Bahnstopp, Runde 2 in 11:18) finishen.

Sehr zufrieden mit meiner Leistung gab es in gemütlicher Atmosphäre noch Sportlerbier und Nudeln zur Belohnung.
Zusammengefasst war es ein super Event und für den ersten Versuch auch bestens geeignet, da sehr übersichtlich; und sicher wieder eine Fahrt nach Obertraun wert.

 

Attersee Überquerung:

Freitag Abend nach dem Aquathlon wollte ich mich noch nicht entscheiden, ich wollte erst mal abwarten wie zerstört ich am nächsten Morgen noch sein würde. Gegen 5 Uhr Samstag morgen, nach nur sehr wenig Schlaf sagte mir mein Körper er würde lieber noch ein bisschen rumliegen, mein Hirn meinte aber wenn ich es nicht mal versucht hätte, würde ich es sicher bereuen. Und so rappelte ich mich auf und fuhr nach Attersee um nach Möglichkeit noch eine der 30 Nachnennungen einzuholen. Leider waren diese bereits vor offizieller Ausgabezeit (06:30 Uhr) vergriffen und so wartete ich noch ab auf eine nicht behobene, online-reservierte Startnummer. Tatsächlich konnte ich noch die 407 ergattern, und so freute ich mich auf eine spontane Attersee-Überquerung.
Mit dem Schiff ging es um 07:50 nach Weyregg, von dort wurde um 08:30 Uhr mit weiteren ca 400 Teilnehmern gestartet. Sehr gemütlich ging ich diese Unternehmung an, hatte ich mich doch am Vorabend beim Aquathlon in Obertraun gut ausgetobt. Weiters war ich zuvor noch nie soweit im Freiwasser ohne Neo geschwommen, somit galt es sich die Distanz von 2.520m gut einzuteilen. Und so ließ ich mich nicht hetzen und genoß den doch langen Weg bis zum Strandbad in Attersee bei diesen traumhaften Bedingungen. Nach der 2. Boje versuchte ich mal etwas mehr Tempo zu machen, nachdem sich das Ziel aber augenscheinlich nicht näherte und dies doch kräfteraubend war, ließ ich von diesem Unterfangen sehr schnell wieder ab und nahm meinen bewährten Rhythmus wieder auf.

Nach 1 Stunde und ein paar Sekunden im Ziel angelangt, war ich sehr zufrieden, vor allem weil ich die ganze Strecke durchkraulen konnte. Einzig an meiner Linienführung sollte ich arbeiten, so zeigte mir mein Garmin doch fast 3 km Distanz an.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West