KONTAKT | IMPRESSUM | LINKS

Bericht von Markus Fiedler:

Der erste 400km Brevet in diesem Jahr fand am 11. Mai mit Start und Ziel in Haid statt. Der Start erfolgte pünktlich um 6.00 Uhr, einige der 74 Teilnehmer zogen einen verfrühten Start vor und begaben sich bereits um 5.00 Uhr auf die 400 km lange Strecke. Das Wetter war sehr ordentlich, von Haid bis Braunau hatte es mich nur einmal kurz abgenieselt. Am weiteren Weg bis zur Labestation Kronberg war der Himmel nur leicht bedeckt, die Sonne schien fast durchwegs und die Temperatur war sehr angenehm.

Das sich das Wetter jedoch ändern wird war klar, denn der Wetterbericht für den späten Nachmittag war alles andere als berauschend. Ab Bad Ischl war es dann soweit, es hatte wie aus Kübeln geregnet und es wurde unangenehm kalt, der Wind wurde böhig und das sollte sich die restlichen Kilometer bis Haid nicht mehr ändern. Startete ich beim St.Georgener 300km Brevet mit einem Muskelkater in den Beinen, so waren diese für den 400km Brevet gut vorbereitet, dachte ich.

Von Anfang an war das Tempo sehr hoch, für mich zu hoch. Nichts desto trotz zog ich mit, leider nur bis Kilometer 170, dann waren meine Beine total übersäuert und kraftlos, ich war eigentlich komplett erledigt. Ich schleppte mich dann mühsamst bis zum Kronberg, wo ich eigentlich aufgeben wollte, aber mein Ehrgeiz ließ das nicht zu.

So fuhr ich weiter mit dem Wissen das es noch gute 150 Kilometer sind, die Beine schwer waren und das Wetter umschlagen wird, eigentlich äußerst schlechte Voraussetzungen. Nach einer reinen Fahrzeit von 12h 45min bin ich total durchnässt und halb erfroren in Haid angekommen.

Obwohl ich des öfteren mit dem Gedanken aufzuhören gespielt hatte, war ich dann doch froh dass ich die Härteprobe durchgestanden habe. Als Belohnung gab es eine heiße Dusche, Spaghetti und ein Stück Kuchen.

Bericht von Charly Schiemer:

Bei leichtem Nieselwetter waren diesmal 474 Teilnehmer am Start. Ich bin am Anfang mit der 2.-schnellsten Frau Edwina Kiefer gelaufen (57:06) aber ich konnte bergauf leider nicht dran bleiben. Das bergauf laufen ist durch meine div. Wadenmuskelverletzungen etwas schwer.

Ich schaffte aber trotzdem meine Wunschzeit unter einer Stunde und kam in 59:40 ins Ziel. Mit Busserl 200 m vor dem Ziel für meine Tochter Ida. Gesamt wurde ich 16. Von 474 Teilnehmer. Eine AK Wertung gibt es beim Welschlauf nicht, wäre aber in der M50 Dritter geworden.

Es ist wie jedes Jahr eine super Laufveranstaltung und es macht Spaß in den schönen Weinbergen zu laufen, einige Zuschauer reichen einem auch ein Glas Wein zur Stärkung. Das Festzelt in Wies ist zum zerplatzen voll. Ich laufe seit 2005 diesen Lauf und freue mich schon auf nächstes Jahr.

Bericht von Markus Fiedler:

Am Tag der Arbeit fand der 300km Brevet von St.Georgen statt, der mit über 3600hm nicht zu unterschätzen ist. Das Panorama dieser Tour lässt keine Wünsche offen, dieser Brevet ist meiner Meinung nach einer der schönsten. Bei sehr feinem Wetter ging es um 7.00 Uhr für 38 Starter in St.Georgen beim Kirchenwirt los.

Die Strecke führte uns nach Straßwalchen, von dort ging es weiter zu unseren Lieblingsnachbarn nach Bayern, durch so manch bekannten Wintersportort wie Rupolding und Reit im Winkel, ehe wir die Heimreise über den schönen Pillersee nach Hochfilzen zur bevorstehenden Bergetappe dem Hochkönig antraten. Über das Wiestal ging es nach Talgau, weiter zum Mondsee und über Loibichl wieder nach St.Georgen zum Kirchenwirt wo uns die Präsidentenfrau (Edith) mit einem Gulasch verköstigte.

Ich ging leider mit einem Muskelkater in diesen Brevet, wollte aber unbedingt wenn es nur irgendwie ging mit der ersten Gruppe mitfahren. Bei jedem schärferen Antritt hatte ich mächtig zu kämpfen, trotz Windschatten nicht aus der Gruppe zu fallen. Bergauf ging es besser, da das Tempo doch ein wenig rausgenommen wurde. Ich leistete natürlich auch meine Führungsarbeiten, wenn aber in einer etwas abgespeckten Version.

Bei 312km und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von fast 32km/h konnten wir den Brevet unter 10h reiner Fahrzeit beenden. Es hatte mich viele Überwindungen gekostet aber schlussendlich war ich doch froh mich durchgebissen zu haben.

Bereits traditionell findet im Rahmen des Irrseelaufs am 01. Mai auch die Vereinsmeisterschaft des UASC Attersee West in der Disziplin LAUF statt. So auch dieses Jahr. Insbesondere aufgrund einiger Verletzungen, war dieses Jahr nur eine kleine Abordnung des ASC am Start. Charly Schiemer, Philipp Rakuschan und Peter Leitner waren trotzdem voll motiviert, die Fahnen des ASC hochzuhalten.

Bis auf teilweise relativ starken Wind, waren die äußeren Bedingungen perfekt. Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen, starteten wir pünktlich um 10.00 Uhr in die 14 km lange und kupierte Runde um den Irrsee.

Am Ende haben wir alle unsere Ziele erreicht und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Peter und Philipp stellten zudem neue persönliche Bestzeiten für den Irrseelauf auf. Besonders hervorzuheben ist erneut die Zeit von Charly mit knapp über 1 h. Er gewann damit, neben der Vereinsmeisterschaft, auch seine Altersklasse in überzeugender Manier mit ca. 4 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Hier zusammengefasst die Ergebnisse:
Charly Schiemer, 1:00:46,1 h, Rang 45, AK-Rang 1
Peter Leitner, 1:02:48,8 8 h, Rang 53, AK-Rang 6
Philipp Rakuschan, 1:05:06,5 h, Rang 79, AK-Rang 9

Wir freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen, dass dann alle wieder alle fit sind. Dann wird auch wie gewohnt wieder eine große ASC-Mannschaft am Start stehen.

Bericht von Johannes Humer:

Alle Jahre wieder, nun bereits zum fünften mal, geht’s zur Formüberprüfung am Saisonstart an den Hallstättersee. Die Wettervorhersage für Sonntag war leider alles andere als gut. Eine Kaltfront hatte das stabile Frühsommerwetter beendet und sollte jede Menge Regen bringen. Ganz so schlimm war es dann aber nicht. Die kühle Temperatur kam mir entgegen und großteils blieb es sogar trocken.

Ca. 500 Läufer gingen an den Start. Von Hallstatt ging es über Obertraun, Untersee, Steeg und Gosaumühle wieder retour nach Hallstatt. Dabei sind auch 100 Hm mitzunehmen.  Im Laufe des Rennens konnte ich meine Geschwindigkeit gut halten der gegen Ende des Rennes einsetzende Regen ließ mich nochmal einen Zahn zulegen.

Am Ende reichte es für Platz 33/125 in meiner Altersklasse mit einer Zeit von 01:37:45. Die Veranstaltung war wie immer top organisiert. Kein Massenevent sondern ein kleiner aber feiner Laufbewerb.

Bericht von Charly Schiemer:

Pünktlich zum Start um 15:15 Uhr der Elite Meile (Distanz 1 Meile) kam die Sonne hervor. Die Plätze 1 und 2 gingen an Tschechien in 4:09 und Rang 3 an den Vorjahressieger aus Marokko.

Beim 10 km Lauf um 15:45 Uhr waren diesmal leider nur 50 Läufer am Start. Es gab aber auch noch eine 3-er Staffel wo auch ca. 30 Läufer am Start waren.

Nach meiner Verletzung (Muskeleinriss linke Wade im März bei Satspiegelmontage) bin ich ohne Druck und Hoffnung auf eine gute Zeit für die vorderen Plätze gelaufen. Aber nach den ersten 3 Runden hatte ich gemerkt, dass es mit dem Tempo sehr gut geht (Runde 1 in 13:38, Runde 2 in 14:12 und Runde 3 in 14:37) und erreichte das Ziel in einer Zeit von 42:27 zu meiner Überraschung Rang 3 in der M50 – Gesamtrang 19 von 50.

Dank Putschhögl Harald vom ULC Gampern habe ich das richtige Tempo gefunden (42:19 Rang 3 M40). Hätte nicht gedacht, dass ich sogar schneller laufen kann wie bei WK 1 in Bad Füssing (10 km in 42:59). Jetzt kann ich mich auf den Irrseelauf und Welschlauf in der Steiermark freuen.

Bericht von Manu Höllnsteiner und Markus Fiedler:

Am 27.04. fand der 200km Brevet von St. Georgen statt. Um 8 Uhr starteten 13 wackere Radfahrer bei kühlen Temperaturen aber noch trockenem Wetter übers Weißenbachtal nach Goisern.

Am Weg nach Annaberg wurden wir leider nicht vom Regen verschont, und so kamen Markus und ich gegen 11:30 Uhr komplett durchnässt und unterkühlt bei der ersten Stempelstation in Annaberg an. Der heiße Kaffee und eine kleiner Snack päppelten uns wieder auf uns so ging es zusammen mit Brevet-Häuptling Ferdinand Jung nach Kuchl zur nächsten Kontrollstelle.

Die Wolken lichteten sich und es kam nach und nach die Sonne heraus was außerordentlich gut tat. Nach einer kleinen Stärkung bei der Tankstelle in Kuchl ging es nun weiter übers Wiestal nach Mondsee und zurück nach St. Georgen. Nach 208 km, ca. 2000 HM und gesamt 8:42 Stunden (Fahrzeit 07:51 Std) erreichten wir das Ziel und freuten uns auf eine riesen Portion Nudeln beim Kirchenwirt.

Bericht von Markus Fiedler:

Bei traumhaftem Wetter startete ich und weitere 62 Teilnehmer am 20.04. um 7.00 Uhr beim 300km Brevet von Haid. Das Tempo war von Anfang an relativ hoch. Auch dieses Mal war der eine oder andere Lutscher mit dabei die immer wieder Löcher aufmachten die dann andere wieder zu fahren mussten, der daraus entstandenen Ziehharmonika-Effekte waren kräfteraubend und kosteten viel zusätzliche Substanz.

Nach einiger Zeit mit viel Geduld steigerten wir (die ständig die Führungsarbeit machten) nach kurzer Absprache das Tempo so, dass die genannten Mitfahrer nach einiger Zeit dann doch abreißen lassen mussten. So waren wir dann nur mehr zu viert und das war gut so. Jeder von uns engagierte sich in der Gruppe und leistete gute Führungsarbeit, wobei ich Alexander Pillinger und Franz Scharler hervorheben muss, die wieder mal hervorragende Zugmaschinen waren. Dank deren erreichten wir das Ziel in Haid in 9h 40min bei ca. 3100hm und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 32km/h.

Es ist immer wieder eine Freude für mich mit diesen zwei Jungs Rennrad zu fahren. Nach dem Foto-Shooting bekamen wir dann die köstlichen Spaghetti von Edith serviert. Bei dem ein oder anderem Getränk ließen wir dann den Tag gemütlich ausklingen!

Bericht von Armin Blasch:

Bei doch sehr frischen Temperaturen startete ich vergangenen Sonntag meine neue Saison 2019 mit dem Linz Donau Marathon 2019 in Linz. Rückblickend auf meine vergangenen Saisonen ein doch sehr später Start in die Wettkampfsaison, doch die letzten Monate war die pers. Motivation für Bewerbe trotz einer Vielzahl an Möglichkeiten gleich null und ich konzentrierte mich mehr auf meine Trainingseinheiten bzw. den Feinschliff für die kommende Saison 2019.

Die Basis wurde wieder im Winter gelegt, wo ich durch einen konstanten Trainingsrhythmus meine Form wieder auf- bzw. weiter ausbauen konnte. Ich fühlte mich fit und bereit sowie blieb vor Verletzungen verschont (Gott sei Dank ?). Heuer liegt der Fokus auf kurze bis mittlere Distanzen, im Triathlon- sowie Laufsport, und nicht auf Marathon oder Langstreckenläufe!

Zurück zur Saisoneröffnung vergangenen Sonntag. Heuer ging ich zum 7. Mal beim Linz Marathon an den Start, dieses Mal wieder auf der Halbmarathondistanz. An diesem Sonntag ein „cooler“ Bewerb, mit Temperaturen um 5° - 7°C Grad, leichter Wind und bewölktem Himmel. Die Stimmung war natürlich wieder spitzenmäßig und viele Besucher und Fans versammelten sich an der Strecke. Um Punkt 09:30 ging es dann für die Halbmarathon- und MarathonläuferInnen auf der Voest-Autobahnbrücke los. Ich starte gleich in der 4. Reihe jedoch ohne großen Plan oder Taktik, was war das Ziel, was die Wunschzeit, unter 01:30 h? Ich startete mit einem 04:15 – 04:25 Schnitt/km und konnte gleich von Anfang an ein gutes Tempo sowie meinen Rhythmus finden, auch durch das Einreihen in die vorderen Startreihen konnte man befreit loslaufen. Die ersten 10 km liefen befreit und kontrolliert, ich fand immer wieder LäuferInnen wo ich mich anhängen konnte und hielt meine Pace konstant, jedoch noch immer ohne konkrete Vorstellung, wie soll ich die zweite Hälfte des Rennens gestalten? Auf Kilometer 11 schloss ich mich einer Marathonläuferin an, die genau mein Tempo lief und mich so „mitzog“. Vor uns sahen wir schon den 03:00 h Marathonpacemaker, ich fing das erste Mal zu überlegen und zu rechnen an. Nach kurzem Austausch auf Englisch schlossen wir gemeinsam auf den Pacemaker auf und platzierten uns in der Gruppe bzw. tlw. auch vor dem Pacemaker. Meine Fitness und Kondition ließen an diesem Tag ein konstantes und schnelles Laufen zu und am KM 18 begann ich schön langsam mich von der Gruppe zu trennen, jedoch verausgabte ich mich noch nicht. Mein Kopf rechnete und ich erhöhte leicht das Tempo, vl. war eine neue PB möglich. Auf der Landstraße bzw. auf den letzten Kilometer merkte ich es wird ganz knapp jedoch ohne Druck und ohne Gel auf der letzten Labe lief ich zügig aber konstant auf den Hauptplatz, und überquerte die Ziellinie in 01:28:55 h, 44 sec. über meiner Halbmarathon PB. Ergebnis: 190. Platz von ca. 4.000 StarterInnen, AK M30  47. Platz von 435 Startern.
Fazit: Körper, Leistung und Fitness waren an diesem Tag voll abrufbereit, die Form stimmt, der Kopf ließ aber keine neue PB zu, mit keiner konkreten Taktik an den Start zu gehen können ein paar Sekunden bedeutende Auswirkungen haben. Es wäre an diesem Tag noch einiges drinnen gewesen.

Aber gesamt gesehen, alles ein Jammern auf hohem Niveau ? man kann absolut zufrieden sein, gesund und in sehr guter Form in eine neue Saison zu starten!! Mit einer gen. super Halbmarathonzeit.

Nun heißt es weiter trainieren und sich konzentriert auf die nächsten Bewerbe der Saison 2019 vorzubereiten, freue mich darauf mit Freunden und Bekannten wieder an div. Startlinien zu stehen!

Gratulation an meine Vereins- sowie Laufkollegen zu den TOP Ergebnissen beim Linz Marathon 2019!
 

 

Bericht von Peter Leitner:

19.000 begeisterte Läuferinnen und Läufer starteten bei den verschiedenen Bewerben rund um den 18. Oberbank Linz Donau Marathon. Beim Halbmarathon darunter auch Julia Sperr, Armin Blasch und Peter Leitner für den ASC. Roland Sperr und Philipp Rakuschan waren ebenfalls beim Halbmarathin am Start, aber im Namen Ihrer Arbeitgeber.


Bei kühlen Temperaturen von ca. 5°C starteten wir um 09.30 Uhr vor einer – wieder einmal –unglaublich beeindruckenden Kulisse auf der Voest-Brücke. Während des Rennens wurde es langsam ein wenig wärmer und es gab kaum Wind. Wir haben also sehr gute Laufbedingungen vorgefunden.
Der Sieger – Christian Robin vom LC Villach – bewältigte die 21,1 km in 1:08:20 h. Die schnellste Dame – Latifa Mokthari aus Frankreich – erreichte das Ziel nach 1:18:51 h.


Wir waren nicht ganz so schnell, erreichten aber alle auch durchwegs gute Ergebnisse:
Armin Blasch  1:28:55 h Rg. 190  AK-Rg. 47
Peter Leitner  1:36:47 h Rg. 541  AK-Rg. 106
Philipp Rakuschan 1:37:31 h Rg. 585  AK-Rg. 116
Roland Sperr  1:43:07 h Rg. 973  AK-Rg. 197
Julia Sperr  1:55:56 h Rg. 371  AK-Rg. 61


Es war wieder einmal ein Erlebnis bei einer so großen Veranstaltung zu starten und wir freuen uns nun bereits auf die Vereinsmeisterschaft am 01.05.2019 am Irrsee.

Bericht von Roland Sperr:

Am Samstag, 06.04. fand der offizielle Eröffnungs-Brevet dieser Saison in Haid bei Linz statt. Die Radstrecke führt über Wels Richtung Gmunden, weiter über die Großalmstraße zum Attersee, über Unterach und Loibichl nach Straß und auf den Kronberg, um dann dem Attersee entlang über Stadl-Paura und Wels wieder nach Haid zurückzukehren. Insgesamt sind 200 km und knapp 1.800 Höhenmeter zu bewältigen.

Wie auch schon letztes Jahr hatten die Teilnehmer Wetterglück und so versuchten sich fast 100 Starter an der Ausfahrt. Um keine Verkehrsprobleme zu verursachen, wurde das Feld auf 2 Startzeiten (08:00 und 08:30) aufgeteilt.

Die „Profis“ fuhren vorne weg und ich fand mich schnell in einer größeren Gruppe ein. Das Tempo der Gruppe war allerdings sehr gemächlich, was mir aber entgegenkam, da ich am Abend davor etwas zu tief ins Glaserl geschaut habe.

Bei der Großalm teilte sich das große Feld und so fuhren wir weiter ungefähr zu zehnt Richtung Labestelle am Kronberg. Dort angekommen gab es wieder eine perfekte Labe mit vielen Gaumenfreuden. Trotzdem sollte man beim Essen aufs Tempo drücken um die Abfahrt seiner Gruppe nicht zu verlieren.

Vom Kronberg aus waren wir dann zu siebt, jedoch ereilte einen Teilnehmer ein Einbruch, sodass wir dann nur noch zu viert unterwegs waren, da auch seine Bekannten auf ihn warteten. So wurden dann die letzten Kilometer zurück nach Haid abgespult.

Leider blies uns ab dem Kronberg starker Wind entgegen, mit dem wir bis Haid zu kämpfen hatten. Schließlich erreichten wir nach gemütlichen 7h35min das Ziel in Haid und ließen uns die Spaghetti von Edith schmecken.

Bericht von Markus Fiedler:

Am 30.03. um 8.00 Uhr startete ich und ca.40 weitere Teilnehmer beim zweiten 200km Brevet von Haid in dieser Saison.

Der Wettergott meinte es gut mit uns, auch dieses Mal hatten wir perfekte Wetterbedingungen. In der Früh bei vier Grad doch noch ein wenig kalt, tagsüber jedoch sommerlich warm und keine Wolke weit und breit.

Die Strecke führte mich wieder in den Attergau, über die Großalm und den Kronberg zurück nach Haid. Ich konnte mich gegenüber dem letzten Mal  ein wenig steigern und benötigte für die 200km und ca. 2000hm 6h16min. Nachdem ich doch einen großen Teil der Strecke alleine unterwegs war und der Gegenwind auch diesmal wieder lästig war, fand ich meine Leistung nicht schlecht, aber doch noch ausbaufähig. 

Bericht von Markus Fiedler:

Am 24.03. startete ich um 8.00 Uhr in Haid bei herrlichem Wetter, in der früh mit 4 Grad jedoch noch ein wenig frisch, mit einem 200 km Brevet in die neue Saison 2019.

Die Strecke führte mich nach Pinsdorf über die Großalm nach Unterach weiter nach Loibichl über den Kronberg nach Schörfling, Sicking, Stadl Paura zurück nach Haid. Es ist ein schöner Rundkurs, nur komischerweise hatte ich ständigen Gegenwind, der teils ganz schön heftig war.

Tja, nach 6h 30min und ca. 2000 hm konnte ich den Brevet bei Start-Ziel in Haid beenden. Somit wusste ich wieder wie weit 200 km eigentlich sind, das hatte ich über den Winter ein wenig verdrängt! Alles in allem war ich mit meiner Leistung zufrieden, obwohl ich gegen Ende des Brevet doch mit kleineren Krampfattacken konfrontiert wurde.

Bericht von Julia Sperr:

Im Rahmen des Vienna City Marathons findet jährlich die sogenannte Winterlaufserie in Wien statt. Dabei können die Teilnehmer bei 4 Bewerben im Jänner, Februar und März jeweils 7, 14 oder 21km in Runden laufen – und das interessante dabei: jeder Teilnehmer kann während des Bewerbs entscheiden, wie weit er laufen möchte.

Bei der Anmeldung muss diese Information nicht bekanntgegeben werden. Somit kann man diese Läufe perfekt als Vorbereitung für den ev. geplanten Halbmarathon oder Marathon im Frühling nutzen. Das habe ich auch letzten Sonntag gemacht und bin bei doch eher frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt im Wiener Prater gemeinsam mit ca. 500 Teilnehmern an der Startlinie gestanden.

Die Strecke im Wiener Prater ist leider etwas monoton da größtenteils die Wiener Hauptallee auf und ab gelaufen wird, dafür gibt es kaum Steigungen und man kann sich 100% auf das Lauftempo konzentrieren. Ich habe ursprünglich mit den Gedanken gespielt, drei Runden mit 21km zu laufen – allerdings hatte ich doch etwas müde Beine vom Spinning am Tag davor und deshalb habe ich das Rennen nach zwei Runden und 14km  beendet.

Die Zeit von 1:17:58 ist noch etwas ausbaufähig, aber die Saison hat ja gerade erst angefangen ;-). Insgesamt ist die Winterlaufserie eine gute Möglichkeit um den eigenen Trainingszustand abzutesten und wieder etwas Wettkampf Feeling zu erleben.

Bericht von Markus Fiedler:

Über einen Vereinskollegen erfuhr ich von einer außergewöhnlichen, einzigartigen Charity-Tourenski-Veranstaltung die am 16. Februar bereits zum 13. Mal in St. Johann im Pongau auf der deren Hausberg - dem legendären Hahnbaum - stattfindet.

Ziel dieser 12-stündigen Veranstaltung ist es so viele Höhenmeter wie möglich zu sammeln. Das Schöne an diesem Event, es gibt keine Verpflichtungen, kein Startgeld (nur freiwillige Spenden), egal wie oft man den Berg bezwingt, alleine oder in der Staffel, und zu guter Letzt gibt es am Abend nach der Siegerehrung auch noch eine Versteigerung von gesponserten Sachpreisen. Der Erlös aus dem Ganzen kommt der Kinderhilfe-Kinderspital Schwarzach zu gute.

Für mich als Sportler gab es da nichts mehr zu überlegen nicht dabei zu sein, ich hatte einerseits eine riesige Herausforderung 12-Stunden non-stop Skitouren gehen, andererseits kann ich mit meinen geschafften Höhenmetern einen guten und sinnvollen Beitrag leisten. Diesen Gedanken dürfte so manch anderer auch gehabt haben, denn die Veranstaltung war mit knapp 500 Teilnehmern ausgebucht.

Bei frostigen minus 4 Grad fiel um 7 Uhr der Startschuss. Es gab den ganzen Tag Bilderbuchwetter, strahlenden Sonnenschein, blitzblauen Himmel und obendrein ein atemberaubendes Panorama. Die zu bewältigende Strecke war nicht übermäßig lange, hatte aber mit über 500 Höhenmeter schwierige, teils sehr steile Anstiege, die auch noch rutschig waren. Am Berg und im Zielbereich gab es jeweils eine Labestation mit allem was man sich nur so vorstellen kann. Als mittelmäßiger Skitourengeher hatte ich mir 5.000 Höhenmeter als Ziel vorgenommen, das wiederum heißt dass ich 10 Mal den Berg hoch und wieder runter musste. Bereits nach der dritten Runde (ca 1500 HM) fing ich an zu zweifeln ob ich das gesteckte Ziel überhaupt erreichen werde. Ich hätte nie gedacht dass es schon nach so kurzer Zeit so unbeschreiblich hart und irrsinnig kräfteraubend werden würde. Obwohl ich meinen Körper mit der notwendigen Nahrung und Flüssigkeit immer gut versorgte, wurde es schon langsam zur Qual. Mein Ziel vor Augen kämpfte ich weiter, ich sagte mir „Ja nicht aufgeben, das ist die Herausforderung, der Schweinehund den ich besiegen muss auch wenn´s wirklich weh tut“. Nach 12 Stunden ohne jegliche Pause konnte ich den Hahnbaum 14 Mal bezwingen und somit 7.140 Höhenmeter für den guten Zweck beitragen. Ich erreichte mit den geschafften Höhenmetern den 54. Platz. Mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden aber auch froh das es vorbei war. Im Anschluss gab es Lasagne im Kongresshaus St. Johann wo auch die Siegerehrung stattfand. Diese Charity-Tourenski-Veranstaltung ist für alle Tourenskibegeisterte fast ein Muss an den Start zu gehen, oder als Zuschauer dabei zu sein. Alles in Allem ein tolles Erlebnis und perfekt organisiertes Event von Bikeklinik.

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West