KONTAKT | IMPRESSUM | LINKS

Bericht von Charly Schiemer:
Bei sehr warmen und schwülem Wetter waren 117 Teilnehmer beim  Hauptlauf über 10,2km in Zipf am Start.
Leider hatte ich, wie schon am Tag davor, Magenprobleme und musste bei km 4 in die Büsche. Konnte aber dann das Rennen wieder aufnehmen und erreichte sogar noch den 4. Platz in der M50 von 23 Teilnehmern und Gesamtplatz 21 (nur 9 Sekunden hinter Platz 3 und 15 Sekunden hinter Platz 2).
Ein großes Kompliment an die Organisation, die Laufstrecke ist Natur pur.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr -> "20 Jahr Jubiläum" und hoffe auf ein etwas kühleres Wetter.

 

 

 

Der UASC Attersee West war sehr präsent beim "Heim-Duathlon" in Powang.

Bernadette und Stephanie Eicher sowie Stefan Hamader und Roland Sperr traten beim Einzelberwerb an. Markus Fiedler mit Manuela Höllnsteiner und Angelika Krumphuber mit Julia Sperr radelten und liefen im Staffelbewerb.

Bericht von Roland Sperr:
Am 23.07.2016 fand die 5. Auflage des Duathlons in Powang statt. Der Duathlon ist dem guten Zweck gewidmet und der Reinerlös wird jedes Jahr an verschiedene Projekte gespendet. Das Wetter war mehr als wechselhaft prgnostiziert, dennoch wagten sich auch viele Mitglieder des ASC an den Start der Strecke mit 15km fürs MTB und anschließendem 4,5km Lauf.
Es war zwar sehr schwül, aber der Regen kam erst während der Siegerehrung, so konnte der Bewerb noch bei sehr guten Bedingungen durchgeführt werden.

Markus und Manu erreichten in 1:07:40 den 2. Platz in der Mixed-Staffelwertung, ein weiteres Staffelstockerl gelang Angelika und Julia in der Damenklasse. Eine Zeit von 1:12:13 bedeutete Platz 3.

Bei den Einzelstartern teilten sich Berni und Stephi den obersten Platz am Stockerl in der Damenklasse. Mit 1:10:01 siegten sie ex-aequo. Roland konnte in 1:01:05 den 2. Platz in der männlichen AK1 erreichen. Lediglich Stefan hatte Pech, da er auf Grund eines Platten kurz vor dem Start kurzfristig auf ein zu kleines und technisch auch nicht einwandfreies Leihrad umsteigen musste. Trotzdem erreichte er in 1:05:18 den 5. Platz in der männlichen AK1.

Die vielen Stockerl wurden anschließend noch gefeiert, teilweise sogar sehr ausgiebig.

 

 

 

Auch Hannes Humer bestritt im schönen Salzburger Seenland den Trumer Triathlon:

Bei leider sehr bescheidenen Wetterverhältnissen ging heuer der Trumer Triathlon über die Bühne. Was es letztes Jahr zu heiß war, war es diesmal zu kalt. Die langen Gesichter beim Check-In sprachen Bände…
Bei Regen, ca. 14°C Außentemperatur und 18°C Wassertemperatur starteten knapp 300 Kurzdistanzler in mehreren Wellen über 2 Schwimmrunden (1.5 km) mit Landgang im Obertrumer See.
In 2 Schleifen ging es anschließend am Rad um Obertrum und abschließend rund um den  Obertrumer See wieder zurück in die Wechselzone. Bei anfangs noch leichtem Nieselregen und später dann sehr nasser Strecke mussten man fast mit angezogener Handbremse die Abfahrten und Kurven angehen um Stürze zu vermeiden. Die folgenden 2 Laufrunden á 5 km waren dann im Vergleich zur letztjährigen Hitze schon wieder recht angenehm zu bewältigen.
Mit einer Zeit von 2:48:46  (73. in der Klasse 24-39 M) konnte ich aber trotz der widrigen Verhältnisse meine Zeit von der letztjährigen Premiere in Obertrum verbessern.

 

 

 

Lisa Rutschetschin startete beim Kids Triathlon in Obertrum über die Distanz 50m Schwimmen, 1500m Rad und 600m Lauf:

Tolles Event am Trumer See.“Der See ist viel wärmer als der Attersee“schwärmt Lisa.
Etwas skeptisch schaut sie dem Bewerb entgegen, denn sie weiss, dass starke Salzburger Konkurrenz am Start ist. Sie steigt aber schließlich als 2.steigt aus dem Wasser. Dann läuft sie 200m bis zur Wechselzone-ab aufs Rad-und dann auf die Laufstrecke.
Am Ende sehr zufrieden mit dem 3.Rang. Ganz toll gemacht!

 

 

 

Stefan Hamader bewältigte die ultimative Challenge jedes Mountainbikers, die A-Strecke der Salzkammergut Trophy:

Nie war die Ehrfurcht vor einem Rennen größer, als bei der längsten Distanz der Salzkammergut-Trophy. 211km und 7190hm sind aber auch Daten die so manchen Hardcore-MTB Junkie die Knie schlottern lassen. Jeder der schon einmal 2000 oder 3000hm gefahren ist kann sich ungefähr vorstellen, wenn man plötzlich die doppelten oder dreifachen Höhenmeter und dazu noch über 200km an einem(!) Tag herunterkurbeln muss.
Das Training drehte sich im Grunde nur um dieses Event und in erster Linie stand Überleben am Programm. Es wäre vermessen, sich beim ersten Start eine Zeit vorzunehmen, da alles passieren kann. Leistungstechnisch befand ich mich auf jeden Fall weiter fortgeschritten als noch 2015. Was im Grunde das Durchkommen ermöglichen sollte. Ziel war jedoch die 16h und somit das Time Cap zu erreichen. Im Vorfeld möchte ich mich bei allen Jungs (Mittermayr Christoph, Bernhard Eitzinger, Eichhorn Christoph, Christian Dilly, Patrick Bammer, Hauer Markus,…) für die netten, langen Ausfahrten bedanken. Ohne Euch wäre das Training nur halb so lustig gewesen!!! Leisa, Eder, und Dirty Harry möchte ich auch noch explizit erwähnen, da die Jungs alles Menschenmögliche getan haben, um es mir auf der Strecke so einfach wie möglich zu machen. DANKE!!!

Renntag:
Am Vortag wurde die Startnummer geholt und montiert. Eine kleine Nervosität ließ sich blicken und meinte nur ab ins Bett.  Das Wetter soll nicht so schlecht werden – vl. gibt es ein bisschen Regen bzw. wird es spätestens gegen Mittag schön. Mit diesen Gedanken ging es ins Träumeland. Wie so oft ist der Schlaf vor einem Rennen nicht so erholsam. Das heißt um 2 Uhr, also 1:30h bevor der Wecker mich aus dem Schlafe holen sollte, klingelte die innere Uhr. Ich beschäftigte mich mit What’s App Nachrichten, bis endlich auch der Wecker klingelte. Aufstehen, Zähne putzen, Frühstücken in einem. Kein leichtes Unterfangen. In der Hotelhalle angekommen kam die blanke Ernüchterung – Regen – viel Regen. Ach komm… Naja gut wir werden sehen. Ab zum Start von Bad Ischl nach Bad Goisern. Die Straße wurde immer trockener und man konnte schon erahnen, dass der Platzregen wohl eher nur in Bad Ischl niederging. Am Start gab es das klassische Einreihen, wobei wir nicht wussten ob wir auch bei unserer Leistungsklasse stehen. Christoph musste weiter hinten starten, der Plan miteinander zu fahren hat sich also schon am Start verabschiedet. Mit Patrick und Christian ging es nun los – ab zum ersten Berg. Der Raschberg benötigte ca. 1 h um bezwungen zu sein. Leider habe ich die Jungs von Anfang an verloren. Ich musste mein Tempo gehen, um meinen Takt zu halten. Erste Labe, erstes Mal bei Hütteneck vorbei. Ich hatte bereits einige Minuten auf meine erwartete Durchfahrtszeit holen können. Die Abfahrten waren durch die wieder einsetzenden bzw schon an den Vortagen bestehenden Regenfällen zum Teil sehr schlammig und unfahrbar. Nachdem der Tag noch länger dauern sollte entschied ich mich auf Nummer sicher zu gehen und keine unnötigen Risiken einzugehen. Ewige Wand ohhh wie schön ist deine Abfahrt ;) – gut dass wir zweimal vorbeikommen. Die Jungs (Eder, Leisa, Harry) wurde gleich zu AP3 weitergeschickt, weil es irrsinnig gut lief und keine Probleme bestanden. Nach dem Genuss der ersten Abfahrt habe ich mich dann bei AP3 in Weißenbach dafür entschieden die Regenjacke anzuziehen. Das Wetter war sehr durchwachsen und es regnete teilweise heftig, dann wieder nicht, dann ein bisschen… Die Sonne war nur hin und wieder kurz zu sehen. Mit Vollgas ab zum zweiten Teil, das heißt Richtung Bad Aussee. Dort erwartete uns die berüchtigte Schipiste und teilweise beinharte Anstiege bis hin zur Blaa-Alm. Die Wege waren teilweise extrem schwierig zu fahren, da der Regen und hunderte Fahrer tiefe Riefen hinterließen.
Eine meiner Lieblingsstellen auf der Trophy kam dann im Anschluss – die Rettenbachklamm. Eine wunderschöne Klamm und absolut empfehlenswert für schöne MTB Touren. So schön die Klamm ist, so schlimm ist die nächste Auffahrt hin zur Kreuzung Richtung Hütteneck. Leider ist es für die 211er noch nicht so weit, um direkt zur Alm aufzufahren. Nein – wir mussten vorher noch nach Bad Ischl, um danach den schönen Ischler Salzberg zu erklimmen. Die Abfahrt nach Ischl ist eine der schwierigsten fahrbaren Passagen und ist auch Teil der Allmountainstrecke und das soll auch was heißen. Der Regen machte es nicht leichter, da dort große Steine zu fahren sind und diese sehr rutschig waren. Pow – wow hippy yeah – überlebt und happy in Ischl angekommen. Gleich wieder rauf, damit wir auch genug Höhenmeter zusammenbekommen. Waren ja erst irgendwas bei 2000. Oo. Am Weg nach oben traf ich dann noch Gerhard ein Abendschul-Kollege von damals, denn ich hier lobend erwähnen möchte, da er eine wirkliche Hammerzeit hingelegt hat und das beim ersten Antritt bei dieser Strecke. So – zweites Mal Hütteneck. An dieser Stelle haben wir auch B-Fahrer überholt, wobei ich denke dass die Jungs die Zeitlimits nicht geschafft haben. Wenn man bei Hütteneck schon schieben muss, denke ich hat man sich verkalkuliert. Juhuu zweites Mal Hütteneck und wieder die coole Abfahrt. Bähm es lief. Dann plötzlich.. ahh halb so wild, aber es kam ein Streckenabschnitt den ich nicht kannte. Die Chorinskyklause. Leider gingen mir dort die Gedanken ein bisschen durch und ich musste zum ersten Mal mit mir kämpfen. Ok es waren bereits über 100km/4000hm gefahren, aber die Jungs aus dem Almtal haben mich dann wieder eingeholt und ich konnte auch nicht mehr mithalten.
Wieder in Weißenbach angekommen haben dann Leisa, Eder, und Harry für mein leibliches Wohl gesorgt und auch technischen Beistand geleistet. Meine Steckachse hinten war locker und es war mir echt nicht aufgefallen xD. Nach etwas längerer Pause hatte ich wieder ausgeruhte Beine und es ging zu den beiden letzten gröberen Bergen. Den Salzberg und die Rossalm. Vorerst wurde auf eher geraden 20km bis zum Salzberg gefahren. Er ist einfach herrlich. Steil, steiler Salzberg. Ich konnte ziemlich weit hochfahren musste aber nach einem Durchrutscher dann doch schieben. Es kam mir sehr gelegen und ich muss sagen ich bin zu Fuß genauso schnell. ?
Auf dem harten letzten Anstieg hat mir dann noch H-Man geholfen. Eine lustige Truppe mit Kostümen hat uns den Anstieg etwas leichter gemacht. Danke Jungs und Mädels! ;)
Auf dem Weg zur Rossalm habe ich wieder Norbert, ein Spezi vom Crossfit, getroffen und wir sind ein paar Kilometer gemeinsam gefahren. Leider habe ich ihn dann wieder verloren, aber wieder in Gosau getroffen. Man trifft immer wieder dieselben Leute - es geht auch nicht anders. Eder, Leisa und Harry haben mich schon geschimpft, weil mein Plan nicht gepasst hat. Ich war immer eine Stunde zu früh dran. xD Nichts desto trotz dachte ich dann bei dieser Labe nach dem Gosausee irgendwie mit dem Time Limit Probleme zu bekommen. Ein Einheimischer an der Labe bestätigte mich noch. Den letzten Berg mit 400hm bin ich in Rekordzeit gefahren. Wohlgemerkt mit 180km in den Beinen. Schlussendlich bin ich 3min vor dem gedachten Zeitlimit angekommen. Schmerzlich musste ich dann im Ziel erkennen, dass ich bereits an der besagten Labe das Zeitlimit um eine Stunde unterboten habe :P. Naja nachdem ich nun wusste das kein Zeitlimit mehr kommt habe ich mich dazu entschieden das Rennen „gemütlich“ zu beenden, auch wenn die Möglichkeit bestand unter 15h zu bleiben. Der obligatorische Zielsprint musste dann doch sein. Mit erhobenen Händen und dem Blick zu meinem wundervollen Betreuerteam konnte ich dann das Rennen mit 15h 3Minuten beenden und somit das heißbegehrte schwarze Leibchen in Empfang nehmen. Alle meine Trainingskollegen haben das Ziel erreicht. Mission fully accomplished!!! Gratulation an alle.

Danke noch einmal an meine Betreuer Leisa, Eder, Harry. Egal wie kaputt ich war – es war eine Freude euch zu sehen und zu wissen man ist in guten Händen. Wann auch immer ihr eine helfende Hand braucht – ich bin da ;)) Danke an Berni, Chris und die bereits genannten für den Zieljubel und das Bier – Hammer!!! Danke an David für die warme Dusche, das Hendl und das Bier. Top!!! Keine Ahnung, ob ich mir das jemals wieder antue. xD

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Bei sehr warmen Temperaturen (ca. 30°C) fand am Samstag de 09.07.2016 ab 17:30 Uhr der 33 . Steinbacher Dorflauf statt.
Die Damen mussten 1 Runde mit 5,5 km laufen, die Martina Bruneder Winter überlegen in 22:18 gewinnen konnte.
Wir Männer hatten das Vergnügen 2 Runden laufen zu dürfen und weil ich langsam begonnen hatte, konnte ich die 2.Runde sogar um einige Sekunden schneller laufen und in 49 min über die Ziellinie gehen.
Dies bedeutete den 3.Rang der M50 von 13 Mitstreitern und  den Gesamtplatz 16 von 49.
Nach dem Lauf war die Abkühlung im See sehr wohltuend.
Wie immer war die Organisation super und Herr Auerbach hat sehr informativ durch die Veranstaltung geführt.

 

 

 

Auch Felix Hermanutz warn in Grieskirchen am Start:

Ein Jahr ist es nun her das ich meinen ersten 200er auf dem Rad bewältigt hatte, das heißt die 6h in Grieskirchen stehen wieder vor der Tür.
Genauer gesagt fiel am 9. Juli 2016 um 11:55 für 250 motivierte Ausdauersportler der Startschuss für das 6 Stunden Rennen.
Der 21,5km mit 170 Höhenmeter lange Rundkurs startet in Grieskirchen und führt über Pollham nach Bad Schallerbach.
Nach einem Traum Start aus der 2. Reihe konnte ich der Spitzengruppe mit geringem Aufwand folgen.
In Runde 6 mischten sich jedoch 20 Ausreisser unter die Staffelfahrer und konnten sich von der Gruppe lösen. Leider befand ich mich am Ende des Feldes und bekam davon nicht viel mit.
Schnell machte sich bemerkbar dass die Zugpferde in der Gruppe fehlten – wir wurden immer langsamer und ich musste die meiste Zeit im Wind arbeiten.
Den Anstieg nach dem Start/Ziel Gelände konnte ich dann aber nutzen und fuhr der Gruppe vorne weg, wohlwissend dass ich die letzten 80km im Einzelzeitfahrmodus kämpfen würde müssen. Trotzdem konnte ich auf die Gruppe 5 Minuten gut machen.
Schlussendlich beendete ich das Rennen auf dem 10. Platz, und war sehr zufrieden mit meinem Resultat.

 

 

 

Unser Radler Roland Sperr, Markus FiedlerRudi Wagner und Thomas Ratzenböck bestritten das 24h Radrennen in Grieskirchen.
Bericht von Roland Sperr:

Von 09.07. bis 10.07. fand in Grieskirchen der 24 Stunden Radmarathon statt. Vom UASC Attersee West waren Markus Fiedler, Peter Leitner, Rudi Wagner und Roland Sperr für die 4er-Teamwertung angemeldet. Leider ist Peter die Woche vor dem Rennen erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Thomas Ratzenböck (Arbeitskollege von Roland) sprang am Freitag kurzfristig für Peter ein und so konnte doch noch ein vollständiges 4er-Team an den Start gehen.

Dieser erfolgte für die Teamfahrer am Samstag um 11:45 und führte in einer Schleife von Grieskirchen ausgehend über Pollham nach Bad Schallerbach und dann auf direktem Wege wieder zurück nach Grieskirchen. Eine Runde hat 21,5 km und 170 Höhenmeter mit einem kurzen aber knackigen Anstieg zur Labe bei der Hälfte der Runde.

Wir hatten keine Ambitionen, es ging um Spaß am Sport und Genuss für den Gaumen. So wurde auch in das Rennen gestartet und in den Startrunden das große Feld und die Sturzgefahr gemieden, wenn dies auch verschenkte Zeit gegenüber anderen Teams bedeutete.
Wir wechselten uns jede Runde ab, um auch immer ein wenig regenerieren zu können. Anfangs war auch ein recht starker Westwind stetiger Begleiter bzw. Entgegenkommender auf dem Weg von Bad Schallerbach nach Grieskirchen. Mit Einbruch der Dunkelheit flaute dieser jedoch ab und bei Einbruch der Nacht lag das Team um Rang 10 von ca. 30 4er-Teams.

In der Nacht konnten wir ohne es wirklich zu bemerken, einige Teams überholen und waren bei Morgendämmerung plötzlich auf Rang 6.
Eine kurze Schrecksekunde gab es für Rudi, als sich in der Nacht ein Hase oder eine Katze mit seinem Hinterrad anlegen wollte. Konsequenz war ein kurzer Boxenstopp auf der Strecke um die schleifende Bremse wieder auszubiegen. Bis auf den Materialschaden ist dieser Zwischenfall bei ca. 60 km/h aber zum Glück glimpflich ausgegangen.

Vom Ehrgeiz gepackt stand der Vormittag dann im Zeichen der Verteidigung des 6. Platzes, da wir meist gemeinsam mit dem 7.-platzierten Team in einer Gruppe unterwegs waren. In der vorletzten Runde konnte Markus dann einen Vorsprung herausfahren, den Thomas in der letzten Runde behauptete. Insgesamt legten wir in den 24 Stunden 41 Runden oder 882 km zurück. Da wir mit dem 6. Platz nicht gerechnet haben, sind wir vollauf zufrieden mit dem Erreichten.

Der 24 Stunden Radmarathon von Grieskirchen ist hinsichtlich Beliebtheit der Veranstaltung unter den Sportlern auf radmarathon.at nicht umsonst als Nr. 1 noch vor der MTB Trophy in Bad Goisern gereiht. Er ist nahezu perfekt organisiert und durch das Zeltfest in Pollham hat man hier besonders, aber auch an anderen Stellen entlang der Strecke, auch nachts Leute die die Sportler andauernd und ausdauernd anfeuern. Dies macht einen Teil des besonderen Flairs dieser Veranstaltung aus. Und da auch Big Teams mit bis zu 12 Fahrern teilnehmen können, ist auch eine Teilnahme für weniger trainierte Sportler möglich.

 

 

 

Bericht von Felix Hermanutz:

Bereits am Samstag den 2. Juli 2016 reiste ich nach Bad Kleinkirchheim um den am nächsten Tag statt findenden Radmarathon zu bestreiten.
Nach einer angenehmen Nacht in unserem Mercedes Bus fiel für die 700 Teilnehmer pünktlich um 7:30 Uhr der Startschuss zur „Nockalmrunde“, mit 106 Kilometer und 2100 Höhenmeter.
Gut ins Rennen gestartet kam ich mit der Spitze zum ersten Anstieg, schnell wurde jedoch klar, dass ich das Tempo trotz Wattzahlen um den 400er Bereich, nicht mithalten kann.
Nach den beiden Anstiegen musste ich bereits einen Rückstand von 12 Minuten verzeichnen, dieser wuchs bis ins Ziel auf 20 Minuten an. Ich beendete den Marathon in einer Zeit von 3h 28min auf Platz 36, was den 25. Platz in meiner Altersklasse U40 bedeutete.
Leider verfehlte ich dadurch mein Ziel, innerhalb von 10 Minuten nach dem Sieger über die Ziellinie zu fahren, klar.
Hoffentlich passt es bei den 6h in Grieskirchen wieder besser.

 

 

 

Bericht von Armin Hrouda:

Der Bergmarathon rund um den Traunsee, ein Klassiker mit Suchtfaktor.
Nach dem  letztjährigen gescheiterten Versuch die Gesamtstrecke von 70 km und 4.500 hm  rund um den Traunsee zu bezwingen (nach der Hälfte musste ich das Rennen in Ebensee aus gesundheitlichen Problemen beenden), hatte ich für heuer natürlich noch eine Rechnung offen.
Daher hieß es letzten Samstag um 08:30 Startschuss in Ebensee für die Halbdistanz (35 km / 2.000 hm) von Ebensee nach Gmunden.
Gemeinsam mit über 100 Bergmarathonis ging es zuerst rauf auf den Feuerkogel und gleich wieder nach unten zum Gasthaus zur Kreh.
Von dort rauf auf die Hochsteinalm und runter nach Mühlbach, bevor es dann bei zunehmender Hitze in der Mittagszeit rauf auf den Grasberg ging. Von dort noch auf den Gmundnerberg zur letzten Labstelle beim Gasthaus Urz’n, dann den direkten Weg hinunter nach Altmünster und weiter nach Gmunden.
Ich fühlte mich an diesem Tag sehr gut und wollte die letzte Teilstrecke des Bergmarathons erfolgreich finishen. Eine neue persönliche Bestzeit auf dieser Strecke hatte keine Priorität, war aber realistisch und wünschenswert.
Die Vorbereitung lief leider auf Grund eine Verletzung im Schienbeinbereich nicht sehr optimal, jedoch sollte es für eine erfolgreiche Teilnahme reichen.
Ich meisterte die Strecke an diesem Tag mit Bravour. Kleine Einbrüche und Muskelkrämpfe gehörten natürlich unter anderem auf Grund der Hitze dazu, doch die herrliche Landschaft und  die Vorfreude auf den Zieleinlauf überwogen.
Dank des perfekten Supports durch meinen Dad, der bei jeder Labstelle auf mich wartete und mich jedes Mal neu mit Nahrung und motivierenden Worten aufbaute, kam ich kurze nach Mittag am letzten „Gipfel“ meiner Tour an. Hier wartete noch mein Freund Dominique, um noch ein paar coole Bilder von mir zu schießen, bevor es dann runter Richtung Ziel ging.
Die letzte 100m auf der Gmundner Esplanade fühlten sich ewig an und der Kopf wollte schön langsam auch nicht mehr doch dann bog ich endlich am Rathausplatz ein und finishte mit einer Zeit von 05:29:05 h -? ca. 4 min. schneller als 2014 :-D
Total happy empfing mich meine Support Crew im Ziel und ich konnte nun ein weiteres Saisonziel erfolgreich im Kalender abhaken.
Nun heißt es die Füße hochlagern und schön langsam wieder in den Trainingsrythmus zu finden -> ALL EYES ON Red Bull 400 – der Sturm in Bischofshofen im August 2016!

So schön, einzigartig und top organisiert diese außergewöhnliche Veranstaltung ist, so tragisch und traurig war die Nachricht dann in den Samstagabendstunden. Ein junger 24 jähriger Bergmarathoni  aus Ottnang verunglückte kurz vor dem Ziel am Gmundnerberg und konnte erst am nächsten Tag nur mehr tot aufgefunden werden. Mein Beileid und Mitgefühl der Familie und den Angehörigen. Eine Tragödie die selbst zum Nachdenken anregt und ein großes Loch in die Bergmarathonfamilie reißt!

 

 

 

Bericht von Luisa Kaltenecker:

Nach diversen Starts bei Kinder- und Jugendtriathlons im Rahmen des Power Kids Cups, wagte ich mich heuer das erste Mal an einen Sprinttriathlon (0,75/20/5) heran, und konnte mich da erstmals mit den Erwachsenen messen.
Die 750 m Schwimmen im Freiwasser sind für eine Bahnschwimmerin wie mich zwar ungewohnt, aber ich war super drauf und schaffte es in einer Zeit von 13:12 als insgesamt 17 von 200 Teilnehmern bzw. als 4. Dame aus dem Wasser zu gehen. Das Schwimmtraining beim SV Vöcklabruck hat sich ausgezahlt!
Ein tolles Gefühl in die große Wechselzone zu laufen, wenn noch fast alle Fahrräder in den Ständern hängen !!
Allerdings hatte ich dasselbe Bild vor mir, als ich nach den 20 km Radfahren wieder in die Wechselzone kam – wieder fast alle Fahrräder an ihrem Platz. Mir war vorher schon klar, dass das Radfahren gegen die starken Radspezialisten mühsam wird, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, mit dem (kurzfristig ausgeborgten) Rennrad Tempo zu machen. So konnte ich dann nach gut 42 Minuten auf die Laufstrecke gehen, und musste dort in der schwülen Hitze nochmals eine gute halbe Stunde alles geben.
Ich weiß nun genau, was ich für die nächsten Rennen trainieren muss!
Mein selbstgesetztes Ziel von unter 1:30 konnte ich erreichen, was mich für meinen ersten richtigen Triathlon sehr gefreut hat, und mir neben dem Sieg in der W-Jugend den insgesamt 39. von 56 Plätzen in der Damenklasse einbrachte.
Summa summarum war der Steeltownman wieder eine super organisierte Veranstaltung und wird mich sicher wiedersehen.

 

 

 

Bericht von Charly Schiemer:

Waren am Vortag noch Unwetter mit Feuerwehreinsatz bis 23Uhr angesagt, so konnte ich die 21,1km lange und schöne Panoramastrecke von Hof nach Fuschl und retour bei angenehmem und vor allem trockenem Wetter wirklich genießen.
Den Halbmarathon mit ca. 400HM schaffte ich in 1:35h, was den 2. Rang in der AK M50 von 28 Startern und einen 9. Gesamtplatz von 144 Startern bedeutete.
Ich war wirklich überrascht, dass es mir so gut gegangen ist, da ich oft mit den Höhenmetern Probleme habe.
Bei diesem Lauf ist es aber wie beim Essen – Das Auge isst mit bzw. Läuft mit!
Ich kann nur jedem ans Herz legen einmal diesen schönen Naturlauf zu machen, und dabei nicht auf die Uhr zu sehen.
 

 

 

 

Bericht von Angelika Krumphuber:

Das meistgehörte Wort zw. 24.06. und 26.06.2016 -> „genieß es“
Da ich dieses WE am Wörthersee verbrachte, könnte damit ja viel gemeint sein... das gute Essen, ein schönes Glaserl Wein, der warmen See... aber nein. Es ging um 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen – kurz gesagt Ironman Austria 2016.

Bereits am Freitag enterte unsere oberösterreichische Abordnung die Pension Krakolinig in Pörtschach und bei der Startnummern-Abholung bzw. der Pasta-Party beschlichen mich erste kleine Panikattacken ob der großen Aufgabe am Sonntag.
Witzigerweise waren diese nach dem Bike Check-in am Samstag komplett verschwunden und ich konnte brav Risotto und Spaghetti futtern.
Der Wecker klingelte am Sonntag schon etwas früher (3:40) und ich war richtig heiß auf die Herausforderung, ja – bis ich den Reißverschluss des Tri-Suits zumachte... dann war die Panik zurück und wollte leider nicht mehr weg gehen.
An ein Frühstück war nicht mehr zu denken und das kleine bisschen was ich zu mir nehmen konnte verließ wieder pünktlich zur Abfahrt nach Klagenfurt fluchtartig meinen Körper.
Auch das gute Zureden der Familie und Freunde am Start halfen nichts mehr und so stand ich mit butterweichen Knien und ziemlich grün im Gesicht am Start.
Der Wörthersee war mir aber gnädig und das Schwimmen im morgendlichen Sonnenschein machte fast ein bisschen Spaß und beim Einbiegen in den Lendkanal kam mir doch tatsächlich das erste Lächeln aus. Es ist wirklich der Hammer an den vielen Zuschauern vorbeizuschwimmen, die einem aus voller Kehle anfeuern und mit meiner Zeit von 1:28h bin ich auch vollstens zufrieden.
Der Wechsel aufs Rad gelang mir dieses Mal erstaunlich flott und so machte ich mich etwas zuversichtlicher auf den Weg die ersten 90km zu bewältigen. Die Übelkeit war aber leider gekommen um zu bleiben und so war die Radlerei nicht ganz so lustig. An „normale“ Ernährung war nicht zu denken, runterbeugen auf den Aero-Lenker ging auch eher selten und meinen Magen davon zu überzeugen, dass die Gels nicht der optischen Aufbesserung des Rades dienten, war auch gar nicht so einfach. 
Trotz allem gab es aber einige Lichtblicke auf der Strecke – ein großes Danke an die Familie Worzfeld/Staudinger die mich den Anstieg zum Faaker See hinaufgepusht hat.
Leider war dann der Rupertiberg etwas enttäuschend – keine Musik und auch ganz wenig Leute an der Strecke.
Zurück an der Radwende konnte ich es trotzdem nicht glauben wie flott die erste Runde vergangen war und mir entschlüpfte das zweite Lächeln dieses Tages. Aber auch das verging mir gleich wieder, hatte doch eine Biene beschlossen an meinem Oberarm ihr Leben zu lassen... Und auch das schöne Wetter legte eine kurze Pause ein und belohnte die Radler mit einem Regenguss. Zuerst etwas grantig über das kalte Nass, bemerkte ich aber, dass es den Stich kühlt und die Schwellung verschwinden lässt – also doch, Danke Regen :o)
Trotz der eher spärlichen Nahrungszufuhr konnte ich alle Steigungen konstant bewältigen und der berühmte „Mann mit dem Hammer“ blieb mir auf der Radstrecke erspart. Die letzten 10km runter nach Klagenfurt rollten dann wie von selbst und ich freute mich in der Wechselzone über eine Zeit von 7:17h.
Mit dem dritten Lächeln des Tages und erstaunlich fitten Beinen machte ich mich also auf, um die zwei Laufrunden zwischen Klagenfurt und Krumpendorf zu bewältigen.
Durch die erste Euphorie, meinen „Angst-Teil“ so gut bewältigt zu haben, konnte ich auch tatsächlich lässig laufen und ich begann endlich es zu GENIESSEN... als kurz vor Klagenfurt die Übelkeit zurück kam. Das verunsicherte mich so, dass ich sicherheitshalber auch gleich mal die nächsten zwei Labestellen ausließ und völlig am Ende bei km 21 ankam.
Auf dem Spaziergang der dann folgte, rettete mir meine Begleitung Julia Sperr echt das Leben – DANKE Jules!!! Nach 6km wandern, 3 Bechern Wasser, 2 Stückerl Orangen und 1 Becher gespritztem Red Bull war ich soweit wieder hergestellt, dass 4 weitere km sogar laufend bewältigt werden konnten. Bei km 30 war aber endgültig Schluss – ich war leer.
Hier bekam ich dann die nächste Unterstützung in Form meiner Schwester Moni und meines Schwagers Franz, die sich Julia und mir auf dem Wandertag in die Klagenfurter Innenstadt anschlossen.
DANKE euch drei – ohne euch hätte ich es NIE geschafft!!!
Als mir dann bei km 40 klar wurde, dass ich an diesem Tag doch noch das Ziel sehen würde, kam endlich wieder ein bisschen Energie in die Beine und ich begann wieder zu laufen.
Der Zieleinlauf nach 15:03h war wirklich überwältigend und als die Worte „Angelika – You are an IRONMAN“ fielen, war ich endgültig mit dem Tag ausgesöhnt.

Gratulation an die IRONMÄNNER Thomas Edtmayer, Daniel Grabner, Andi Haberl und Andi Eicher!

Ein großes DANKE an meinen Trainer Dani Niederreiter ohne den dieses Erlebnis nicht möglich gewesen wäre, an meine Eltern die das ganze Wochenende mitgefiebert haben, an Moni und Franz für´s gut zureden und mich nicht aufgeben lassen, an Julia für´s Leben retten, an Roli für die tollen Fotos, an Martin, Alfred und Eva für die Unterstützung den ganzen Tag, an Hans und Sigi Kralik für die tollen Tipps und an Thomas Edtmayer, der mich während der Vorbereitung und am Rennmorgen aushalten musste ;o)

 

 

 

Bericht von Felix Hermanutz:

Am 26. Juni 2015 war es schließlich soweit, der Mondsee Radmarathon ging in seine 30. Runde, als Heimrennen war es auf jeden Fall eines meiner Saisonhighlights.
Bei der Mitteldistanz über 134km standen über 800 motivierte Ausdauersportler am Start. Pünktlich um 7:30 fiel der Startschuss und das Rennen startete.
Bei bewölktem Wetter und zirka 20 Grad startete ich gut ins Rennen, die Scharflingerhöhe wurde mit geringer Anstrengung überwunden und anschließend nach Altmünster gerollt. Mit voller Energie bezwang ich die Großalm und startete als zweiter in die Abfahrt. Die Spitzengruppe wurde immer kleiner und ich mittendrin, da auch der Dachsteinblick nach Plan verlaufen war.
Kurz vor dem Ziel sah ich ein Loch und attackierte - dies verlief jedoch so reibungslos, dass ich es kaum glauben konnte, als ich vorm Zielsprint an erster Position lag. Im ersten Schreck ließ ich zwei Tritte aus und wartete was die anderen machen würden. Im Nachhinein gesehen, kostete mich das wahrscheinlich den Podestplatz wenn nicht sogar den Sieg.
Im Schlusssprint von drei Konkurrenten geschlagen belegte ich den 4. Gesamtrang und den 4.
Rang in meiner Altersgruppe U45 in einer Zeit von 3h 21min.

Wir gratulieren Felix zu seiner tollen Leistung - nächstes Mal gehört das Podest dir!

 

 

 

Bericht von Markus Fiedler:

Am 26.06.2016 fand der diesjährige Mondsee Radmarathon statt, wo ich mich für den 200er angemeldet hatte.

Start war in Mondsee um 7.00 Uhr, die Strecke verlief entlang vom Mondsee über den Schafling nach St.Gilgen, weiter ging es über die Postalm nach Abtenau, es folgten die Orte Rußbach, Gosau, Bad Goisern und Bad Ischl, wo es weiter nach Ebensee und dann von Altmünster durch Neukirchen über die Großalmstraße nach Steinbach am Attersee ging, wiederum den See entlang über die Gemeinden Seewalchen, Attersee, Nußdorf, über den letzten Berg Richtung Dachsteinblick nach Oberaschau, dort angekommen ging es über Loibichl wieder nach Mondsee ins Ziel zurück.

Für diese Strecke, wo 2575hm zu bewältigen waren benötigte ich 5h 46min und erreichte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34,6 km/h den 59.Platz von über 550 Teilnehmern.

 

 

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West