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Bericht von Armin Hrouda:

Auch heuer war ich nicht nur als Mitglied des Organisationsteams des Vöckla Ufer Laufs im Einsatz sondern wollte auch wieder um den Timelkamer Marktmeistertitel im Rahmen des Hauptlaufs, wo ich letztes Jahr den 5. Platz erreichte, mitlaufen! Nach dem Gemeindelauf über 1 Runde = 4 km entlang der schönen Vöckla, hieß es um 19:30 beim ehemaligen GH Knoll Startschuss für den Hauptlauf des 31. Vöckla Ufer Laufs.

Mit rund 105 StarterInnen ging es dann bei sonnigem Wetter und schwülen 30 Grad auf den schönen Rundkurs entlang der Vöckla, zwei Runden hieß es zu absolvieren und ich konnte wieder von Beginn an in meine Rhythmus finden. In einer Gruppe mit hohem Tempo konnte ich mich einfinden und so absolvierte ich die erste Runde, angefeuert von den vielen bekannten Zuschauern sowie meiner Familie im Zielraum.

Auf der 2. Runde konnte ich im vorderen Viertel positionieren und lief, nach meinem Gefühl, auf Podestkurs bei den Marktmeisterschaften. Die 2. Runde war mal wieder eine reine Kopfsache und ich versuchte die Leistung konstant sowie das Tempo hoch zu halten. Nach einem kleinen Battle mit einem Timelkamer gab ich zum Schluss auf den letzten 500m noch mal Gas und überquerte nach dem obligatorischen Zielsprint mit einer Zeit von 34:19 min. (4:17 Schnitt) die Ziellinie.

Geschafft, 3. Platz bei den Marktmeisterschaften und somit mein erster Podestplatz in meiner sportlichen Karriere! :-) Ergebnis: 26. Platz von 105 TeilnehmerInnen Gesamt, 7. Platz in der AK M20 und 3. Platz bei den Timelkamer Marktmeisterschaften.

Es war ein tolles und erfolgreiches Lauffest und wir sind als Veranstalter über den reibungslosen Ablauf wieder sehr zufrieden! Auf ein Neues im nächsten Jahr. Nun heißt es volle Konzentration auf die Regernation und die letzte Vorbereitung auf den „Bergmarathon -Rund um den Traunsee“ (Ebensee  - Gmunden) am kommenden Samstag!

Bericht von Stephanie Eicher:

Wie alle Jahren wieder, nahmen wir am Samstag den 17. Juni 2017 beim Powanger Charity Duathlon teil. Zu treten war eine selektive MTB Strecke von ca.15 km und die Laufstrecke hatte ca. 4,5 km. Wetter dafür war perfekt.

Den 1. Platz holte sich Stephanie Eicher mit einer Gesamtzeit von 1:05:07,9 und Bernadette Eicher folgte mit dem 2. Platz mit einer Zeit von 1:06:45,1.
Sehr erfreut feierten wir unseren Sieg bei der gelungen Veranstaltung.

Bericht von Julia Sperr:

Der Charity Duathlon in Powang ist immer wieder ein Highlight bei unseren lokalen Sportbewerben weil die Veranstaltung super organisiert ist und auch die After Show Party ist nicht zu verachten ;-). Deshalb haben wir (Angelika Krumphuber und ich) uns auch heuer wieder entschlossen, als Damen Staffel „UASC Girls“ an den Start zu gehen – wenn auch sehr kurzfristig dieses Mal.

Das Wetter hat beste Wettkampfbedingungen vorausgesetzt (18 Grad und leicht bewölkt) und auch die Stimmung war bestens. Angelika hat sich bei der Startaufstellung gleich einen guten Platz gesichert damit wir beim Start keine wertvolle Zeit liegen lassen. Mit 45:58 Minuten hat sie eine Top Zeit auf der Mountainbike Strecke hingelegt und ich konnte in einer guten Position in die 4,5km lange Laufstrecke starten. Mit meiner Zeit von 23:42 habe ich meine Aufgabe erfüllt und den zweiten Platz in der Damenstaffelwertung gesichert.

Nachdem dritten Platz letztes Jahr und den zweiten Platz in diesem Jahr stehen die Vorzeichen vor 2018 sehr gut! :-)

Bericht von Armin Hrouda:

Und weiter geht’s in der Saison 2017… am 09. Juni startete ich, nach einigen Jahren, wieder mal beim Heimrennen in Vöcklabruck, bei der 12. Auflage des Vöcklabrucker Stadtlaufs über  5,8 km schnellen Asphalt.

Da ich schon am Nachmittag dieses Tages als Läufer beim Firmentriathlon in Salzburg mit der DACHSTEIN Staffel im Einsatz war, ging ich an diesem lauen Freitagabend gut aufgewärmt um 19:33 mit über 100 StarterInnen an die Startlinie. Es galt 4 Runden auf Asphalt mit leichten Steigungen und Bergabpassagen im Zentrum von Vöcklabruck zu absolvieren und so konnte ich schon zu Beginn gut in mein Tempo finden, das ich auch dann abwechselnd in einer kleinen Gruppe gut beibehielt. Am Schluss erhöhte ich, wie immer, noch mein Tempo und nach 23:52 min. (Schnitt von 04:06 min.) bog ich in den Zielkanal und sicherte mir so den 5. Platz in der AK M20 sowie den 43. Gesamtplatz. Mit dieser Zeit und Platzierung war ich sehr zufrieden, da es ja auch schon der 2. Bewerb an diesem heißen und abends bewölkten Tag war.

Bericht von Tobias Steinbichler:

Am 8. Juni 2017 fand im Rahmen der OÖ Rundfahrt zum Zweiten Mal der JKU Gipfelstürmer statt. Genau wie die Profis mussten wir uns den 12,5km mit 550 Höhenmeter von Altenberg nach Pelmberg stellen. Hört sich ganz nett an, aber bei so kurzen Distanzen darf man ständig Vollgas geben. 
Leider hatte ich am Start Probleme, da ich mit dem zweiten Fuß nicht richtig ins Pedal einklipsen konnte und dadurch musste ich von Anfang an einen kleinen Rückstand aufholen. Die Spitzengruppe bestehend aus drei Fahrer konnte ich leider nicht mehr einholen, dafür hatte ich konstant einen Mitbewerber an meiner Seite. Nach gemeinsamer Fahrt, konnte ich ihm auf den letzten 200 Meter nicht mehr folgen. Die letzten Höhenmeter waren nach einer scharfen Linkskurve zu absolvieren. Er hatte die bessere Position in der Kurve und konnte sich mit Schwung absetzen. Gratulation nochmal an dieser Stelle. Mit meiner Zeit von 34:34 min, Platz 5 von 16 in der JKU Wertung bin ich sehr zufrieden und freue mich bereits auf das nächste Jahr.

Bericht von Johannes Humer:

Gemeinsam mit gut 2000 Startern ging es am Sonntag um 7 Uhr früh von Bruck über die gesperrte Hochalpenstraße rauf zum Fuschertörl auf 2445 m. Auf 27 km Streckenlänge waren knapp 1700 hm zu überwinden. Das Wetter war für diesen Tag zwar eher bescheiden angesagt. Trotzdem starteten wir noch bei Sonnenschein und obwohl später dann die Wolken überwogen konnten wir bei optimalen Temperaturen raufradeln. Perfekte Szenerie stellte sich ein als die schneebedeckten 3000er der Glocknergruppe in Sichtweite kamen.  Ich konnte mir die Kräfte gut einteilen und so war ich nach 02:23 am Fuschertörl noch verhältnismäßig frisch. Mit heißen Bremsen folgte dann die Abfahrt retour nach Bruck wo ich noch rechtzeitig vor der Regenfront wieder im Auto saß.

Charly Schiemer nahm 2017 bereits an zahlreichen Wettkämpfe teil:

2.WK / 23.4.17 14.vöcklataler Lauf
Rang 7 in der M50 von 20 und gesamt 23. Von 113 Läufern in einer Zeit von 52:45
Nach meiner Verletzung vom 10.9.16 bzw. Operation im Dezember 2016 geht es leider noch nicht schneller

3.WK / 1.5.17 Irrseelauf 14 km in 1:00:13
Rang 1 in der M55 von und gesamt 31. Von 194 Teilnehmern, nach Maibaumsetzen in Abtsdorf am Vortag ist leider keine bessere Zeit herausgekommen.

4.WK / 6.5.17 – 23.Welschlauf Südsteiermark – 12,7 km ca. 350HM in einer super Zeit von 58:39 geschafft.
Rang 13 gesamt von 524 Teilnehmern (beim Welschlauf gibt es keine AK-Wertung – wäre aber Rang 2 in der M50 gewesen)

5.WK / 25.5.17 – 36. Narzissenlauf in Altaussee – 8,1km
Bei wunderschönem Wetter in 34:05 geschafft – es geht aufwärts mit den Zeiten.
Rang 4 M50 von 31 Teilnehmern – Gesamtrang 25 von 284 Läufern.

6.WK / 4.6.17 – 36.Mondsee Halbmarathon 21,1km in 1:32:37 geschafft.
Rang 3 in der M50 von 40 Teilnehmern und Gesamtrang 62 von 711 Läufern.
Ich habe mir das Tempo richtig eingeteilt, aber leider war starker Gegenwind. (PB 2004 – 1:22)

Bericht von Stefan Hamader:

Strecke: 47km 1500hm  Platz 18/63 AK Gesamt 65/270 Zeit: 02:33:05

Das Training dieses Jahr ist auf Grund vieler Interessen eher durchwachsen, als auf eine bestimmte Sache gerichtet. Auf Grund meiner Probleme beim Marathon habe ich im April weniger im Bereich der Ausdauer trainiert. Nichts desto trotz wollte ich meine vorgenommen Rennen nicht ins Wasser fallen lassen.
Somit fuhr ich zum Granitmarathon ohne große Erwartungen und wollte zumindest im Bereich vom letzten Jahr sein. Die Tage zuvor habe ich noch einige Kilometer intensiv und am Tag davor eher regenerativ heruntergespult, da der Granitmarathon rein als Formtest gelten sollte. Nach dem ich mich 15min vor dem Start einreihen wollte fand ich mich in der zweiten Startwelle, die 10 min später startet. Das hat sich dann nicht als Nachteil erwiesen, da ich somit in der ersten Startreihe stand und auch von Beginn an gut ins Rennen kam. Der Puls passte gut und das Rennen lief wunderbar. In der Mitte des Rennen fiel der Puls leider immer ein bisschen ab und ich konnte nicht um so viel mehr Druck aufs Pedal bringen. Grundsätzlich lief aber alles ohne Probleme und ich konnte bei den letzten Anstiegen, sowie im Steinbruch richtig gut Gas geben. Bei einem Zielsprint mit einen Konkurrenten hatte ich noch um 7 Hundertstel das nachsehen, was mich auf Grund der tollen Zeit aber überhaupt nicht stört. Ich konnte meine Zeit gegenüber letztes Jahr um ganze 14 min verbessern, obwohl die Platzierung gleich blieb. Tolles Event – nächstes Jahr wieder.
 

 

Bericht von Tobias Steinbichler:

Am 27. Mai war es wieder einmal so weit. Nachdem ich im letzten Jahr leider nur einen Triathlon bestreiten konnte, freute ich mich riesig auf die Kurzdistanz am Pleschinger See. Es ging bereits früh los, am Vormittag feuerte ich die Teilnehmer des Sprintbewerbes an und stimmte mich auf meinen Wettkampf ein. Das Ziel war klar vorgegeben: eine Zeit unter 2:30 Stunden.
Genau wie letztes Jahr wurde für die erste Disziplin der Neoprenanzug ausgepackt. Pünktlich um 12:45 Uhr ertönte der Startschuss und es ging los. Kurz vorm Start war ich der Meinung ich hatte in der Mitte des Feldes eine gute Position gefunden, doch ich wurde nach 100 Metern eines Besseren belehrt. So hatte ich leider zwei langsamere Schwimmer vor mir und es wollten gefühlt 100 Teilnehmer genau meine Position einnehmen. Plötzlich macht es patsch und ich fing mir eine richtig schöne „Watschn“ ein. Ich hörte ein leichtes Pfeifen im linken Ohr und spürte den Schlag selbst am Montag beim Mittagessen noch. Nach einem kurzen durchatmen verschärfte ich für circa 50 Meter das Tempo und konnte dem Pulk entfliehen, danach ging das Schwimmen ohne weitere Probleme zu Ende. Ein kurzer Blick auf die Uhr – ich lag gut in der Zeit – und weiter geht’s mit dem Rad fahren. Nach einem schnellen Wechsel und leichten Problemen mit dem Einklipsen der Schuhe konnte ich auf dem Rad richtig gut Gas geben. Nachdem ich hier meine größte Schwäche geortet habe, war ich über meine Zwischenzeit nach dem Rad fahren sehr erstaunt. Anscheinend hab’ ich hier doch besser trainiert als erwartet. Endlich kam meine Lieblingsdisziplin – das Laufen. Ich habe mir genug Kraft gespart und konnte mit lockeren Schritten die Wechselzone verlassen. Angefeuert von meinen Fans und mit guter Laune hatte ich richtig Bock auf die letzten 10 km, doch schon nach den ersten Metern kam ein riesen Problem. Mein Chipband war zu eng und ich rieb mich bei jedem Schritt am Klettverschluss wund. Da hieß es Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Die ersten 5 km spulte ich 23 min ab und es ging jetzt zum zweiten und letzten Mal auf die 5 km Wendestrecke – ab jetzt hieß es kämpfen. Völlig entkräfte dafür überglücklich kam ich nach 2:25:55 ins Ziel. Meine Vorgabe hatte ich damit eindeutig unterboten. Ein paar Andenken vom Laufen, habe ich auch bekommen. Neben einer schönen Wunde unter dem Chipband, habe ich noch eine Blase und eine blutige Zehe erlitten, doch vor lauter Motivation und Spaß, habe ich die anderen Probleme erst eine halbe Stunde nach Zieleinlauf realisiert. Ich bin richtig glücklich mit dem Wettkampf und freue mich schon auf den Trumer Triathlon.

Triathlon Kurzdistanz: 900-45-10

Zeit: 2:25:55
Gesamt: 36, AK M24-29: 8

Bericht von Monika Haselbruner:

'Zeit zu Feiern' hieß das Motto des heurigen Frauenlaufs in Wien. Gefeiert wurde das 30jährige Jubiläum des Österreichischen Frauenlaufs.

Trotz früher Stunde (7:15 Uhr) war ich am Sonntag 21.5.2017 in der Wiener U-Bahn bei weitem nicht die Einzige, deren Ziel das Pratergelände Wiens war.
Immer mehr pinkfarbene Frauenlauf-Shirts tauchten auf, je näher ich der Station 'Stadion' kam und auch meine Aufregung stieg.

Eine Stunde vor dem Start traf ich mich zum Aufwärmen mit meinen Lauftreff-Kolleginnen aus Frankenmarkt.
Da war es mit dem kurzärmeligen Shirt fast noch zu kalt, aber immerhin hat es nicht mehr geregnet.

Um 8:50 war es soweit: zusammen mit ca. 22 000 Frauen stand ich in der Prater-Hauptallee und war bereit für die 5 km.
Mein Startblock B startete 3 Minuten nach dem ersten Block und den Eliteläuferinnen um 9:03. Die Strecke würde ich als eben und schnell bezeichnen.

Die Stimmung war gigantisch: viele Zuschauer, Musik und Trommelwirbel entlang der Strecke war sehr motivierend, trotzdem war mir die Freude als das Ziel erreichte sichtlich anzuerkennen.

Gleich ein paar Meter nach der Ziellinie bekamen alle Finisherinnen eine Medaille und eine Rose in die Hand gedrückt außerdem wurde eine Flasche Mineralwasser bereitgestellt, welche zu diesem Zeitpunkt sicherlich die Brauchbarste war.

Wie durch ein Wunder fand ich, trotz der vielen Leute, meinen Mann Stefan mit unseren Töchtern Elena und Tessa gleich nach dem Zieleinlauf.

Im Zielbereich neben dem Ernst Happel Stadion wimmelte es nur so von Teilnehmerinnen und Zuschauern. Und es wurden immer mehr:
Für die 5 km Strecke gibt es alljährlich Startblöcke A-Y (man gibt seine erwartete Zeit bereits bei der Online-Anmeldung ab und wird danach in die Startblöcke eingeteilt) die alle 3 Minuten loslaufen und dann starten erst die Teilnehmerinnen der 10 km Strecke und des 5 km- Nordic Walking Bewerbes. 

Insgesamt nahmen 35 140 Starterinnen aus 90 Nationen beim 30. Österreichischen Frauenlauf teil. Toll, wenn man bedenkt, dass vor 30 Jahren alles mit 440 Pionierinnen am Start begonnen hatte.

Auf dem Festgelände um des Ernst Happel-Stadion gab es auch noch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm...

Insgesamt, kann ich die Veranstaltung nur jeder Läuferin empfehlen! Selten habe ich bei einem Lauf die gute Stimmung und das Hochgefühl so mit heim genommen wie nach dem Frauenlauf in Wien!
 

Monika Haselbruner
Strecke: 5km
Zeit: 00:22:52,5
Pace: 4:34min/km
Klassenrang: 14
Gesamtrang: 178

Bericht von Johannes Humer:

Pünktlich zum Start des Ironman 70.3 meldeten sich die Eisheiligen. In der Nacht auf Sonntag hatte es begonnen sich einzuregnen und so stand ich um 6 Uhr morgens bei 11 Grad mit 3 Kleidungssäcken sprichwörtlich im Regen und wartete auf den Start der Pros um 7 Uhr. Die 1.9 km Schwimmstrecke erstreckte sich über 2 kleinere Seen mit Wellenstart. Nach 40 Minuten konnte ich die erste Teildisziplin abhaken und durfte mich nach einem überlangen Wechsel auf das Highlight der Radstrecke - die gesperrte S33 - freuen. Gleich auf den ersten Kilometern hörte es auf zu regnen und so musste ich mich nur noch mit etwas Gegenwind ärgern. Auf der Radstrecke ist nur ein längerer Anstieg zu bewältigen und so konnte ich mir meine Kräfte über die 90 Kilometer recht gut einteilen. Aufgrund der nassen Straßen war aber defensives Fahren angesagt. Mit den verbleibenden Körndln, jedoch Magenproblemen, plagte ich mich dann noch über die Halbmarathonstrecke. Über 2 Runden führte die Strecke vom Stadion ins Zentrum von St. Pölten und wieder zurück. Angefeuert von meinem Fanclub genoss ich die Ironmile und konnte nun auch den zweiten 70.3er in Österreich mit einer Zeit von 6 Stunden und 12 Minuten finishen. Wiedersehen nächstes Jahr durchaus möglich!

Bericht von Stefan Hamader:

„Mensch gegen Dampflok“ hieß es wieder einmal am 21.05.2017. Der bereits traditionelle Berglauf auf den Schafberg ist einzigartig von der Streckenbeschaffenheit her. Man folgt der gesamten Strecke der Zahnradbahn bis kurz vor dem letzten Tunnel, den man dann noch alles letzte Steigung überwinden muss. Vom Start weg kam ich gut in mein Tempo hinein und konnte mit meinem Wettkampfpuls die gesamte Strecke ohne zu überpacen durch„laufen“. Dabei wechselte ich mein Stil alle paar Höhenmeter, um die Belastung etwas zu verteilen. Meine mitgereisten Freunde ging es ähnlich gut wie mir. Somit konnten wir mit nur sehr kurzen Abständen zwischen einander das Ziel erreichen. Christoph S. konnte mir vorm Ziel noch 17 sec abnehmen und Manuel E. kam knapp 1 min nach uns ins Ziel. Leider spielte das Wetter nicht so mit, da es ziemlich neblig am Gipfel war. Nichts desto trotz eine super Veranstaltung.

5,8km 1190 hm Zeit: 01:01:24 Platz 22/44 AK und 76/180 Gesamt
 

 

Markus Fiedler zeigte beim 400er Brevet eine starke Leistung!

Am 13.05. also eine Woche nach dem 300km Brevet startete ich auch beim 400km Brevet um 6 Uhr in Haid/Ansfelden. Kurz vor dem Start versprach uns der Veranstalter (Ferdinand Jung) schönes Wetter, denn er hätte beim Wettergott dafür gesorgt in dem er so einiges schmierte, lies er uns wissen. Nach nicht einmal fünf gefahrenen Kilometern wurden wir eines besseren belehrt, es regnete nicht, nein, es schüttete wie aus Kübeln und der Wind war auch nicht auf unserer Seite, ich sagte zu den anderen. "Da hat der Ferdl woll ein bißchen zu wenig geschmiert!" So gab es was zu lachen und wir nahmen es gelassen, konnten an der Tatsache sowieso nichts mehr ändern. Das Anfangstempo war im Vergleich zu anderen Brevets verhältnismäßig langsam, hat mich eigentlich ein wenig gewundert. Ich fuhr in der ersten Gruppe mit ca. 15 anderen. Es ging erstmals Richtung Eferding, mit doch stetig ansteigendem Tempo verkleinerte sich unsere Gruppe sehr schnell, bei der ersten Kontrollstelle in Taufkirchen waren wir nur mehr 11, an der zweiten in Ranshofen gar nur mehr 6 Fahrer in der Gruppe. Nach ca.208 gefahrenen Kilometern erreichten wir den dritten Kontrollpunkt in Haslau. Über den Mondseeberg ging es weiter nach Straß auf den Kronberg, wo sich die Labestation und der vierte Kontrollpunkt befanden. Auf dem Weg dorthin kam uns in Oberwang zu meiner Überraschung Roland Sperr entgegen, der uns erstmals bis zum Kronberg begleitete. Am Kronberg angekommen traute ich meinen Augen nicht, der halbe Verein des UASC-Attersee West feuerte mich auf den letzten Metern bis zum Feuerwehrdepot am Kronberg an, das war für mich ein sehr sehr schöner Moment. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Vereinskollegen für diese Unterstützung bedanken. Gestärkt ging es weiter nach Unterach über den Scharfling nach St.Gilgen, den Wolfgangsee entlang bis Bad Ischl über das Weißenbachtal wieder zurück zum Attersee, die ganze Runde mit dabei Sperr Roland der sich in die Gruppe integrierte und hervorragende Führungsarbeiten leistete, ein besonderer Dank auch an ihn, ist für mich immer wieder sehr motivierend, unsere Wege trennten sich in Kammer, wo wir Richtung Himmelreichkreuzung abbogen, über Wankham nach Desselbrunn und schließlich zur letzten Kontrollstelle in Stadl Paura. Wir kamen auf dem Weg dorthin in eine Schlechtwetterzone, es regnete stark und die Windböen waren heftig, zeitweise versetzte es uns über einen halben Meter, also auch nicht ungefährlich. Leider konnte ich den Windschatten der anderen nicht nutzen, da der Wind schräg von der Seite kam und ich daher in der Formation keinen Platz mehr vorfand, die Straße ist nun mal nicht breiter, so war ich über einen längeren Zeitraum frontal dem Wind ausgesetzt und mußte kämpfen um den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren, das kostete mir sehr viel Energie. Nach Stadl Paura ging es über Steinerkirchen zurück nach Haid/Ansfelden, unmittelbar nach verlassen des Kontrollpunktes bemerkte ich, dass ich meine Brille dort vergessen hatte, an ein umkehren war nicht zu denken, so mußte ich bei Regen und natürlich nasser Fahrbahn die letzten 50 Kilometer ohne dieser ausharren. Die Sicht war beinahe Null, mit den anderen mit zuhalten gestaltete sich als sehr schwierig. Ich mobilisierte nochmals all meine Kräfte, dann endlich angekommen, die Freude war riesengroß. Nach dem Ankunftsfoto verstauten wir unsere Fahrräder, gleich darauf ging es ab unter die heiße Dusche, als wir sauber und wieder so halbwegs aufgewärmt waren gab es die legendären Spaghetti von der Brevetmutter (Edith), die wie immer fabelhaft schmeckten. Erst jetzt konnte ich durch die Gespräche die wir führten so richtig realisieren was wir da eigentlich geschafft hatten, denn wir sind in 11h56min 400 Kilometer mit ca.3400hm in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 33km/h gradelt.

Bericht von Johannes Humer:

Pünktlich zum Jubiläum „30 Jahre Hallstätterseelauf“ stellte sich nach einem Wintereinbruch wenige Tage zuvor doch noch Kaiserwetter ein. Somit stand einem Laufvergnügen über 21 Kilometer in einer ganz besonderen Landschaft nichts mehr im Wege. Denn kaum ein Halbmarathon kann eine ähnliche Kulisse wie der Hallstättersee-Rundlauf aufweisen.

 

Den Start des Halbmarathons markiert die Tankstelle in Hallstatt Lahn. Von dort führt die Route entlang der Bundesstraße bis nach Obertraun. Über die markante Hängebrücke ging es dem Ostufer entlang teils sehr schmaler Schotterwege bis Steeg und dann noch die letzten Kilometer auf der gesperrten Bundesstraße bis zum Zieleinlauf am weltbekannten Marktplatz in Hallstatt.

 

Mit einem Schnitt von 4.52 min/km konnte ich meinen Puls halbwegs in Grenzen halten und erreichte das Ziel in 01:42:48 (Platz 56 in der Klasse Herren-2). Das Ziel von unter 01:40 zu kommen ging sich somit leider nicht aus.

 

Nichts desto trotz konnte ich die Form über den Winter gut halten obwohl Lauftraining nicht im Fokus stand.

Berich von Julia Sperr:


Schon zum dritten Mal stand der Wings for Life Run in meinem Laufkalender – dieses Mal habe ich mich für Bratislava entschieden, das hatte zwei Vorteile: 1. weniger Teilnehmer und damit eine einfachere (und hoffentlich schnellere) Startabwicklung und 2. wieder mal eine neue Strecke zum Entdecken. Der Wetterbericht hat bestes Laufwetter angekündigt, 18 Grad und bewölkt. Kurz vor dem Start hat sich dann doch die Sonne durchgesetzt und bis zum Schluss auch nicht mehr verdecken lassen, das bedeutete eine schwül warme Luft mit 22 Grad. Für mich etwas zu warm, dazu kam, dass ich den Lauf zu schnell angegangen bin und bereits nach den ersten Kilometern kämpfen musste. Nachdem ich bei Kilometer 10 mein Lauftempo wieder gefunden hatte, hat sich meine Schulter bemerkbar gemacht und ich habe die letzten Kilometer nicht mehr wirklich genießen können. Also alles in allem ein suboptimaler Lauf, deshalb bin ich mit meinen 17,23 gelaufenen Kilometer mehr als zufrieden. Den Wings for Life Run kann ich trotzdem allen Läufern empfehlen: durch die ungewohnte Situation mit dem Catcher Car, in der Verfolgung der Läufer, bleibt es bis zum Schluss spannend wann das Auto tatsächlich kommt und das eigene Rennen beendet.  Die Organisation ist top und auch die Stimmung unter den Teilnehmer ist super -  in dem Sinne, see you 2018!

Für alle Mitglieder:

Bei Wettbewerben bitte auf Angabe des einheitlichen Vereinsnamen achten:

UASC Attersee West